<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
>

<channel>
	<title>Neues Testament</title>
	<atom:link href="http://www.calvinismus.ch/category/neues-testament/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.calvinismus.ch/category/neues-testament/</link>
	<description>Calvin's Auslegung des Neuen Testamentes</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Feb 2010 00:00:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=Neues Testament</generator>
<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/1.0.9" mode="advanced" entry="normal" -->
	<itunes:summary>Bibelkommentare, Institutio in Wort und Audio</itunes:summary>
	<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.calvinismus.ch/wp-content/plugins/powerpress/itunes_default.jpg" />
	<itunes:subtitle>Bibelkommentare, Institutio in Wort und Audio</itunes:subtitle>
	<image>
		<title>Neues Testament</title>
		<url>http://www.calvinismus.ch/wp-content/uploads/RSSfeed.jpg</url>
		<link>http://www.calvinismus.ch/category/neues-testament/</link>
	</image>
	<itunes:category text="Religion &amp; Spirituality">
		<itunes:category text="Christianity" />
	</itunes:category>
	
	<item>
		<title>1. Johannesbrief 5:19-21</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-519-21/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-519-21/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 11:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=216</guid>
		<description><![CDATA[19 Wir wissen, dass wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen. 20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist, und hat uns einen Sinn gegeben, dass wir erkennen den Wahrhaftigen, und sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gottes und das ewige Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>19 Wir wissen, dass wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen.<br />
20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist, und hat uns einen Sinn gegeben, dass wir erkennen den Wahrhaftigen, und sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gottes und das ewige Leben<br />
21 Kindlein, hütet euch von den Abgöttern. Amen.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.19 Wir wissen, dass wir von Gott sind&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Nun folgt die Mahnung, dass sich die Kinder Gottes vor der Sünde hüten und die Angriffe Satans zurückschlagen sollen.</li>
<li>Der wahre Glaube der Gnade Gottes ist gemeint, nicht nur eine wahrscheinliche Vermutung, denn &#8220;wir wissen&#8221;.</li>
<li>Wenn wir von Gott geboren sind, müssen wir uns mühe geben, da wir, von der Welt geschieden, durch die Heiligkeit des Lebens beweisen, dass wir nicht vergebens Christ sind.</li>
<li>Diese Erinnerung ist für alle sehr notwendig, denn überall sind Verlockungen.</li>
<li>Wir widerstehen den Verlockung, denn wir wissen, dass die Berufung wertvoller ist, als alle Hindernisse der Welt</li>
<li>Man muss sich erinnert, dass
<ol>
<li>die Welt ist verdorben</li>
<li>unsere Berufung kommt von Gott</li>
</ol>
</li>
<li>Mit <strong>Welt</strong> versteht man das ganze menschliche Geschlecht</li>
<li>&#8220;<strong>Im Argen liegen</strong>&#8221; bedeutet unter der Herrschaft Satan zu sein</li>
<li><strong>Da es eine Feindschaft zwischen Gott und der Welt gibt, ist nur eine logische Konsequenz, dass auch die Christen und die Welt in einem gestörten Verhältnis leben.</strong></li>
<li>Da das Verderben auf die gesamte Natur erstreckt, so müssen die Gläubigen nach Selbstverleugnung streben.</li>
<li>Da es Gott ist, der uns beruft, wird er uns auch gegen Angriffe der Welt und des Satans schützen<em><strong><br />
</strong></em></li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Der Apostel ermutigt zum beharrlichen Widerstand, weil man unter Gottes Führung streitet und der Geist uns leitet</li>
<li>Warum so sicher? Weil Gott sich in Christus so offenbart hat, dass es keinen Grund zur Unsicherheit mehr gibt.</li>
<li>Wenn der Glaube nicht fest in Gott gegründet ist, so werden wir niemals im Kampf bestehen</li>
<li>Durch die Wohltat Christi haben wir eine sichere Kenntnis des wahren Gott.</li>
<li>&#8220;<strong>Wahrhaft</strong>&#8221; gebraucht man hier im Gegensatz zu erdichtet
<ul>
<li>Siehe Johannesevangelium 17:3 &#8220;<em>Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen</em>&#8220;.</li>
</ul>
</li>
<li>Christus hat unsere Sinne zur Erkenntnis Gottes erleuchtet, weil er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, alleiniger Dolmetscher des Vaters, Führer zum Leben.</li>
<li><strong>Da er das Licht und die Wahrheit ist, so sind alle Behauptungen, die dem widersprechen (Christus als Prophet, Erzengel, Erstgeborener der Menschen, Morallehrer, erleuchteter Lehrer, vorbildlicher Mensch etc.), reine Erfindungen der Menschen.</strong></li>
<li>Dass er uns <strong>einen Sinn gegeben</strong> hat, auf dass wir ihn erkennen, bedeutet nicht nur, dass wir durch die Lehre des Evangeliums nicht nur den wahren Gott erkannt habe, oder dass wir durch seinen Geist erleuchtet wurden, sondern auch, dass wir in Christus den im Fleisch geoffenbarten Gott haben (Kol. 2:9).
<ul>
<li>In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit, und in ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis</li>
</ul>
</li>
<li>Vor der Ankunft Christi gab es schon Kenntnis über Gott, doch Christus offenbart ihn reichlicher und deutlicher.</li>
<li>Das Erkennen Christi in seiner Herrlichkeit ist aber nur den Auserwählten vorenthalten.</li>
<li>Alle Menschen leuchtet das Evangelium, aber nicht alle können sehen, denn Satan hat vielen die Sicht verschlossen.</li>
<li>Christus hat den Seinen dies Licht des Evangeliums angezündet und es kann nicht ausgelöscht werden.</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>Und sind in dem Wahrhaftigen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Die Erkenntnis ist wirksam, weil wir durch sie in Christus eingepflanzt sind und mit Gott vereinigt werden.</li>
<li><strong>Wir sind in Gott durch Christus</strong></li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>Dieser ist der wahrhaftige Gott&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol></ol>
<ol>
<li>Diese Bibelstelle bezeugt auf sehr direkte Weise die Gottheit Christi und wurde daher von den Arianer und liberalen Gruppen aller Epochen als Erfindung späterer Christen gehalten.
<ul>
<li>Arianer sind Anhänger des Arius, eines Ältesten in Alexandria (Ägypten) zu Anfang des 4. Jahrhunderts, welcher Christus als ein Geschöpf, eine Art Halbgott, aber nicht als wahrhaftiger Gott ansah. Heutige Arianer sind vorallem liberale Christen, protestantisch wie katholisch, sowie Zeugen Jehovas und andere Gruppierungen</li>
</ul>
</li>
<li>Man kann diese Stelle nicht auf Gott Vater beziehen, weil er schon vorher von der Gottheit bezeugt hat, aber auf Christus passt es vortrefflich</li>
<li>Da uns Christus zur vollen Gottheit (d.h. Gott in seiner Dreieinigkeit) leitet, fügt der Apostel nun hinzu, dass Christus selbst jener Gott sei, denn er hat <strong>das ewige Leben</strong>.</li>
<li><strong>Wo wir Christus haben, da geniessen wir den wahren und ewigen Gott, weil er nicht anderswo zu suchen ist.</strong></li>
<li>Wir werden dem ewigen Leben teilhaftig, denn was im Vater verborgen ist, wird in Christus angeboten.</li>
<li>Ursprung des Lebens ist der Vater, der Quell aber, aus dem wir schöpfen können, ist Christus.</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.21 Hütet euch vor den Abgöttern&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Das Evangelium zeigt uns nicht nur Christus, sondern es hilft uns auch, falsche Lehren zu erkennen.</li>
<li>Der Apostel warnt uns nicht nur vor dem Götzendienst, sondern auch vor Bilderverehrung.</li>
<li>Die Bilder, obwohl sie eine fromme Absicht haben, führen doch zum Aberglauben, weil das Fleisch schwach ist.</li>
<li>Calvin kritisiert die katholische Kirche, weil Bilder und Statuen in Kirchen und gottesdienstlicher Verehrung gutheissen: man stellt Gott als alten Mann dar, oder man macht sich Bilder vom Himmel etc.</li>
<li><strong>Bei der geistlichen Gottesverehrung müssen wir achten, jede Versuchung von fleischlichem Aberglauben von uns fernzuhalten.</strong></li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-519-21/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640301jo.mp3" length="3385075" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>19 Wir wissen, dass wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen. 20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist, und hat uns einen Sinn gegeben, dass wir erkennen den Wahrhaftigen, und sind in dem Wahrhaftigen,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>19 Wir wissen, dass wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen.
20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist, und hat uns einen Sinn gegeben, dass wir erkennen den Wahrhaftigen, und sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gottes und das ewige Leben
21 Kindlein, hütet euch von den Abgöttern. Amen.
V.19 Wir wissen, dass wir von Gott sind...

	Nun folgt die Mahnung, dass sich die Kinder Gottes vor der Sünde hüten und die Angriffe Satans zurückschlagen sollen.
	Der wahre Glaube der Gnade Gottes ist gemeint, nicht nur eine wahrscheinliche Vermutung, denn &quot;wir wissen&quot;.
	Wenn wir von Gott geboren sind, müssen wir uns mühe geben, da wir, von der Welt geschieden, durch die Heiligkeit des Lebens beweisen, dass wir nicht vergebens Christ sind.
	Diese Erinnerung ist für alle sehr notwendig, denn überall sind Verlockungen.
	Wir widerstehen den Verlockung, denn wir wissen, dass die Berufung wertvoller ist, als alle Hindernisse der Welt
	Man muss sich erinnert, dass

	die Welt ist verdorben
	unsere Berufung kommt von Gott


	Mit Welt versteht man das ganze menschliche Geschlecht
	&quot;Im Argen liegen&quot; bedeutet unter der Herrschaft Satan zu sein
	Da es eine Feindschaft zwischen Gott und der Welt gibt, ist nur eine logische Konsequenz, dass auch die Christen und die Welt in einem gestörten Verhältnis leben.
	Da das Verderben auf die gesamte Natur erstreckt, so müssen die Gläubigen nach Selbstverleugnung streben.
	Da es Gott ist, der uns beruft, wird er uns auch gegen Angriffe der Welt und des Satans schützen


V.20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist...

	 Der Apostel ermutigt zum beharrlichen Widerstand, weil man unter Gottes Führung streitet und der Geist uns leitet
	Warum so sicher? Weil Gott sich in Christus so offenbart hat, dass es keinen Grund zur Unsicherheit mehr gibt.
	Wenn der Glaube nicht fest in Gott gegründet ist, so werden wir niemals im Kampf bestehen
	Durch die Wohltat Christi haben wir eine sichere Kenntnis des wahren Gott.
	&quot;Wahrhaft&quot; gebraucht man hier im Gegensatz zu erdichtet

	Siehe Johannesevangelium 17:3 &quot;Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen&quot;.


	Christus hat unsere Sinne zur Erkenntnis Gottes erleuchtet, weil er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, alleiniger Dolmetscher des Vaters, Führer zum Leben.
	Da er das Licht und die Wahrheit ist, so sind alle Behauptungen, die dem widersprechen (Christus als Prophet, Erzengel, Erstgeborener der Menschen, Morallehrer, erleuchteter Lehrer, vorbildlicher Mensch etc.), reine Erfindungen der Menschen.
	Dass er uns einen Sinn gegeben hat, auf dass wir ihn erkennen, bedeutet nicht nur, dass wir durch die Lehre des Evangeliums nicht nur den wahren Gott erkannt habe, oder dass wir durch seinen Geist erleuchtet wurden, sondern auch, dass wir in Christus den im Fleisch geoffenbarten Gott haben (Kol. 2:9).

	In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit, und in ihm liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis


	Vor der Ankunft Christi gab es schon Kenntnis über Gott, doch Christus offenbart ihn reichlicher und deutlicher.
	Das Erkennen Christi in seiner Herrlichkeit ist aber nur den Auserwählten vorenthalten.
	Alle Menschen leuchtet das Evangelium, aber nicht alle können sehen, denn Satan hat vielen die Sicht verschlossen.
	Christus hat den Seinen dies Licht des Evangeliums angezündet und es kann nicht ausgelöscht werden.

Und sind in dem Wahrhaftigen...

	Die Erkenntnis ist wirksam, weil wir durch sie in Christus eingepflanzt sind und mit Gott vereinigt werden.
	Wir sind in Gott durch Christus

Dieser ist der wahrhaftige Gott...


	Diese Bibelstelle bezeugt auf sehr direkte Weise die Gottheit Christi und wurde daher von den Arianer und liberalen Gruppen aller Epochen als Erfindung späterer Christen gehalten.

	Arianer sind Anhänger des Arius,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>14:06</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 5:16-18</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-516-18/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-516-18/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 16:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Fürbitte]]></category>
		<category><![CDATA[Todsünde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=214</guid>
		<description><![CDATA[16 So jemand sieht seinen Bruder sündigen eine Sünde nicht zum Tode, der mag bitten, so wird er geben das Leben denen, die da sündigen nicht zum Tode. Es ist eine Sünde zum Tode; dafür sage ich nicht, dass jemand bitte. 17 Alle Untugend ist Sünde; und es ist etliche Sünde nicht zum Tode. 18 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>16 So jemand sieht seinen Bruder sündigen eine Sünde nicht zum Tode, der mag bitten, so wird er geben das Leben denen, die da sündigen nicht zum Tode. Es ist eine Sünde zum Tode; dafür sage ich nicht, dass jemand bitte.<br />
17 Alle Untugend ist Sünde; und es ist etliche Sünde nicht zum Tode.<br />
18 Wir wissen, dass wer von Gott geboren ist, der sündiget nicht, sondern wer von Gott geboren ist, der bewahret sich, und der Arge wird ihn nicht antasten.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.16 So jemand siehet seinen Bruder sündigen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Es ist die Frucht des Glaubens, dass man für seinen Bruder beten will</li>
<li>Das Gebet für anderen stärkt unseren Glauben, wie wenn wir für uns beten</li>
<li>Die Schwächen unseres Bruders sollte uns besorgt machen: bete für deine Glaubensbruder</li>
<li>Wie kalt muss man sein, wenn die, für welche Christus sein Blut vergossen hat, ins Verderben rennen und wir tatenlos zusehen, ohne für sie zu beten.</li>
<li>Gott schenkt uns ein Mittel, um unseren Brüder zu helfen, denn durch das Gebet gibt Gott ihnen das Leben wieder.</li>
<li><strong>Die Bitte der Gläubigen reichen so weit, dass sie den Bruder dem Tode entreissen!</strong></li>
<li>Darum sollte wir umso mehr für unsere Brüder beten.</li>
<li>Was für eine Zuversicht vor der Verzweiflung, dass unsere Brüder verloren sind.</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>Eine Sünde nicht zum Tode&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Gott will uns trösten, dass er die Fehltritte der Seinen nicht so streng straft, dass er sie verwerfen würde</li>
<li>Christen straucheln täglich und können sogar Gottes Zorn auf sich laden, doch wo es Vergebung gibt, hat der (geistige) Tod keine Macht.</li>
<li>Der Apostel unterscheidet hier zwischen Sünden und Todsünden; er verwirft aber die Begriff der Todsünde, wie sie die katholische Kirche lehrt.</li>
<li>Die katholische Kirche verringern die Schwere, nach der Taufe,  einiger Sünden und halten sie nicht für eigentliche Sünden.</li>
<li><strong>Alles ist Sünde, was gegen das Gesetz Gottes ist und Todsünden ihrer Natur nach.</strong></li>
<li>Die Sünden sind zum Tode, weil sie des Todes wert sind.</li>
<li>Hier liegt auch die Vergebung der Sünden, weil Gott die Strafe der Sünden nicht vollstreckt.</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>Es ist eine Sünde zum Tode&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Gemeint ist damit eine Sünde, für die es keine Vergebung mehr gibt.</li>
<li>Es handelt sich damit nicht um einen einzelnen Fall oder eine Übertretung eines Gebots, sondern der Abfall, durch den sich die Menschen ganz von Gott entfernen</li>
<li>Kinder Gottes können nicht derart sündigen, dass sie Gott verlassen und sich ganz Satan verschreiben</li>
<li><strong>Gott beraubt den Seinen nie so der Gnade des Geistes, dass nicht ein Fünkchen Frömmigkeit noch übrig bleibt.</strong></li>
<li>Es sind dem Verderben geweihte Menschen, die keine Reue haben, weil sie vom heiligen Geist nicht geleitet werden, es zu suchen.</li>
<li>Die Sünde oder Lästerung gegen den Geist hat einen solchen Abfall als Folge.</li>
<li>Wie kann aber aber eine Verworfenen erkennen? Es muss sie geben, denn warum hätte Johannes von ihnen geschrieben?
<ol>
<li>Keine leichte Frage und es ist nur ein sehr seltener Fall, dass wir solche in diesem Leben erkennen können</li>
<li>Sieht man aber hoffnungslose Gottlosigkeit einiger Menschen, so müssen wir dieses Urteil Gottes annehmen, um nicht barmherziger als Gott sein zu wollen.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.17 Alle Untugen ist Sünde&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Zwei verschiedene Auslegungen
<ol>
<li>obwohl alle Untugend Sünde ist, so ist doch manche Sünde nicht zum Tod</li>
<li>weil alle Untugend Sünde ist, so folgt, dass manche Sünde nicht zum Tod ist</li>
</ol>
</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.18 Wer von Gott geboren ist, der sündiget nicht&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Schwärmer, die damaligen Charismatiker, glaubten, dass sie bis zur Perfektion oder Sündlosigkeit gelangen könnten</li>
<li>Sündlosigkeit widerspricht aber dem Vorhergesagten des Apostels, denn da müsste ja man nicht für seine Brüder beten</li>
<li> Dass sie &#8220;nicht sündigen&#8221;, sagt er von denen, die nicht gänzlich aus der Gnade Gottes herausfallen</li>
<li>Man muss also für alle Kinder Gottes beten, weil sie nicht zum Tode sündigen</li>
<li><strong>Alle, die von Gott geboren sind, halten sich in der Furcht Gottes.</strong></li>
<li>Der Teufel darf nicht alles Gefühl von Frömmigkeit auslösen, auf dass sich jener voll dem Fleisch übergebe.</li>
<li>Satan kann uns nicht antasten, d.h. eine tödliche Wunde schlagen</li>
<li>Christen werden nicht von den Wunden Satans verschont, aber sie schützen sich mit dem Schild des Glaubens</li>
<li>Gläubige straucheln, aber sie seufzen und haben Missfallen, sie hören nicht auf, Gott zu fürchten.</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>Der bewahret sich&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Wenn jeder sein eigener Wächter des Heils wäre, so wäre das ein erbärmlicher Schutz</li>
<li>Daher bitte Christus dem Vater, das er uns bewahre, denn es liegt nicht in unserer Macht (Joh. 17:11)</li>
<li>Die Vertreter des Freien Willens wollen damit beweisen, dass wir teils durch Gottes Gnade, teils durch eigene Kraft von der Sünde bewahrt wird.</li>
<li>Der Apostel ehrt nicht die eigene Kraft, sondern lehrt nur, dass wir dem Satan Widerstand leisten.</li>
<li><strong>Die Gläubigen bewahren sich vor der Sünde, sofern sie von Gott bewahrt werden.</strong></li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-516-18/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640291jo.mp3" length="3257388" type="audio/mpeg" />
			<itunes:keywords>Fürbitte,Todsünde</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle>16 So jemand sieht seinen Bruder sündigen eine Sünde nicht zum Tode, der mag bitten, so wird er geben das Leben denen, die da sündigen nicht zum Tode. Es ist eine Sünde zum Tode; dafür sage ich nicht, dass jemand bitte.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>16 So jemand sieht seinen Bruder sündigen eine Sünde nicht zum Tode, der mag bitten, so wird er geben das Leben denen, die da sündigen nicht zum Tode. Es ist eine Sünde zum Tode; dafür sage ich nicht, dass jemand bitte.
17 Alle Untugend ist Sünde; und es ist etliche Sünde nicht zum Tode.
18 Wir wissen, dass wer von Gott geboren ist, der sündiget nicht, sondern wer von Gott geboren ist, der bewahret sich, und der Arge wird ihn nicht antasten.
V.16 So jemand siehet seinen Bruder sündigen...

	Es ist die Frucht des Glaubens, dass man für seinen Bruder beten will
	Das Gebet für anderen stärkt unseren Glauben, wie wenn wir für uns beten
	Die Schwächen unseres Bruders sollte uns besorgt machen: bete für deine Glaubensbruder
	Wie kalt muss man sein, wenn die, für welche Christus sein Blut vergossen hat, ins Verderben rennen und wir tatenlos zusehen, ohne für sie zu beten.
	Gott schenkt uns ein Mittel, um unseren Brüder zu helfen, denn durch das Gebet gibt Gott ihnen das Leben wieder.
	Die Bitte der Gläubigen reichen so weit, dass sie den Bruder dem Tode entreissen!
	Darum sollte wir umso mehr für unsere Brüder beten.
	Was für eine Zuversicht vor der Verzweiflung, dass unsere Brüder verloren sind.

Eine Sünde nicht zum Tode...

	 Gott will uns trösten, dass er die Fehltritte der Seinen nicht so streng straft, dass er sie verwerfen würde
	Christen straucheln täglich und können sogar Gottes Zorn auf sich laden, doch wo es Vergebung gibt, hat der (geistige) Tod keine Macht.
	Der Apostel unterscheidet hier zwischen Sünden und Todsünden; er verwirft aber die Begriff der Todsünde, wie sie die katholische Kirche lehrt.
	Die katholische Kirche verringern die Schwere, nach der Taufe,  einiger Sünden und halten sie nicht für eigentliche Sünden.
	Alles ist Sünde, was gegen das Gesetz Gottes ist und Todsünden ihrer Natur nach.
	Die Sünden sind zum Tode, weil sie des Todes wert sind.
	Hier liegt auch die Vergebung der Sünden, weil Gott die Strafe der Sünden nicht vollstreckt.

Es ist eine Sünde zum Tode...

	 Gemeint ist damit eine Sünde, für die es keine Vergebung mehr gibt.
	Es handelt sich damit nicht um einen einzelnen Fall oder eine Übertretung eines Gebots, sondern der Abfall, durch den sich die Menschen ganz von Gott entfernen
	Kinder Gottes können nicht derart sündigen, dass sie Gott verlassen und sich ganz Satan verschreiben
	Gott beraubt den Seinen nie so der Gnade des Geistes, dass nicht ein Fünkchen Frömmigkeit noch übrig bleibt.
	Es sind dem Verderben geweihte Menschen, die keine Reue haben, weil sie vom heiligen Geist nicht geleitet werden, es zu suchen.
	Die Sünde oder Lästerung gegen den Geist hat einen solchen Abfall als Folge.
	Wie kann aber aber eine Verworfenen erkennen? Es muss sie geben, denn warum hätte Johannes von ihnen geschrieben?

	Keine leichte Frage und es ist nur ein sehr seltener Fall, dass wir solche in diesem Leben erkennen können
	Sieht man aber hoffnungslose Gottlosigkeit einiger Menschen, so müssen wir dieses Urteil Gottes annehmen, um nicht barmherziger als Gott sein zu wollen.



V.17 Alle Untugen ist Sünde...

	Zwei verschiedene Auslegungen

	obwohl alle Untugend Sünde ist, so ist doch manche Sünde nicht zum Tod
	weil alle Untugend Sünde ist, so folgt, dass manche Sünde nicht zum Tod ist



V.18 Wer von Gott geboren ist, der sündiget nicht...

	 Schwärmer, die damaligen Charismatiker, glaubten, dass sie bis zur Perfektion oder Sündlosigkeit gelangen könnten
	Sündlosigkeit widerspricht aber dem Vorhergesagten des Apostels, denn da müsste ja man nicht für seine Brüder beten
	 Dass sie &quot;nicht sündigen&quot;, sagt er von denen, die nicht gänzlich aus der Gnade Gottes herausfallen
	Man muss also für alle Kinder Gottes beten, weil sie nicht zum Tode sündigen
	Alle, die von Gott geboren sind, halten sich in der Furcht Gottes.
	Der Teufel darf nicht alles Gefühl von Frömmigkeit auslösen, auf dass sich jener voll dem Fleisch übergebe.
	Satan kann uns nicht antasten,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>13:34</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 5:13-15</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-513-15/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-513-15/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 12:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=212</guid>
		<description><![CDATA[13 Solches hab ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf dass ihr das ewige Leben habt, und dass ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes. 14 Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, dass, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so höret er uns. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>13 Solches hab ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf dass ihr das ewige Leben habt, und dass ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.<br />
14 Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, dass, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so höret er uns.<br />
15 Und so wir wissen, dass er uns höret, was wir bitten, so wissen wir, dass wir die Bitten haben. die wir von ihm gebeten haben.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.13 Solches hab ich euch geschrieben&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Der Glaube muss täglich Fortschritte machen,  auf dass wir jeden Tag in der Zuversicht wachsen</li>
<li>Der Apostel wendet sich hier an Christen und nicht an Suchende, um sie im Glauben zu stärken</li>
<li>Darum ist es wichtig, dass man in seinem Leben immer mehr von Gott und seinem Wort lernt, denn wir brauchen dieses Wissen für die Prüfungen.</li>
<li>Es gibt noch viele Reste von Unglauben in unserem Herzen und unser Glaube ist schwach</li>
<li>Die Darlegung des Werkes und der Kraft Christ stärkt unser Glauben</li>
<li>Hier liegt die Pflicht des christlichen Lehrers, den Glauben an Christus in den Schülern zu stärken</li>
<li>Christus ist der eigentlich Gegenstand des Glaubens, in ihm ist Zuversicht des Heils</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.14 Das ist die Freudigkeit&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Die Freudigkeit des Gläubigen besteht darin, Gott unerschrocken anzurufen</li>
<li>Wie Paulus schon sagt, der Glauben gibt uns einen zuversichtlichen Zugang zu Gott (Eph. 3:12)</li>
<li>Der Geist öffnet unseren Mund, auf dass wir sagen können: Abba Vater (Röm 8:15)</li>
<li>Es gibt nichts Elenderes als ein verschlossener Zugang zu Gott, doch wenn er offen ist, könne wir selbst schwere Zeiten überstehen</li>
<li>Wir wissen, wir sind nicht allein und wir sind in seiner väterlichen Liebe geborgen.</li>
<li>Es gibt nur ein Gebet, dass dem Herrn gefällt: das Gebet, dass in fester Überzeugung gebetet wird, dass unsere Bitte nicht umsonst ist.</li>
<li>Die, die nicht sicher sind, haben auch keine Freude an ihrem Glauben</li>
<li>Im katholischen Glauben gibt es keine Heilsgewissheit und darum haben sie keine Freude, denn sie sind immer im Ungewissen</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong> Nach seinem Willen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Die rechte Haltung im Gebet ist, wenn wir uns Gottes Willen unterwerfen.</li>
<li>Wenn Gott versprochen hat, dass er das Gebet der Seinen erhört, so ist das keine Freipass, um irgendetwas zu bitten, was uns in den Sinn kommt.</li>
<li>Gott hat auch Vorschriften für das Gebet gegeben, wie wir recht beten sollen.</li>
<li>Wenn Gott jeden Wunsch erfüllen würde, wäre das Leben auf Erden nicht mehr möglich, denn wir haben eine verkehrte Natur und wissen nicht, was wirklich gut für uns ist.</li>
<li>Gott gibt uns zwei Wegweiser, wie wir beten sollen
<ol>
<li>wir sollen nur nach seinem Willen beten: er lehrt uns, was wir bitten sollen</li>
<li>er gibt uns seinen Geist, der unser Leiter und Führer ist, die Wünsche in Schranken zu halten.</li>
</ol>
</li>
<li>Wir wissen nicht, was wir beten sollen, doch der Geist hilft unser Schwachheit und vertritt uns in unaussprechlichen Seufzen (Röm 8:26)</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.15 So wir wissen, das er uns höret&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Dies ist nicht eine unnötige Wiederholung: Gott erhört die Gebete der Frommen</li>
<li>Es handelt sich dabei um die vernünftige und bescheidenen Wünsche, die aus dem Gehorsam entstanden sind</li>
<li>Bei den Bitten schauen die Gläubigen nicht auf das, was sie bitten, sondern auf das, was Gott befiehlt.</li>
<li>Der Gläubige soll nicht zweifeln, dass Gott ihm gnädig ist und seinen Wunsch erhört</li>
<li>Die Gewissheit der Gebetserhörung soll unseren Eifer des Gebets nicht ersticken.</li>
<li>Aus Glaubensgewissheit folgt nicht falsche Sicherheit oder Trägheit.</li>
<li>Der Apostel will, dass wir getrost auf Gott hoffen können.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-513-15/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640281jo.mp3" length="2203713" type="audio/mpeg" />
			<itunes:keywords>Gebet</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle>13 Solches hab ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf dass ihr das ewige Leben habt, und dass ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes. 14 Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, dass,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>13 Solches hab ich euch geschrieben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf dass ihr das ewige Leben habt, und dass ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes.
14 Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, dass, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so höret er uns.
15 Und so wir wissen, dass er uns höret, was wir bitten, so wissen wir, dass wir die Bitten haben. die wir von ihm gebeten haben.
V.13 Solches hab ich euch geschrieben...

	 Der Glaube muss täglich Fortschritte machen,  auf dass wir jeden Tag in der Zuversicht wachsen
	Der Apostel wendet sich hier an Christen und nicht an Suchende, um sie im Glauben zu stärken
	Darum ist es wichtig, dass man in seinem Leben immer mehr von Gott und seinem Wort lernt, denn wir brauchen dieses Wissen für die Prüfungen.
	Es gibt noch viele Reste von Unglauben in unserem Herzen und unser Glaube ist schwach
	Die Darlegung des Werkes und der Kraft Christ stärkt unser Glauben
	Hier liegt die Pflicht des christlichen Lehrers, den Glauben an Christus in den Schülern zu stärken
	Christus ist der eigentlich Gegenstand des Glaubens, in ihm ist Zuversicht des Heils

V.14 Das ist die Freudigkeit...

	Die Freudigkeit des Gläubigen besteht darin, Gott unerschrocken anzurufen
	Wie Paulus schon sagt, der Glauben gibt uns einen zuversichtlichen Zugang zu Gott (Eph. 3:12)
	Der Geist öffnet unseren Mund, auf dass wir sagen können: Abba Vater (Röm 8:15)
	Es gibt nichts Elenderes als ein verschlossener Zugang zu Gott, doch wenn er offen ist, könne wir selbst schwere Zeiten überstehen
	Wir wissen, wir sind nicht allein und wir sind in seiner väterlichen Liebe geborgen.
	Es gibt nur ein Gebet, dass dem Herrn gefällt: das Gebet, dass in fester Überzeugung gebetet wird, dass unsere Bitte nicht umsonst ist.
	Die, die nicht sicher sind, haben auch keine Freude an ihrem Glauben
	Im katholischen Glauben gibt es keine Heilsgewissheit und darum haben sie keine Freude, denn sie sind immer im Ungewissen

 Nach seinem Willen...

	 Die rechte Haltung im Gebet ist, wenn wir uns Gottes Willen unterwerfen.
	Wenn Gott versprochen hat, dass er das Gebet der Seinen erhört, so ist das keine Freipass, um irgendetwas zu bitten, was uns in den Sinn kommt.
	Gott hat auch Vorschriften für das Gebet gegeben, wie wir recht beten sollen.
	Wenn Gott jeden Wunsch erfüllen würde, wäre das Leben auf Erden nicht mehr möglich, denn wir haben eine verkehrte Natur und wissen nicht, was wirklich gut für uns ist.
	Gott gibt uns zwei Wegweiser, wie wir beten sollen

	wir sollen nur nach seinem Willen beten: er lehrt uns, was wir bitten sollen
	er gibt uns seinen Geist, der unser Leiter und Führer ist, die Wünsche in Schranken zu halten.


	Wir wissen nicht, was wir beten sollen, doch der Geist hilft unser Schwachheit und vertritt uns in unaussprechlichen Seufzen (Röm 8:26)

V.15 So wir wissen, das er uns höret...

	 Dies ist nicht eine unnötige Wiederholung: Gott erhört die Gebete der Frommen
	Es handelt sich dabei um die vernünftige und bescheidenen Wünsche, die aus dem Gehorsam entstanden sind
	Bei den Bitten schauen die Gläubigen nicht auf das, was sie bitten, sondern auf das, was Gott befiehlt.
	Der Gläubige soll nicht zweifeln, dass Gott ihm gnädig ist und seinen Wunsch erhört
	Die Gewissheit der Gebetserhörung soll unseren Eifer des Gebets nicht ersticken.
	Aus Glaubensgewissheit folgt nicht falsche Sicherheit oder Trägheit.
	Der Apostel will, dass wir getrost auf Gott hoffen können.
</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>9:11</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 5:10-12</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-510-12/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-510-12/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 19:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=207</guid>
		<description><![CDATA[10 Wer da glaubet an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei sich. Wer Gott nicht glaubet, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubet nicht dem Zeugnis, das Gott zeuget von seinem Sohn. 11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben hat gegeben, und solches Leben ist in seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>10 Wer da glaubet an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei sich. Wer Gott nicht glaubet, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubet nicht dem Zeugnis, das Gott zeuget von seinem Sohn.<br />
11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben hat gegeben, und solches Leben ist in seinem Sohn.<br />
12 Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.</strong></em><br />
<em><strong></strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.10 Wer Gott nicht glaubet&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li> Wenn man nicht an Christus glaubt, so bezichtigt man Gott der Lüge, was eine grosse Lästerung ist, darum ist der Glaube an Christus nie neutral: entweder ist man für Christus oder gegen ihn und gegen Gott.</li>
<li>Für Gott gibt es nichts Wertvolleres als die Wahrheit: Christus zu leugnen ist ihm die Wahrheit absprechen</li>
<li>Wenn wir Gott zum Lügner machen, so berauben wir ihn vom Wertvollsten.</li>
<li>Darum ist es derartig schlimm, wenn jemand nicht an Christus glaubt, denn man beraubt Gott seines Ruhms.</li>
<li>Wenn auch jemand ein tadelloses Leben führt, ohne Christus ist es nichts wert.</li>
<li>Viele christliche Irrlehren glauben sich wegen ihrer Tagen sicher,  doch leisten sie dem Evangelium Widerstand.</li>
<li>Wir müssen das Evangelium so ernst nehmen, weil Gott die Wahrheit so ernst nimmt.</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.11 Das uns Gott das ewige Leben hat gegeben.</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Der Apostel lädt uns nun zum Glauben ein, indem er uns die Frucht zeigt</li>
<li>Gott bietet uns umsonst das Leben an, darum ist ein Ablehnen so eine schlimme Missetat</li>
<li>Man muss das Evangelium lieben, nicht nur um Gott nicht zu beleidigen, sondern wegen unseres eigenen Leben willens.</li>
<li>Das Geschenk des Lebens schliesst nicht gleichzeitig die Busse und Furcht aus.</li>
<li>Gott hat uns nur ein Mittel gegeben, um das ewige Leben zu bekommen, das ist Christus.</li>
<li>Drei Punkte des Apostels
<ol>
<li>wir sind dem Tode verfallen bis Christus uns wieder ins Leben ruft</li>
<li>das Leben wird durch das Evangelium dargeboten</li>
<li>wir bekommen nur dann das Leben, wenn wir im Glauben mit Christus verbunden sind</li>
</ol>
</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.12 Wer den Sohn Gottes nicht hat&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Der Apostel schliesst alle der Hoffnung des Lebens aus, die es nicht in Christus suchen</li>
<li>Glaube an Christus wird zu unserem Besitz und wir sind ein Teil des Leibe Christi</li>
<li>Was passiert mit allen guten Menschen, die nicht Christen sind? Gilt das nicht vor Gott?
<ul>
<li>Wir sehen nur die äusseren Vorzüge dieser Menschen und sind damit zufrieden. Gott sieht das Herz, dass ihm ein Greuel ist (Lukas 16:15). Er sieht die Unreinigkeiten des Herzen, dieser Schmutz bleibt dem menschlichen Auge verborgen</li>
</ul>
</li>
<li>Die Reinheit des Herzens, das rechte und fromme Streben kommt nur von Christus.</li>
<li>Die Gerechtigkeit der Menschen beruht auf der Vergebung der Sünden, sonst bleibt nur der Fluch Gottes.</li>
<li>Christus allein kann uns mit Gott versöhnen.</li>
<li>Gott ist nur gnädig im Zusammenhang mit dem Werke Christi.</li>
<li>Wie steht es mit Cornelius? War er dem Herrn nicht schon vor der Bekehrung angenehm? (Apg. 10:4,35)
<ul>
<li>Gott lässt den Samen des Glaubens nicht vom ersten Tag erscheinen. Cornelius war Gott angenehm, wegen des Glaubens an Christus, dass noch am entstehen war.</li>
</ul>
</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-510-12/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640271jo.mp3" length="2229940" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>10 Wer da glaubet an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei sich. Wer Gott nicht glaubet, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubet nicht dem Zeugnis, das Gott zeuget von seinem Sohn. 11 Und das ist das Zeugnis,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>10 Wer da glaubet an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei sich. Wer Gott nicht glaubet, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubet nicht dem Zeugnis, das Gott zeuget von seinem Sohn.
11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben hat gegeben, und solches Leben ist in seinem Sohn.
12 Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

V.10 Wer Gott nicht glaubet...

	 Wenn man nicht an Christus glaubt, so bezichtigt man Gott der Lüge, was eine grosse Lästerung ist, darum ist der Glaube an Christus nie neutral: entweder ist man für Christus oder gegen ihn und gegen Gott.
	Für Gott gibt es nichts Wertvolleres als die Wahrheit: Christus zu leugnen ist ihm die Wahrheit absprechen
	Wenn wir Gott zum Lügner machen, so berauben wir ihn vom Wertvollsten.
	Darum ist es derartig schlimm, wenn jemand nicht an Christus glaubt, denn man beraubt Gott seines Ruhms.
	Wenn auch jemand ein tadelloses Leben führt, ohne Christus ist es nichts wert.
	Viele christliche Irrlehren glauben sich wegen ihrer Tagen sicher,  doch leisten sie dem Evangelium Widerstand.
	Wir müssen das Evangelium so ernst nehmen, weil Gott die Wahrheit so ernst nimmt.

V.11 Das uns Gott das ewige Leben hat gegeben.

	Der Apostel lädt uns nun zum Glauben ein, indem er uns die Frucht zeigt
	Gott bietet uns umsonst das Leben an, darum ist ein Ablehnen so eine schlimme Missetat
	Man muss das Evangelium lieben, nicht nur um Gott nicht zu beleidigen, sondern wegen unseres eigenen Leben willens.
	Das Geschenk des Lebens schliesst nicht gleichzeitig die Busse und Furcht aus.
	Gott hat uns nur ein Mittel gegeben, um das ewige Leben zu bekommen, das ist Christus.
	Drei Punkte des Apostels

	wir sind dem Tode verfallen bis Christus uns wieder ins Leben ruft
	das Leben wird durch das Evangelium dargeboten
	wir bekommen nur dann das Leben, wenn wir im Glauben mit Christus verbunden sind



V.12 Wer den Sohn Gottes nicht hat...

	Der Apostel schliesst alle der Hoffnung des Lebens aus, die es nicht in Christus suchen
	Glaube an Christus wird zu unserem Besitz und wir sind ein Teil des Leibe Christi
	Was passiert mit allen guten Menschen, die nicht Christen sind? Gilt das nicht vor Gott?

	Wir sehen nur die äusseren Vorzüge dieser Menschen und sind damit zufrieden. Gott sieht das Herz, dass ihm ein Greuel ist (Lukas 16:15). Er sieht die Unreinigkeiten des Herzen, dieser Schmutz bleibt dem menschlichen Auge verborgen


	Die Reinheit des Herzens, das rechte und fromme Streben kommt nur von Christus.
	Die Gerechtigkeit der Menschen beruht auf der Vergebung der Sünden, sonst bleibt nur der Fluch Gottes.
	Christus allein kann uns mit Gott versöhnen.
	Gott ist nur gnädig im Zusammenhang mit dem Werke Christi.
	Wie steht es mit Cornelius? War er dem Herrn nicht schon vor der Bekehrung angenehm? (Apg. 10:4,35)

	Gott lässt den Samen des Glaubens nicht vom ersten Tag erscheinen. Cornelius war Gott angenehm, wegen des Glaubens an Christus, dass noch am entstehen war.


</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>9:17</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 5:6-9</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-56-9/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-56-9/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 17:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Dreieinigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger Geist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=205</guid>
		<description><![CDATA[6 Dieser ist&#8217;s, der da kommt mit Wasser und Blut, Jesus Christus, nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut; und der Geist ist&#8217;s, der da zeuget, denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist; und diese drei sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>6 Dieser ist&#8217;s, der da kommt mit Wasser und Blut, Jesus Christus, nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut; und der Geist ist&#8217;s, der da zeuget, denn der Geist ist die Wahrheit.<br />
7 Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist; und diese drei sind eins;<br />
8 und drei sind, die da zeugen auf Erden: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei zielen auf einen Punkt.<br />
9 So wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis grösser; denn Gottes Zeugnis das, das er gezeugt hat von seinem Sohn.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><em>V. 6 Dieser ist&#8217;s, der da kommt</em></strong></p></blockquote>
<ol>
<li>Was das Alte Testament nur schattenhaft ankündigte, ist uns in Christus in Klarheit offenbart.</li>
<li>&#8220;Wasser und Blut&#8221; deuten auf alttestamentliche Praktiken der Thora hin</li>
<li>Man sollte nicht unnötig einen Gegensatz zwischen dem Alten und Neuen Testament machen, denn Christus hat das Alte erfüllt und nicht abgeschafft.</li>
<li>Wasser symbolisiert das Abwaschen von Schuld, auf dass der Mensch rein sei und Gott nahen kann</li>
<li>Blut dient der Sühnung und ist Pfand der Versöhnung. Durch das Blut wird Gott gnädig</li>
<li>Das Wasser kann nicht auf die Taufe bezogen werden</li>
<li>Das Wasser und Blut aus Christi Seite ist ein Wunder, dass die wahre Reinigung darstellt</li>
<li>Alles zielt das dies ab: die Menschen wurden gereinigt von der Sünde und erlöst von der Strafe, Gott ist ihnen gnädig</li>
<li>Christus ist die Wahrheit, das Gesetz war nur Schattenbilder</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>Der Geist ist&#8217;s, der da zeuget&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Der Geist Gottes macht gewiss, auf das wir einen starken Glauben haben</li>
<li>Der Geist wird als Wahrheit bezeichnet, weil seine Autorität unzweifelhaft ist</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong> V.7 Drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Dieser Satz fehlt in einige Manuskripten, aber passt gut in den Kontext</li>
<li>Um unseren Glauben in Christus zu stärken, will Gott ihn uns auf dreifache Weise bezeugen</li>
<li>Vater, das ewige Wort und der Heilige Geist erkennen in Übereinstimmung Christus an</li>
<li>Der Geist wird zweimal genannt, weil er Christus auf so mannigfache Weise bezeugt, im Himmel wie auch als Pfand und Siegel in unseren Herzen</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong> V.8 Drei sind, die da zeugen auf Erden</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Durch diese Zeugen wird jede Verwerfung Christi unentschuldbar, da durch das Blut und das Wasser das Pfand und die Wirkung des Heils bezeugt wird</li>
<li>Der Heilige Geist versiegelt das Zeugnis des Wassers und des Blutes in den Herzen</li>
<li>Durch seine Kraft kommt die Frucht des Todes Christi zu uns</li>
<li>Alle göttliche Herrlichkeit würde doch uns verschlossen bleiben, wenn uns nicht der Geist die Augen des Glaubens öffnete.</li>
<li>Das Werk des Heiligen Geist ist es, durch Christi Blut unsere Gewissen zu reinigen und die gebrachte Reinigung in uns wirksam zu machen.</li>
<li>Der Glaube ergreift keinen leeren Christus, sondern die lebendige Kraft von ihm.</li>
<li>Das Blut und das Wasser habe je eine spezielle Rolle zu spielen, obwohl in der Sühne (Blut) schon die Waschung mit eingeschlossen ist.</li>
<li>Es ist wegen unserer menschlichen Schwachheit, dass Gott das Opfer und die Waschung einführte.</li>
<li>Christus gibt uns das ganze Heil, auf das wir nicht anderswo zu suchen haben</li>
</ol>
<blockquote><p><em><strong>V.9 So wir der Menschen Zeugnis annehmen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ol>
<li>Von kleineren zum grösseren: Gottes Beglaubigung zu schmähen ist viel schlimmer als dies der Menschen</li>
<li>Wenn wir doch den Menschen glauben, die lügen und betrügen, warum da nicht Gott, der doch der höchste Richter ist.</li>
<li>Es ist unsere verkehrte Natur, die uns den Glauben verwehrt</li>
<li>Die Kraft, zu reinigen und zu sühnen, war nicht irdisch, sondern himmlisch.</li>
<li>Darum ist Christi Blut so kostbar, weil es die Kraft hat, Sünden zu tilgen</li>
</ol>
<blockquote><p><strong><em> Denn Gottes Zegnis ist das&#8230;</em></strong></p></blockquote>
<ol>
<li>Gott kann man nur glauben, wenn man an Christus glaubt.</li>
<li>Wir können also mit ruhigen Gewissen Christus glauben, da er durch sein Ansehen unsern Glauben bestätigt.</li>
<li>Gott ist der Urheber dieses Glaubens.</li>
<li>Daher ist es nicht ein Meinen oder Hoffen, sondern eine Gewissheit.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-56-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640261jo.mp3" length="3263971" type="audio/mpeg" />
			<itunes:keywords>Dreieinigkeit,Heiliger Geist</itunes:keywords>
		<itunes:subtitle>6 Dieser ist&#039;s, der da kommt mit Wasser und Blut, Jesus Christus, nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut; und der Geist ist&#039;s, der da zeuget, denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>6 Dieser ist&#039;s, der da kommt mit Wasser und Blut, Jesus Christus, nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut; und der Geist ist&#039;s, der da zeuget, denn der Geist ist die Wahrheit.
7 Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist; und diese drei sind eins;
8 und drei sind, die da zeugen auf Erden: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei zielen auf einen Punkt.
9 So wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis grösser; denn Gottes Zeugnis das, das er gezeugt hat von seinem Sohn.
V. 6 Dieser ist&#039;s, der da kommt

	Was das Alte Testament nur schattenhaft ankündigte, ist uns in Christus in Klarheit offenbart.
	&quot;Wasser und Blut&quot; deuten auf alttestamentliche Praktiken der Thora hin
	Man sollte nicht unnötig einen Gegensatz zwischen dem Alten und Neuen Testament machen, denn Christus hat das Alte erfüllt und nicht abgeschafft.
	Wasser symbolisiert das Abwaschen von Schuld, auf dass der Mensch rein sei und Gott nahen kann
	Blut dient der Sühnung und ist Pfand der Versöhnung. Durch das Blut wird Gott gnädig
	Das Wasser kann nicht auf die Taufe bezogen werden
	Das Wasser und Blut aus Christi Seite ist ein Wunder, dass die wahre Reinigung darstellt
	Alles zielt das dies ab: die Menschen wurden gereinigt von der Sünde und erlöst von der Strafe, Gott ist ihnen gnädig
	Christus ist die Wahrheit, das Gesetz war nur Schattenbilder

Der Geist ist&#039;s, der da zeuget...

	Der Geist Gottes macht gewiss, auf das wir einen starken Glauben haben
	Der Geist wird als Wahrheit bezeichnet, weil seine Autorität unzweifelhaft ist

 V.7 Drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist

	Dieser Satz fehlt in einige Manuskripten, aber passt gut in den Kontext
	Um unseren Glauben in Christus zu stärken, will Gott ihn uns auf dreifache Weise bezeugen
	Vater, das ewige Wort und der Heilige Geist erkennen in Übereinstimmung Christus an
	Der Geist wird zweimal genannt, weil er Christus auf so mannigfache Weise bezeugt, im Himmel wie auch als Pfand und Siegel in unseren Herzen

 V.8 Drei sind, die da zeugen auf Erden

	Durch diese Zeugen wird jede Verwerfung Christi unentschuldbar, da durch das Blut und das Wasser das Pfand und die Wirkung des Heils bezeugt wird
	Der Heilige Geist versiegelt das Zeugnis des Wassers und des Blutes in den Herzen
	Durch seine Kraft kommt die Frucht des Todes Christi zu uns
	Alle göttliche Herrlichkeit würde doch uns verschlossen bleiben, wenn uns nicht der Geist die Augen des Glaubens öffnete.
	Das Werk des Heiligen Geist ist es, durch Christi Blut unsere Gewissen zu reinigen und die gebrachte Reinigung in uns wirksam zu machen.
	Der Glaube ergreift keinen leeren Christus, sondern die lebendige Kraft von ihm.
	Das Blut und das Wasser habe je eine spezielle Rolle zu spielen, obwohl in der Sühne (Blut) schon die Waschung mit eingeschlossen ist.
	Es ist wegen unserer menschlichen Schwachheit, dass Gott das Opfer und die Waschung einführte.
	Christus gibt uns das ganze Heil, auf das wir nicht anderswo zu suchen haben

V.9 So wir der Menschen Zeugnis annehmen...

	Von kleineren zum grösseren: Gottes Beglaubigung zu schmähen ist viel schlimmer als dies der Menschen
	Wenn wir doch den Menschen glauben, die lügen und betrügen, warum da nicht Gott, der doch der höchste Richter ist.
	Es ist unsere verkehrte Natur, die uns den Glauben verwehrt
	Die Kraft, zu reinigen und zu sühnen, war nicht irdisch, sondern himmlisch.
	Darum ist Christi Blut so kostbar, weil es die Kraft hat, Sünden zu tilgen

 Denn Gottes Zegnis ist das...

	Gott kann man nur glauben, wenn man an Christus glaubt.
	Wir können also mit ruhigen Gewissen Christus glauben, da er durch sein Ansehen unsern Glauben bestätigt.
	Gott ist der Urheber dieses Glaubens.
	Daher ist es nicht ein Meinen oder Hoffen, sondern eine Gewissheit.
</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>13:36</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 5:1-5</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-51-5/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-51-5/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 17:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=33</guid>
		<description><![CDATA[1 Wer da glaubet, daß Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren. Und wer da liebet den, der ihn geboren hat, der liebet auch den, der von ihm geboren ist. 2 Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. 3 Denn das ist die Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>1  Wer da glaubet, daß Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren. Und wer da liebet den, der ihn geboren hat, der liebet auch den, der von ihm geboren ist.<br />
2  Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.<br />
3  Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.<br />
4  Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.<br />
5  Wer ist aber, der die Welt überwindet ohne der da glaubet, daß Jesus Gottes Sohn ist?</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.1 Wer da glaubet&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Da wir von Gott durch den Glauben wiedergeboren sind, so muss er auch von uns wie ein Vater geliebt werden. Diese Liebe wird dann auf alle seine Kinder übertragen. Es wird bewusst das Bild einer Geburt gebraucht, um die Passivität des Gläubigen zu versinnbildlichen. Also, so sehr wir bei der Geburt nicht eine aktive Rolle gespielt haben, so auch nicht bei der geistlichen Geburt. In beiden Fällen sind wir unserem „Vater“ dank schuldig.</li>
<li>Was ist eigentümlich, d.h. charakteristisch an einem Kind Gottes? Dass es glaubt, dass Jesus der einzige Erlöser oder anders gesagt, der „Christus“ sei.</li>
<li>Hier ist zu merken, dass Johannes nur Christus als Objekt des Glaubens anführt. Es ist daher keine leere Floskel, dass in Christus alle Gerechtigkeit, alles Leben, alle Gaben und die ganze Gottheit vereint ist. Darum kann man nichts von Gott wissen oder haben, wenn man Christus verstösst.</li>
<li>Was heisst es zu glauben, dass diese Jesus aus Nazareth wirklich der Christus ist? Es heisst zu glauben, dass alles was vom Messiah (d.h. Erlöser) im Alten (Bildnissen und Verheissungen) und Neue Testament (klare Darstellung) beschrieben ist,  wirklich und wahrhaftig auf diesen Menschen Jesus zutrifft.</li>
<li>Man kann nicht Jesus angenommen haben, wenn man nicht von ihm sein Heil erwartet, dass er dazu vom Vater gesandt und uns fortwährend vor Gott vertritt.</li>
<li>Dies zu glauben ist nicht möglich, es sei denn, man ist vom Vater mit diesem Glauben beschenkt worden. Glauben in diesem Sinne ist nicht, dass man durch irgendwelchen Willensakt eine noch so absurde Tatsache als wahr ansehen will, sondern dass man eine innere Überzeugung bekommt, dass dies wirklich die absolute (d.h. von meiner Gedankenwelt unabhängige) Wahrheit ist.</li>
<li>Der Glaube übersteigt bei weitem das menschliche Fassungsvermögen. Wir müssen daher vom Vater im Himmel zu Christus gezogen werden, weil wir nie aus eigener Kraft dies zu erfassen vermögen könnten.</li>
<li>Johannes sagt in seinem Evangelium, dass die an den Namen des Eingeborenen (d.h. des einzigen Sohnes) glauben, nicht aus Fleisch und Blut geboren sind, d.h. es nicht eine von ihnen entschiedener Glaubensakt ist.</li>
<li>Paulus sagt (1. Kor. 2:12), dass wir nicht mit dem Geist dieser Welt die göttlichen Offenbarung begreifen können, sondern nur mit dem Geist Gottes.</li>
<li>Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr gehört, kein Verstand begriffen, was denen erwartet, die Gott lieben, denn allein der Geist offenbart es ihnen.</li>
<li>Christus ist nicht nur Objekt unseres Glaubens, sondern auch der Vollender. Wir sind in seinem Leib eingepflanzt und zur Heiligung bestimmt; dieser Veränderung kann aber nicht von uns aus geschehen, sondern die Quelle muss aus Gott kommen. Darum ist jeder, der wirklich glaubt, aus Gott geboren.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong> Der liebe auch den, der von ihm geboren ist&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Die gegenseitige Liebe für die Brüder entspringt dem Glauben. Diese Liebe beschränkt sich nicht auf die Glaubensbrüder allein, fängt da aber an und weitet sich auf alle Menschen aus.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.2 Daran erkennen wir&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Wahre Liebe bezieht sich also auf Gott. Wahre Liebe zu Gott findet man nur dort wo sie in der Liebe zum Nächsten sich beweist. Nächstenliebe ist stets die Wirkung der Liebe zu Gott. Man kann aber den Nächsten nur dann recht lieben, wenn Gott die erst Stelle einnimmt.</li>
<li>Liebe ohne Gott ist meistens nur auf den eigenen Vorteil oder Anerkennung aus. So sehr der Apostel vorhin die Wirkung betonte, so betont er jetzt die Ursache.</li>
<li>Die gegenseitige Liebe muss so gepflegt werden, dass Gott immer die erste Stelle einnimmt. Mit Liebe zu Gott ist aber das Halten der Gebote gemeint, denn wenn wir Gott wirklich als Vater und Herrn ansehen, so müssen wir notwendig Ehrfurcht darbringen.</li>
<li>Da Gott die Quelle oder Urheber aller Gerechtigkeit und Redlichkeit ist, so muss der, der ihn liebt, seine Gedanken unbedingt auf den Gehorsam gegen die Gerechtigkeit richten.</li>
<li>Diese Erkenntnis ist keine theoretisches Erkennen der Natur Gottes, sondern eine praktische Tatsache, die, wenn wir nicht gerecht verhalten, bald mit Recht als Heuchlerei erkannt wird.</li>
<li>Hier kann auch geschlossen werden was das wahre Halten des Gesetzes ist: wenn wir nur aus Furcht vor der ewigen Verdammnis, Missgunst Gottes oder weil wir Verdienste vor Gott erhalten wollen, die Gesetze halten, so sind wir weit vom wahren Gehorsam.</li>
<li>Gott ehren heisst also, erstens die Herzen sich Gott übergeben zu freiwilliger Verehrung und zweitens das Leben nach der Richtschnur des Gesetzes gestaltet werden soll.</li>
<li>Dies findet man schon bei Mose (5. Mos. 10:12) „<em>Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, ausser dass du ihn liebst und ihm gehorchst?“</em></li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong> V.3 Seine Gebote sind nicht schwer&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Hier will uns Johannes ermutigen, denn wie schnell ist unser anfänglicher Eifer erschöpft.</li>
<li>Dass das Gesetz leicht zu halten ist, widerspricht aber unserer Erfahrung, wie auch die Schrift sagt in Apg. 16:10, das Joch des Gesetzes sei unerträglich.</li>
<li>Der Ursache unsere Mühe mit dem Gesetz ist zweifach: zum einen ist die Selbstverleugnung uns von Natur aus fremd, zum anderen ist das Gesetz „geistlich“ (Röm 7:14), wir jedoch sind „fleischlich“. Die Spannung zwischen „Geistlichkeit“ und „Fleischlichkeit“ kann als Zwiespalt zweierlei Gesinnungen verstanden werden : „Geistlich“ ist alles was mit der unsichtbaren, geistigen Welt Gottes und ihren Werte zu tun hat, vorausgesetzt man versteht es in Wahrheit, „fleischlich“ ist zum einen die Diesseitigkeit aber auch die natürliche Tendenz/Interesse zur Sünde.</li>
<li>Folgende Frage stellt sich nun: wenn wir doch von Natur aus so gegen das Gesetz gesinnt sind, wie kann der Apostel es als leicht bezeichnen? Es muss gesagt werden, dass unsere Schwierigkeit mit dem Gesetz nicht von der Natur des Gesetzes rührt, sondern aus der Feindschaft unseres Fleisches gegen das Gesetz herrührt.</li>
<li>Paulus erklärt dies noch ausdrücklicher, indem er sagt, dass es dem Gesetz unmöglich sei, uns Gerechtigkeit zu geben. Die Schuld dieses hoffnungslosen Situation ist die Natur unseres Fleisches.</li>
<li>In diesem Zusammenhang gibt es zwei anscheinend widersprüchliche Aussagen in der Schrift: die erste ist die von Paulus, der sagt, dass das Gesetz ein Diener des Todes ist (2. Kor. 3:7), dass das Gesetz gegeben ist, um die Sünde zu mehren (Röm. 4:15, 5:20) und es lebe, um uns zu töten. Die zweite Darstellung des Gesetzes ist jene Davids (Ps. 19:11): das Gesetz sei süsser als Honig, köstlicher als Gold, es erfreue das Herz, es bekehre zum Herrn und es mache lebendig. Wie kann man diese zwei Beschreibung des Gesetzes vereinen?</li>
<li>Die Lösung ist, dass hier das Gesetz in zweierlei Beziehung gestellt wird: bei Paulus im Bezug auf das Fleisch und den natürlichen Menschen, bei David beim durch den Hl. Geist wiedergeborenen Gläubigen. Daher ist für die einen das Gesetz lieblich und bei den anderen verhasst.</li>
<li>Johannes spricht, wie David, vom Gesetz wie es für die Kinder Gottes gilt. Die Leichtigkeit des Gesetzes ist für ihn nicht ein allgemeines Gut, sondern nur beschränkt auf die Gläubigen, weil es das Werk des Heiligen Geistes ist, dass uns die Gesetze nicht mehr schwer und lästig fallen.</li>
<li>Hier stellt sich nun eine weitere Schwierigkeit: wenn für die Gläubigen das Gesetz so leicht ist, warum müssen wir dann so schwere innere Kämpfe austragen, wie auch Paulus von sich als ein „elender Mensch“ spricht, weil er Gott nicht frei dienen kann? Die Leichtigkeit kommt aus zwei Richtungen: zum ersten können wir mit himmlischer Kraft unsere Begierden überwinden, zum anderen können wir mit einem liebenden Vater rechnen, der uns unsere Unzulänglichkeit vergibt wie es geschrieben steht <em>„Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte“</em> (Ps 130:4). Es wird also immer einen Kampf in uns geben, jedoch ist er durch Gottes Hilfe überwindbar und in diesen Sinne „leicht“. Gott hilft uns immer wieder auf die Beine wenn wir stolpern.</li>
<li>Da aber alles diesseitige uns von Gottes Berufung abhält, kann nur der das Gesetz ernsthaft halten, der der „Welt“ tapfer widerstand leistet.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong> V.4 Unser Glaube ist der Sieg&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Dies ist der grösste Trost, den wir uns vorstellen können. Da wir an Christus glauben ist dies schon das Zeichen, dass wir die Welt (alles was uns von Gott wegziehen könnte) überwunden haben.</li>
<li>Trotz aller gefährlichen Angriffe Satans sind wir ausser Gefahr und können ohne Furcht kämpfen.</li>
<li>Auch wenn wir das Ende unseres persönliches Krieges kennen, sind wir mal hier und mal dort von Satan angegriffen. Unsere Gewissheit aber in allen Schwierigkeiten besteht darin, dass der Glaube das Pfand unseres Sieges ist.</li>
<li>Diese Gewissheit soll uns aber nicht träge machen, im Gegenteil, wir sollen mutiger den Kampf des Glaubens kämpfen.</li>
<li>Wir dürfen uns aber hier nichts einbilden, ohne Gottes Hilfe sind wir eine allzu leichte Beute für das Böse. Die unbesiegbare Kraft Gottes hält uns ewig geschützt.</li>
<li>Es ist sehr wichtig zu wissen, dass wir nur durch den Glauben diesen Sieg errungen haben. Den Glauben aber haben wir ohne unser Hinzutun empfangen. Wer dies leugnet, erklärt sich als Sieger aus eigener Kraft.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong> V.5 Wer ist aber, der die Welt überwindet&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Dieser Vers begründet den vorhergehenden: wir siegen deshalb durch den Glauben, weil wir von Christus Kraft holen wie es auch Paulus sagt: „<em>Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus</em>.“ (Phil. 4:13)</li>
<li>Man kann nur dann die Welt und Satan wirklich überwunden, wenn man weiss, dass man nicht in sich selbst die Kraft sucht, sondern in Christus. Daher ist unser Glaube das lebendige Ergreifen, durch das wir seine Kraft und seine Werke uns zuleiten.</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-51-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640251jo.mp3" length="3172992" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>1  Wer da glaubet, daß Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren. Und wer da liebet den, der ihn geboren hat, der liebet auch den, der von ihm geboren ist. 2  Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>1  Wer da glaubet, daß Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren. Und wer da liebet den, der ihn geboren hat, der liebet auch den, der von ihm geboren ist.
2  Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3  Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
4  Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
5  Wer ist aber, der die Welt überwindet ohne der da glaubet, daß Jesus Gottes Sohn ist?
V.1 Wer da glaubet...


	 Da wir von Gott durch den Glauben wiedergeboren sind, so muss er auch von uns wie ein Vater geliebt werden. Diese Liebe wird dann auf alle seine Kinder übertragen. Es wird bewusst das Bild einer Geburt gebraucht, um die Passivität des Gläubigen zu versinnbildlichen. Also, so sehr wir bei der Geburt nicht eine aktive Rolle gespielt haben, so auch nicht bei der geistlichen Geburt. In beiden Fällen sind wir unserem „Vater“ dank schuldig.
	Was ist eigentümlich, d.h. charakteristisch an einem Kind Gottes? Dass es glaubt, dass Jesus der einzige Erlöser oder anders gesagt, der „Christus“ sei.
	Hier ist zu merken, dass Johannes nur Christus als Objekt des Glaubens anführt. Es ist daher keine leere Floskel, dass in Christus alle Gerechtigkeit, alles Leben, alle Gaben und die ganze Gottheit vereint ist. Darum kann man nichts von Gott wissen oder haben, wenn man Christus verstösst.
	Was heisst es zu glauben, dass diese Jesus aus Nazareth wirklich der Christus ist? Es heisst zu glauben, dass alles was vom Messiah (d.h. Erlöser) im Alten (Bildnissen und Verheissungen) und Neue Testament (klare Darstellung) beschrieben ist,  wirklich und wahrhaftig auf diesen Menschen Jesus zutrifft.
	Man kann nicht Jesus angenommen haben, wenn man nicht von ihm sein Heil erwartet, dass er dazu vom Vater gesandt und uns fortwährend vor Gott vertritt.
	Dies zu glauben ist nicht möglich, es sei denn, man ist vom Vater mit diesem Glauben beschenkt worden. Glauben in diesem Sinne ist nicht, dass man durch irgendwelchen Willensakt eine noch so absurde Tatsache als wahr ansehen will, sondern dass man eine innere Überzeugung bekommt, dass dies wirklich die absolute (d.h. von meiner Gedankenwelt unabhängige) Wahrheit ist.
	Der Glaube übersteigt bei weitem das menschliche Fassungsvermögen. Wir müssen daher vom Vater im Himmel zu Christus gezogen werden, weil wir nie aus eigener Kraft dies zu erfassen vermögen könnten.
	Johannes sagt in seinem Evangelium, dass die an den Namen des Eingeborenen (d.h. des einzigen Sohnes) glauben, nicht aus Fleisch und Blut geboren sind, d.h. es nicht eine von ihnen entschiedener Glaubensakt ist.
	Paulus sagt (1. Kor. 2:12), dass wir nicht mit dem Geist dieser Welt die göttlichen Offenbarung begreifen können, sondern nur mit dem Geist Gottes.
	Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr gehört, kein Verstand begriffen, was denen erwartet, die Gott lieben, denn allein der Geist offenbart es ihnen.
	Christus ist nicht nur Objekt unseres Glaubens, sondern auch der Vollender. Wir sind in seinem Leib eingepflanzt und zur Heiligung bestimmt; dieser Veränderung kann aber nicht von uns aus geschehen, sondern die Quelle muss aus Gott kommen. Darum ist jeder, der wirklich glaubt, aus Gott geboren.


 Der liebe auch den, der von ihm geboren ist...


	 Die gegenseitige Liebe für die Brüder entspringt dem Glauben. Diese Liebe beschränkt sich nicht auf die Glaubensbrüder allein, fängt da aber an und weitet sich auf alle Menschen aus.


V.2 Daran erkennen wir...


	 Wahre Liebe bezieht sich also auf Gott. Wahre Liebe zu Gott findet man nur dort wo sie in der Liebe zum Nächsten sich beweist. Nächstenliebe ist stets die Wirkung der Liebe zu Gott. Man kann aber den Nächsten nur dann recht lieben, wenn Gott die erst Stelle einnimmt.
	Liebe ohne Gott ist meistens nur auf den eigenen Vorteil oder Anerkennung aus.</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 4:19-21</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-419-21/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-419-21/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 15:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=32</guid>
		<description><![CDATA[19 Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns erst geliebet. 20 So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet? 21 Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>19  Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns erst geliebet.<br />
20  So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet?<br />
21  Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebet, daß der auch seinen Bruder liebe.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><em>V.19 Wir lieben ihn&#8230;</em></strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Weil uns Gott zuerst geliebt hat, lieben wir ihn zurück. Die empfangene Liebe wird zu Gott zurückgespiegelt und weitergeleitet auf unsere Nächsten. Es ist sehr wichtig zu wissen, in welcher Reihenfolge diese Liebe weitergeleitet ist. Alle Liebe fängt bei Gott an.</li>
<li>Die Aussage kann auch als Mahnung formuliert werden: weil Gott uns geliebt hat, so lasst uns ihn wiederum lieben. Dies ist das gleiche Prinzip wie wenn man sagt, weil Gott uns vergeben hat, so lasst uns anderen vergeben.</li>
<li>Johannes bezeichnet Leute, die andere nicht lieben, als Heuchler. Liebe zu Gott ist aber nicht nur ein Gefühl, sondern auch ein Bedürfnis, die empfangene Liebe zu erwidern und weiterzugeben.</li>
<li>Wenn der Apostel sagt, dass es eigentlich einfacher sein sollte , etwas sichtbares zu lieben als etwas unsichtbares, überzeugt man manche nicht, da das sichtbare nicht immer sehr liebenswert, ja sogar hassenswert ist. Calvin entgegnet, dass Johannes damit nur zu verstehen gibt, dass wir den Nächsten als Abbild Gottes dienen sollten, den Gott braucht unsere Hilfe nicht, sehr wohl unser Nächster. Wären wir nicht so hart im Herzen, so würde doch die Nöte und die Gemeinschaft der Nächsten uns zur Liebe bewegen.</li>
<li>Liebe zu Gott kann sehr subjektiv sein, Liebe zum Nächsten ist aber objektiv und sichtbar, daher kann man viel mehr über den wahren Wert des Glaubens eines Christen erfahren, als wenn man von subjektiven Erfahrungen die Rede ist.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.21 Und dies Gebot&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Dies ist noch ein stärkerer Grund für die Nächstenliebe: die Autorität und Lehre Christi, d.h. weil er uns es befohlen hat.</li>
<li> Die Liebe hat immer dieselbe Richtung: Gott liebt uns, wir lieben ihn und beweise die Echtheit der Liebe in unsere Liebe zum Nächsten.</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/1-johannesbrief-419-21/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640241jo.mp3" length="759841" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>19  Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns erst geliebet. 20  So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet?</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>19  Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns erst geliebet.
20  So jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er siehet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet?
21  Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebet, daß der auch seinen Bruder liebe.
V.19 Wir lieben ihn...


	 Weil uns Gott zuerst geliebt hat, lieben wir ihn zurück. Die empfangene Liebe wird zu Gott zurückgespiegelt und weitergeleitet auf unsere Nächsten. Es ist sehr wichtig zu wissen, in welcher Reihenfolge diese Liebe weitergeleitet ist. Alle Liebe fängt bei Gott an.
	Die Aussage kann auch als Mahnung formuliert werden: weil Gott uns geliebt hat, so lasst uns ihn wiederum lieben. Dies ist das gleiche Prinzip wie wenn man sagt, weil Gott uns vergeben hat, so lasst uns anderen vergeben.
	Johannes bezeichnet Leute, die andere nicht lieben, als Heuchler. Liebe zu Gott ist aber nicht nur ein Gefühl, sondern auch ein Bedürfnis, die empfangene Liebe zu erwidern und weiterzugeben.
	Wenn der Apostel sagt, dass es eigentlich einfacher sein sollte , etwas sichtbares zu lieben als etwas unsichtbares, überzeugt man manche nicht, da das sichtbare nicht immer sehr liebenswert, ja sogar hassenswert ist. Calvin entgegnet, dass Johannes damit nur zu verstehen gibt, dass wir den Nächsten als Abbild Gottes dienen sollten, den Gott braucht unsere Hilfe nicht, sehr wohl unser Nächster. Wären wir nicht so hart im Herzen, so würde doch die Nöte und die Gemeinschaft der Nächsten uns zur Liebe bewegen.
	Liebe zu Gott kann sehr subjektiv sein, Liebe zum Nächsten ist aber objektiv und sichtbar, daher kann man viel mehr über den wahren Wert des Glaubens eines Christen erfahren, als wenn man von subjektiven Erfahrungen die Rede ist.


V.21 Und dies Gebot...


	 Dies ist noch ein stärkerer Grund für die Nächstenliebe: die Autorität und Lehre Christi, d.h. weil er uns es befohlen hat.
	 Die Liebe hat immer dieselbe Richtung: Gott liebt uns, wir lieben ihn und beweise die Echtheit der Liebe in unsere Liebe zum Nächsten.

</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 4:17-18</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-23-1-johannesbrief-417-18-a/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-23-1-johannesbrief-417-18-a/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 19:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=31</guid>
		<description><![CDATA[17 Daran ist die Liebe völlig bei uns, auf dass wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibet die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>17  Daran ist die Liebe völlig bei uns, auf dass wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.<br />
18  Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibet die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.17 Darinnen ist die Liebe völlig</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Dieser Verse hat zwei Folgerungen: wir sind dann wirklich Kinder Gottes, wenn wir Gott ähnlich sind, wie Kinder ihrem Vater ähnlich sind. Die daraus entstandene Freude ist unschätzbar.</li>
<li>Gott will uns also zeigen, in welcher Absicht er uns angenommen hat und was wir aus dieser Gnade schöpfen können.</li>
<li>Die Liebe, von der Johannes hier spricht, ist die, die Gott für uns hat. Diese Liebe ist vollständig und standhaft. Sie ist aber nur denen teilhaftig, die durch Ähnlichkeit mit Gott sich als seine Kinder beweisen.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Dass wir eine Freudigkeit haben&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Wir können das Geschenk, dass wir vor Gott ohne Zittern bestehen können, nicht genug bewundern. Es ist jenseits aller Beschreibung und hilft uns in Zeiten der Not.</li>
<li>Von Natur aus scheuen wir Gott, weil wir instinktiv wissen, dass er der gerechte Richter der Welt ist. In uns steckt die Furcht vor Gericht und Hölle tief im Gewissen und das zurecht. Das man heute einen Spass daraus macht, zeigt nur, wie verblendet unser Zeitalter ist.</li>
<li>Wenn aber der Gottlose vor der Tür der Ewigkeit steht, dann ist jede Leichtfertigkeit dahin. Ganz anders bei den Gläubigen, sie treten ruhig und froh vor Gottes Richterstuhl, weil sie von seiner väterlichen Liebe überzeugt sind.</li>
<li>Nur der hat Fortschritte im Glauben gemacht, der mit ruhigen Gewissen seinen Tod und das Jüngste Gericht entgegensehen kann.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Gleichwie er ist&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Dies will ausdrücken, was wir schon gesagt haben, nämlich, dass wir das Bild Gottes widerspiegeln sollen.</li>
<li>Wir sind seine Vertreter auf Erden und unser Verhalten bezeugt, dass wir wirklich von Gott angenommen worden sind.</li>
<li>Mit diesen Worten könnte ja man meinen, dass wir durch unsere Freude teils unseren Werken (die aktive Nächstenliebe) zuschreiben müssen. Wir müssen zugeben, dass niemand durch Christus mit Gott versöhnt ist, ohne das er in seinem Bild erneuert wurde. Beide Teile sind untrennbar. Es gibt kein Vertrauen auf Gottes Gnade, ohne das wir ein gerechtes und frommes Leben führen. Die Erneuerung unseres Lebens soll zur Stärkung des Vertrauens dienen, dass wir von Gott wirklich angenommen sind und uns nicht etwas einreden.</li>
<li>Dies alles muss im Zusammenhang mit der Gnade gesehen werden. Warum führen wir ein neues Leben? Weil Gott uns aus Gnaden ein neues Herz gegeben hat, der das Gerechte sucht. Warum sind wir ihm ähnlich? Wer Gott aus Gnaden unser Leben verändert. Gott ist die Ursache aller guten Eigenschaften und Werke, die wir machen.</li>
<li>Dass unsere Werke meist elend aussehen, dass erkennt auch die röm.-kath. Kirche, darum ist auch der katholische Glauben ein Glaube der Ungewissenheit, da sie auf den wankeligen Fundament der Werke aufgebaut ist. Unser Glaube aber baut auf der Gnade Gottes: das ist der Felsengrund, der uns eine unglaubliche Sicherheit und Freude im Leben gibt.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.18 Frucht ist nicht in der Liebe&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Jetzt zeigt uns Johannes, dass wir ohne Christus beständig gequält wären.</li>
<li>Diese Liebe Gottes für die Seinen gib uns den einzigen wahren Seelenfrieden. Es ist ein einzigartiges Geschenk Gottes, uns zu lieben, die wir doch mehr seiner Verachtung würdig wären.</li>
<li>Durch den Glauben verlieren wir die Furcht vor Gott.</li>
<li>Einige sehen in dieser Stellen den Gedanken, dass ein Knecht seinen Herrn aus Furcht dient. Wir sind von der knechtischen Furcht befreit und dienen ihm aus kindlichen Vertrauen und aus freien Stücken, ohne Furcht vor Strafe.  Für Calvin mag ja das im Kern stimmten, aber hat nicht mit dieser Bibelstelle zu tun.</li>
<li>Was diese Stelle sagen will ist dies: sobald wir die Liebe Gottes begreifen und durch den Glauben erkennen, so findet unser Gewissen Frieden und Gott nimmt uns die Angst vor dem Tod und das Gericht.</li>
<li>Wenn das wahr ist, warum sind wir nicht völlig von der Furcht befreit? Weil wir die Liebe Gottes nur stückweise begreifen können. Die Zuversicht kann auf harte Prüfung gestellt werden, aber wir bauen unser Vertrauen auf einen sicheren Felsen.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Die Furcht hat Pein&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Das Geschenk der Gnade kann nur dann erfasst werden, wenn wir uns bewusst sind, was wir ohne diese Zuversicht hätten.</li>
<li>Wie schon gesagt hat das nichts zu tun mit der Angst vieler Menschen in die Hölle zu kommen, wenn sie Gott nicht dienen.</li>
<li>Auch ist die Auslegung falsch, dass die Gott fürchten , die ihm dienen, aber es nicht freiwillig machen, d.h. hätten sie die Möglichkeit, so würden sie Gott den Rücken drehen.</li>
<li>Es ist die Schuld des Unglaubens, wenn man sich fürchtet, während wirklich erkannte Liebe Gottes die Herzen erfüllt.</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-23-1-johannesbrief-417-18-a/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640231jo.mp3" length="1184393" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>17  Daran ist die Liebe völlig bei uns, auf dass wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18  Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibet die Furcht aus; denn die Furc...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>17  Daran ist die Liebe völlig bei uns, auf dass wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.
18  Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibet die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.
V.17 Darinnen ist die Liebe völlig


	 Dieser Verse hat zwei Folgerungen: wir sind dann wirklich Kinder Gottes, wenn wir Gott ähnlich sind, wie Kinder ihrem Vater ähnlich sind. Die daraus entstandene Freude ist unschätzbar.
	Gott will uns also zeigen, in welcher Absicht er uns angenommen hat und was wir aus dieser Gnade schöpfen können.
	Die Liebe, von der Johannes hier spricht, ist die, die Gott für uns hat. Diese Liebe ist vollständig und standhaft. Sie ist aber nur denen teilhaftig, die durch Ähnlichkeit mit Gott sich als seine Kinder beweisen.


Dass wir eine Freudigkeit haben...


	 Wir können das Geschenk, dass wir vor Gott ohne Zittern bestehen können, nicht genug bewundern. Es ist jenseits aller Beschreibung und hilft uns in Zeiten der Not.
	Von Natur aus scheuen wir Gott, weil wir instinktiv wissen, dass er der gerechte Richter der Welt ist. In uns steckt die Furcht vor Gericht und Hölle tief im Gewissen und das zurecht. Das man heute einen Spass daraus macht, zeigt nur, wie verblendet unser Zeitalter ist.
	Wenn aber der Gottlose vor der Tür der Ewigkeit steht, dann ist jede Leichtfertigkeit dahin. Ganz anders bei den Gläubigen, sie treten ruhig und froh vor Gottes Richterstuhl, weil sie von seiner väterlichen Liebe überzeugt sind.
	Nur der hat Fortschritte im Glauben gemacht, der mit ruhigen Gewissen seinen Tod und das Jüngste Gericht entgegensehen kann.


Gleichwie er ist...


	 Dies will ausdrücken, was wir schon gesagt haben, nämlich, dass wir das Bild Gottes widerspiegeln sollen.
	Wir sind seine Vertreter auf Erden und unser Verhalten bezeugt, dass wir wirklich von Gott angenommen worden sind.
	Mit diesen Worten könnte ja man meinen, dass wir durch unsere Freude teils unseren Werken (die aktive Nächstenliebe) zuschreiben müssen. Wir müssen zugeben, dass niemand durch Christus mit Gott versöhnt ist, ohne das er in seinem Bild erneuert wurde. Beide Teile sind untrennbar. Es gibt kein Vertrauen auf Gottes Gnade, ohne das wir ein gerechtes und frommes Leben führen. Die Erneuerung unseres Lebens soll zur Stärkung des Vertrauens dienen, dass wir von Gott wirklich angenommen sind und uns nicht etwas einreden.
	Dies alles muss im Zusammenhang mit der Gnade gesehen werden. Warum führen wir ein neues Leben? Weil Gott uns aus Gnaden ein neues Herz gegeben hat, der das Gerechte sucht. Warum sind wir ihm ähnlich? Wer Gott aus Gnaden unser Leben verändert. Gott ist die Ursache aller guten Eigenschaften und Werke, die wir machen.
	Dass unsere Werke meist elend aussehen, dass erkennt auch die röm.-kath. Kirche, darum ist auch der katholische Glauben ein Glaube der Ungewissenheit, da sie auf den wankeligen Fundament der Werke aufgebaut ist. Unser Glaube aber baut auf der Gnade Gottes: das ist der Felsengrund, der uns eine unglaubliche Sicherheit und Freude im Leben gibt.


V.18 Frucht ist nicht in der Liebe...


	 Jetzt zeigt uns Johannes, dass wir ohne Christus beständig gequält wären.
	Diese Liebe Gottes für die Seinen gib uns den einzigen wahren Seelenfrieden. Es ist ein einzigartiges Geschenk Gottes, uns zu lieben, die wir doch mehr seiner Verachtung würdig wären.
	Durch den Glauben verlieren wir die Furcht vor Gott.
	Einige sehen in dieser Stellen den Gedanken, dass ein Knecht seinen Herrn aus Furcht dient. Wir sind von der knechtischen Furcht befreit und dienen ihm aus kindlichen Vertrauen und aus freien Stücken, ohne Furcht vor Strafe.  Für Calvin mag ja das im Kern stimmten, aber hat nicht mit dieser Bibelstelle zu tun.
	Was diese Stelle sagen will ist dies: sobald wir die Liebe Gottes begreifen und durch den Glauben erkennen,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 4:11-16</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-22-1-johannesbrief-411-16/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-22-1-johannesbrief-411-16/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 19:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[11 Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebet, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. So wir uns untereinander lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist völlig in uns. 13 Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>11  Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebet, so sollen wir uns auch untereinander lieben.<br />
12  Niemand hat Gott jemals gesehen. So wir uns untereinander lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist völlig in uns.<br />
13  Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat.<br />
14  Und wir haben gesehen und zeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt.<br />
15  Welcher nun bekennet, daß Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibet Gott und er in Gott.<br />
16  Und wir haben erkannt und geglaubet die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibet, der bleibet in Gott und Gott in ihm.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.11 Ihr Lieben&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Johannes will nun uns vom der Beispiel der göttlichen Liebe zur brüderliche Liebe führen.</li>
<li>Paulus stellt uns auch Christus als Vorbild vor, auf das wir, wie er, uns für unseren Glaubensbruder hingeben.</li>
<li>Das Ziel dieser totalen Glaubensbruderliebe ist aber nicht unser eigener Verdienst, sondern Widerspiegelung der Liebe, die Gott uns gibt. So wir von Gott umsonst geliebt werde, so sollen wir andere aus freien Stücken lieben.</li>
<li>Die Liebe, die wir unseren Freuden geben, weil wir wissen, dass wir Gleiches mit Gleichem vergelten, ist im Grund Eigenliebe und nicht wahre Liebe.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.12 Niemand hat Gott jemals gesehen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Johannes hat diese Worte schon in seinem Evangelium geschrieben (Joh. 1:18). Er wollte damit sagen, das man Gott nicht anders als im geoffenbarten Christus erkennen kann. Der Apostel entfaltet jetzt die Lehre weiter und sagt, dass wir Gottes Kraft durch den Glauben und die Liebe erfassen können.  Das  Ziel dabei ist die Sicherheit zu  wissen, dass wir Gottes Kinder sind und er in uns wohnt.</li>
<li>Mit „<em>Gott bleibt in uns</em>“ meint er, dass wenn wir uns untereinander lieben, denn dann ist seine Liebe in uns wirklich erwiesen. Gott beweist seine Gegenwart durch die Liebe, weil sein Geist uns zu dieser Liebe drängt. Die Liebe ist sozusagen die Wirkung des Geistes.</li>
<li>Wir erkennen (d.h. wir sind uns dessen gewiss) durch den „Geist“, den uns Gott gegeben hat, dass er in uns wohnt.</li>
<li>Anders gesagt: die wahre Liebe unter Christen ist unmöglich, wenn sie nicht aus dem Heiligen Geist stammt. Daher ist es absurd zu behaupten, Christ zu sein und seinen Nächsten zu hassen, da ja gerade die Liebe der Beweis der Wahrheit seiner Aussage ist. Wahre Gotteserkenntnis ist unzertrennlich mit der Liebe verbunden.</li>
<li>„Liebe“ kann hier aus zwei Arten verstanden werden: Liebe, die wir ihm erweisen oder Liebe, die er uns einflösst.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.14 Und wir haben gesehen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Gott teilt uns in seinem Sohn mit, d.h. er wird durch den Glauben von uns erfasst.</li>
<li>Durch die Liebe und den Glauben sind wir derart mit Gott verbunden, dass er wirklich in uns wohnt und er sich durch die Wirkung seiner Kraft sichtbar darstellt, da er sonst unsichtbar wäre.</li>
<li>Mit „<em>wir haben gesehen und zeugen</em>“ meint er sich und die andern Apostel. Dieses Sehen ist ein mit dem Glauben verbundenes Sehen.</li>
<li>„<em>Der Vater hat den Sohn gesandt zum Heiland der Welt</em>“ ist eine Erkenntnis, die aus der Erleuchtung des Geistes folgt.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.15 Welcher nun bekennt&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Wir sind mit Gott nur durch Christus verbunden. Glaube und Bekenntnis braucht er hier im gleichen Sinn.</li>
<li>Obwohl die Heuchler fälschlich einen Glauben vorgeben, so leugnet Johannes, dass einer von ihnen wirklich und von Herzen glaubt.</li>
<li>„<em>dass Jesus Christus Gottes Sohn ist</em>“ ist wirklich die ganze Summe unseres Glaubens.</li>
<li>Durch den Glauben an Christus, bleibt Gott in uns und Gott schenkt uns diese Gnade. Da aber Gott Liebe ist, kann niemand in ihm bleiben, der nicht die Liebe an seinen Nächsten beweist. Ergo, die Liebe muss in uns herrschen, wenn Gott sich mit uns verbunden hat.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.16 Wir haben erkannt und geglaubet</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Das heisst, wir haben durch den Glauben erkannt. „<em>die Liebe, die Gott zu uns hat</em>“ wird nur durch den Glauben gewonnen.</li>
<li>Dieser Glauben ist kein ungewisses und zweifelhaftes Meinen, sondern felsenfest.</li>
<li>Er drückt den Inhalt des Glaubens nun verschieden aus: auf der einen Seite ist es der Glaube, dass Jesus Christus wirklich Gottes Sohn ist, auf der anderen Seite ist es der Glaube, dass Gott uns wirklich liebt.</li>
<li>Dass Gott uns liebt kann man nur aus Christus erkennen. Dieses kann man nirgends in der Schöpfung oder durch Reflexion erkennen.</li>
<li>Die Sicherheit des Glaubens ist ein Gnadengeschenk, weil er uns wissen lässt, dass wir seine Kinder sind.</li>
<li>Daher stellt Gott seinen Sohn täglich in unsere Mitte, um in IHM uns als Kinder anzunehmen.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Gott ist Liebe&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Das ist der Schlussfolgerung seiner Argumentation: durch den Glauben wohnt Gott in uns, Gott aber ist Liebe, daher muss die Gegenwart Gottes mit Liebe verbunden sein. Daraus folgt, dass die Liebe notwendig mit dem Glauben verbunden ist.</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-22-1-johannesbrief-411-16/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640221jo.mp3" length="2149251" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>11  Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebet, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12  Niemand hat Gott jemals gesehen. So wir uns untereinander lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist völlig in uns. 13  Daran erkennen wir,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>11  Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebet, so sollen wir uns auch untereinander lieben.
12  Niemand hat Gott jemals gesehen. So wir uns untereinander lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist völlig in uns.
13  Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geist gegeben hat.
14  Und wir haben gesehen und zeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt.
15  Welcher nun bekennet, daß Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibet Gott und er in Gott.
16  Und wir haben erkannt und geglaubet die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibet, der bleibet in Gott und Gott in ihm.
V.11 Ihr Lieben...


	Johannes will nun uns vom der Beispiel der göttlichen Liebe zur brüderliche Liebe führen.
	Paulus stellt uns auch Christus als Vorbild vor, auf das wir, wie er, uns für unseren Glaubensbruder hingeben.
	Das Ziel dieser totalen Glaubensbruderliebe ist aber nicht unser eigener Verdienst, sondern Widerspiegelung der Liebe, die Gott uns gibt. So wir von Gott umsonst geliebt werde, so sollen wir andere aus freien Stücken lieben.
	Die Liebe, die wir unseren Freuden geben, weil wir wissen, dass wir Gleiches mit Gleichem vergelten, ist im Grund Eigenliebe und nicht wahre Liebe.


V.12 Niemand hat Gott jemals gesehen...


	 Johannes hat diese Worte schon in seinem Evangelium geschrieben (Joh. 1:18). Er wollte damit sagen, das man Gott nicht anders als im geoffenbarten Christus erkennen kann. Der Apostel entfaltet jetzt die Lehre weiter und sagt, dass wir Gottes Kraft durch den Glauben und die Liebe erfassen können.  Das  Ziel dabei ist die Sicherheit zu  wissen, dass wir Gottes Kinder sind und er in uns wohnt.
	Mit „Gott bleibt in uns“ meint er, dass wenn wir uns untereinander lieben, denn dann ist seine Liebe in uns wirklich erwiesen. Gott beweist seine Gegenwart durch die Liebe, weil sein Geist uns zu dieser Liebe drängt. Die Liebe ist sozusagen die Wirkung des Geistes.
	Wir erkennen (d.h. wir sind uns dessen gewiss) durch den „Geist“, den uns Gott gegeben hat, dass er in uns wohnt.
	Anders gesagt: die wahre Liebe unter Christen ist unmöglich, wenn sie nicht aus dem Heiligen Geist stammt. Daher ist es absurd zu behaupten, Christ zu sein und seinen Nächsten zu hassen, da ja gerade die Liebe der Beweis der Wahrheit seiner Aussage ist. Wahre Gotteserkenntnis ist unzertrennlich mit der Liebe verbunden.
	„Liebe“ kann hier aus zwei Arten verstanden werden: Liebe, die wir ihm erweisen oder Liebe, die er uns einflösst.


V.14 Und wir haben gesehen...


	 Gott teilt uns in seinem Sohn mit, d.h. er wird durch den Glauben von uns erfasst.
	Durch die Liebe und den Glauben sind wir derart mit Gott verbunden, dass er wirklich in uns wohnt und er sich durch die Wirkung seiner Kraft sichtbar darstellt, da er sonst unsichtbar wäre.
	Mit „wir haben gesehen und zeugen“ meint er sich und die andern Apostel. Dieses Sehen ist ein mit dem Glauben verbundenes Sehen.
	„Der Vater hat den Sohn gesandt zum Heiland der Welt“ ist eine Erkenntnis, die aus der Erleuchtung des Geistes folgt.


V.15 Welcher nun bekennt...


	 Wir sind mit Gott nur durch Christus verbunden. Glaube und Bekenntnis braucht er hier im gleichen Sinn.
	Obwohl die Heuchler fälschlich einen Glauben vorgeben, so leugnet Johannes, dass einer von ihnen wirklich und von Herzen glaubt.
	„dass Jesus Christus Gottes Sohn ist“ ist wirklich die ganze Summe unseres Glaubens.
	Durch den Glauben an Christus, bleibt Gott in uns und Gott schenkt uns diese Gnade. Da aber Gott Liebe ist, kann niemand in ihm bleiben, der nicht die Liebe an seinen Nächsten beweist. Ergo, die Liebe muss in uns herrschen, wenn Gott sich mit uns verbunden hat.


V.16 Wir haben erkannt und geglaubet


	 Das heisst, wir haben durch den Glauben erkannt. „die Liebe, die Gott zu uns hat“ wird nur durch den Glauben gewonnen.
	Dieser Glauben ist kein ungewisses und zweifelhaftes Meinen, sondern felsenfest.
</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 4:7-10</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-21-1-johannesbrief-47-10/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-21-1-johannesbrief-47-10/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 19:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=29</guid>
		<description><![CDATA[7 Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott; und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennet Gott. 8 Wer nicht liebhat, der kennet Gott nicht; denn Gott ist die Liebe: 9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>7 Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott; und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennet Gott.<br />
8 Wer nicht liebhat, der kennet Gott nicht; denn Gott ist die Liebe:<br />
9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen.<br />
10 Darinnen stehet die Liebe, nicht daß wir Gott geliebet haben, sondern daß er uns geliebet hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden.</em></strong></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.7 Ihre Lieben&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Im gewohnten Rhythmus geht der Apostel nun von Glaubenslehre zur Liebesermahnung über</li>
<li>Mit &#8220;gegenseitiger Liebe&#8221; ist nicht gemeint, dass wir unsere Pflicht gegenüber dem Nächsten damit erfüllt haben, dass wir unsere Freunde wiederum lieben,weil sie uns lieben. Wir müssen uns untereinander lieben um Gottes Willen.</li>
<li>Man erweist sich nur dann als Kind Gottes, wenn man den Nächsten liebt. Die wahre Erkenntnis Gottes muss notwendigweise die Liebe zu Gott in uns erzeugen. Es gibt keine Erkenntnis Gottes, und  mögen wir auch noch so vom Gegenteil überzeugt sein, wo nicht die Liebe herrscht</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Gott ist Liebe&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Dieser allgemeine Grundsatz besagt, dass es Gottes Natur ist, die Menschen zu lieben. Gott ist die Quelle der Liebe, die überall die Liebe verursacht.</li>
<li>Gott ist ebenso Licht, d.h. reine Wahrheit.</li>
<li>Man kann nun zwei Schlussfolgerungen ziehen: erstens, unsere Erkenntnis von Gott ist nur dann wahrhaftig, wenn sie uns grundlegend zur Liebe verändert, denn, zweitens, die wahre Erkenntnis Gottes muss uns notwendig im ähnlich machen. Also Liebe von Glauben zu trennen ist so absurd wie die Wärme von den Sonne.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes.</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Obwohl die Sendung Christi die grösste der Liebesbeweise Gottes ist, so ist sie nicht die einzige. Ebenso ist die Erschaffung der Erde, unsere Existenz, unser Verstand, unsere Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod usw. ein Zeichen Gottes Wohlwollens für uns.</li>
<li>Dieses unglaubliche Geschenk, dass Gott Vater Christus nicht verschont hat, ist dermassen überwältigend, dass wenn wir wirklich darüber nachdenken, nicht mehr aus dem Stauen kommen. Christus ist der vollkommene Beweis der Güte Gottes.</li>
<li>Johannes will mit „eingeborenen Sohn“ die Aussage noch verstärken. Gott Vater gab nicht einen Sohn, sondern den EINZIGEN dem Tode preis. Wenn wir also durch den Glauben in seinen Leibe aufgenommen werden, dann sieht Gott uns durch Christus.</li>
<li>Auch der Zweck seines Kommens wird genannt: „dass wir durch ihn leben sollen“, d.h. er gab uns das Leben. Ohne ihn wären wir alle tot und wenn unser Unglaube nicht uns blenden würde, so könnten wir es spüren.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.10 Darinnen stehet die Liebe&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Was die Liebe Gottes noch unglaublicher macht, ist dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Feinde Gottes waren, wie Paulus sagt (Röm 5:8)</li>
<li>Johannes sagt nun das gleiche mit anderen Worten: Gott hat uns freiwillig geliebt, ohne dass er durch unsere vorhersehbare Liebeserwiderung oder Werke ihn dazu veranlasst lhaben. Es ist eine freie Liebe, d.h. der Ursprung der Liebe liegt allein in Gott, nicht in unserem vorhersehbaren Gehorsam.</li>
<li>Was bedeutet jetzt das jetzt vor uns? Gott hat uns geliebt, bevor wir geboren wurden. Er hat uns geliebt als wir noch ein Herz hatten, das ihm abgeneigt war und sich wider Willen gegen alles Fromme stellte.</li>
<li>Die röm.-kath. Lehrmeinung und die der meisten evangelikalen Kirchen ist, dass Gott alle die auserwählt hat, die seiner Liebe würdig ist. Dies widerspricht aber der Tatsache, dass Gott uns zuerst geliebt hat, denn dann wäre unsere Liebe zu Gott an ersten Stelle, obwohl sie zeitlich später erfolgt.</li>
<li>Es ist ein fundamentaler Fehler der röm.-kath. Lehre, dass sie es leugnet, dass wir mit einem Herzen geboren werden, dass Gott hasst und dass wir nach dem streben, was Gott missfällt.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Und gesandt seinen Sohn&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Weil uns Gott aus freien Stücken liebte, müssen wir unsere Heil ganz seiner Gnade zuschreiben. Unser Wille hat da nicht das geringste hinzugetan, sondern hat nur reagiert, als Gott uns schon ein neues Herz geschenkt hat. Ohne Christus gibt es also nicht nur keine Sündenvergebung, ohne Christus gibt es keine wahre Sehnsucht nach Gott.</li>
<li> Der Apostel wiederholt die Ursache Christi Kommens und sein Amt: er sei gesandt, damit er die Sühne der Sünden werde. Was heisst das, Sühne? Das heisst, dass durch die Sünde der Mensch Gott entfremdet wurde und diese Feindschaft blieb, bis Christus dazwischen trat, der uns mit Gott versöhnte.</li>
<li>Johannes lehrt weiter, dass unser „Leben“ dann anfing, als Gott, durch Opfertod Christi, uns aus Gnade annahm. Die Ehre für diese Versöhnung gilt nur Christus allein und war eine einzige Tat (in vielen Religion gibt es die Idee, dass wir Gott/Götter durch Opfer gnädig stimmen müssen; die gleiche Idee ist im Messopfer der röm.-kath. Kirche versteckt. Auch wenn es im AT viele Opfer gab, so waren sie doch alle Schatten des einmaligen Opfers Christi)</li>
<li>Hier könnte man einwenden: wenn Gott uns schon vor Christus Tod geliebt hat, warum brauchte es dann noch den Opfertod Christi? Für Calvin gibt es ein grundlegendes Prinzip in der Bibel, die der Akkommodation Gottes, d.h. dass Gott etwas so beschreibt, dass wir es mit unserem Verstand fassen können. Wenn wir sagen, dass Christus uns günstig stimmt, so bezieht man sich da auf ein Gefühl, die des Zornes und der Genugtuung. Man erklärt also eine Wesensart Gottes mit einem uns bekannten Gefühl. Das wir diese Gefühle haben (Trauer über die Sünde, Schrecken vor dem Zorn Gottes usw.) ist Gottes Wille und sein Werk, aber Gott hat in dem Sinne andere „Gefühle“ als wir Menschen.</li>
<li>Man darf Gottes Liebe aber nicht von seiner Gerechtigkeit trennen. Darum müssen wir zu Christus kommen, in dem alleine Gerechtigkeit ist.</li>
<li>Hier sehen wir, dass auch wenn die Schrift vieles einfach sagt, so dass es jeder einfache Mensch, wenn er ein neues Herz von Gott geschenkt hat, versteht, so sieht doch der fortgeschrittene Christ die unglaubliche Tiefe Gottes.</li>
<li>Gott hat Christus uns als Mittler geschickt, um uns mit ihm zu versöhnen. Die Versöhnung war noch verborgen, als wir noch in der Sünde lebte, bis wir durch das Blut seines Sohnes Frieden mit ihm gefunden haben.</li>
<li>Ein von Gott gereinigtes Gewissen spürt die furchtbare Angst des bösen Gewissens, bis uns Gott mit sich versöhnt. Lasst uns hier nicht vergessen, dass es sich um eine fortwährende Wohltat Christi handelt, Gott uns gnädig zu stimmen.</li>
<li>Die röm.-kath. Kirche erkennt dieses Werk Christi zum Teil auch an, aber sie fügen ihre erdichteten Genugtuungen hinzu. Dadurch wird die Sühneopfer Christi verkleinert. Es ist wichtig zu wissen, dass wenn wir durch die Verdienste der Werke Genugtuung vor Gott erlangen, dann ist Christus nicht mehr die einzige Sühne, was aber der klaren Aussage der Schrift widerspricht.</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-21-1-johannesbrief-47-10/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640211jo.mp3" length="3159876" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>7 Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott; und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennet Gott. 8 Wer nicht liebhat, der kennet Gott nicht; denn Gott ist die Liebe: 9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>7 Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott; und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennet Gott.
8 Wer nicht liebhat, der kennet Gott nicht; denn Gott ist die Liebe:
9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen.
10 Darinnen stehet die Liebe, nicht daß wir Gott geliebet haben, sondern daß er uns geliebet hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden.
V.7 Ihre Lieben...


	Im gewohnten Rhythmus geht der Apostel nun von Glaubenslehre zur Liebesermahnung über
	Mit &quot;gegenseitiger Liebe&quot; ist nicht gemeint, dass wir unsere Pflicht gegenüber dem Nächsten damit erfüllt haben, dass wir unsere Freunde wiederum lieben,weil sie uns lieben. Wir müssen uns untereinander lieben um Gottes Willen.
	Man erweist sich nur dann als Kind Gottes, wenn man den Nächsten liebt. Die wahre Erkenntnis Gottes muss notwendigweise die Liebe zu Gott in uns erzeugen. Es gibt keine Erkenntnis Gottes, und  mögen wir auch noch so vom Gegenteil überzeugt sein, wo nicht die Liebe herrscht


Gott ist Liebe...


	Dieser allgemeine Grundsatz besagt, dass es Gottes Natur ist, die Menschen zu lieben. Gott ist die Quelle der Liebe, die überall die Liebe verursacht.
	Gott ist ebenso Licht, d.h. reine Wahrheit.
	Man kann nun zwei Schlussfolgerungen ziehen: erstens, unsere Erkenntnis von Gott ist nur dann wahrhaftig, wenn sie uns grundlegend zur Liebe verändert, denn, zweitens, die wahre Erkenntnis Gottes muss uns notwendig im ähnlich machen. Also Liebe von Glauben zu trennen ist so absurd wie die Wärme von den Sonne.


V.9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes.


	Obwohl die Sendung Christi die grösste der Liebesbeweise Gottes ist, so ist sie nicht die einzige. Ebenso ist die Erschaffung der Erde, unsere Existenz, unser Verstand, unsere Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod usw. ein Zeichen Gottes Wohlwollens für uns.
	Dieses unglaubliche Geschenk, dass Gott Vater Christus nicht verschont hat, ist dermassen überwältigend, dass wenn wir wirklich darüber nachdenken, nicht mehr aus dem Stauen kommen. Christus ist der vollkommene Beweis der Güte Gottes.
	Johannes will mit „eingeborenen Sohn“ die Aussage noch verstärken. Gott Vater gab nicht einen Sohn, sondern den EINZIGEN dem Tode preis. Wenn wir also durch den Glauben in seinen Leibe aufgenommen werden, dann sieht Gott uns durch Christus.
	Auch der Zweck seines Kommens wird genannt: „dass wir durch ihn leben sollen“, d.h. er gab uns das Leben. Ohne ihn wären wir alle tot und wenn unser Unglaube nicht uns blenden würde, so könnten wir es spüren.


V.10 Darinnen stehet die Liebe...


	Was die Liebe Gottes noch unglaublicher macht, ist dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Feinde Gottes waren, wie Paulus sagt (Röm 5:8)
	Johannes sagt nun das gleiche mit anderen Worten: Gott hat uns freiwillig geliebt, ohne dass er durch unsere vorhersehbare Liebeserwiderung oder Werke ihn dazu veranlasst lhaben. Es ist eine freie Liebe, d.h. der Ursprung der Liebe liegt allein in Gott, nicht in unserem vorhersehbaren Gehorsam.
	Was bedeutet jetzt das jetzt vor uns? Gott hat uns geliebt, bevor wir geboren wurden. Er hat uns geliebt als wir noch ein Herz hatten, das ihm abgeneigt war und sich wider Willen gegen alles Fromme stellte.
	Die röm.-kath. Lehrmeinung und die der meisten evangelikalen Kirchen ist, dass Gott alle die auserwählt hat, die seiner Liebe würdig ist. Dies widerspricht aber der Tatsache, dass Gott uns zuerst geliebt hat, denn dann wäre unsere Liebe zu Gott an ersten Stelle, obwohl sie zeitlich später erfolgt.
	Es ist ein fundamentaler Fehler der röm.-kath. Lehre, dass sie es leugnet, dass wir mit einem Herzen geboren werden, dass Gott hasst und dass wir nach dem streben, was Gott missfällt.


Und gesandt seinen Sohn...


	 Weil uns Gott aus freien Stücken liebte, müssen wir unsere Heil ganz seiner Gnade zuschreiben.</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 4:4-6</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-20-1-johannesbrief-44-6-k/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-20-1-johannesbrief-44-6-k/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 08:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=28</guid>
		<description><![CDATA[4 Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, denn der in der Welt ist. 5 Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt höret sie. 6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennet, der höret uns; welcher nicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>4 Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, denn der in der Welt ist.<br />
5 Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt höret sie.<br />
6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennet, der höret uns; welcher nicht von Gott ist, der höret uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.</strong></p>
<p><strong>V.4 Ihr seid von Gott und habt jene überwunden</strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Mit „jene überwunden“ sind die falschen Propheten (d.h. Prediger/Theologen) gemeint, die auch damals schon die Gemeinden verwirrten und im Ansatz schon den Geist des Widerchristen darstellten</li>
<li> Es ist eine allgemeine Regel, dass die Kampflust umso besser ist, desto mehr die Truppen an einen bevorstehenden Sieg glauben. Das Gleiche will Johannes bewirken, indem er sagt, dass wir bereits Sieger sind. Praktisch für uns heisst das Folgendes: Alle Kämpfe, die wir gegen die Welt und das Fleisch führen, sind mit einem sicherem Sieg verbunden, obwohl wir heute und jetzt schwere Kämpfe zu ertragen haben, ist uns doch auf lange Sicht der Sieg sicher, wenn wir mit der Kraft Christi und mit seinen geistlichen Waffen kämpfen</li>
<li> Es ist ein grosser Trost, dass wir auf den Felsen des Wortes Gottes stehen bleiben, möge uns Satan angreifen, wie er will, denn „der in euch ist, ist grösser (stärker), denn der in der Welt ist“</li>
<li> Wir dürfen nicht vergessen, dass wir, auf uns selbst gestellt, wir nicht die geringste Chance gegen Satan hätten. Es ist daher unmöglich zu behaupten, dass ein Mensch Gott und Christus gegenüber neutral sein kann. Wenn er so etwas behauptet, ist das schon der Beweis seiner Verführung</li>
<li> Entweder bleiben wir in Gott und besitzen eine solche Stärke, als wenn Satan mit Gott selbst hadern würden, oder wir sind ausserhalb von ihm und sind somit eine leichte Beute für Satan</li>
<li>Wir müssen uns daher einprägen: Wenn wir nur mit unseren eigenen Waffen kämpfen, haben wir keine Chance! Aber wenn es Gott ist, der für uns kämpft, dann können wir unsere Pflichten in Ruhe angehen, denn wir wissen, wessen Kampf wir kämpfen</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><strong>V. 5 Sie sind von der Welt&#8230;</strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Es ist auch ein Trost, dass diejenigen welche uns angreifen wollen, nur mit den Waffen der Welt kämpfen, d.h. Waffen, die unendlich schwächer sind als die Waffen des Schöpfers. Mit „Welt“ ist der Teil der Schöpfung gemeint, über den Satan eine gewisse Zeit regieren kann</li>
<li> Falsche Propheten bekommen daher eine solch grosse Anerkennung, weil sie vom gleichen Geist getrieben werden, wie der Rest der „Welt“. Die geistliche Vorstellung Gottes von allen christlichen Irrlehren und Weltreligionen entspricht so sehr dem Geist der „Welt“, dass wir uns nicht verwundern müssen, dass die Wahrheit nie eine grosse Verbreitung gefunden hat. Eine Welt die verlogen ist, liebt die Lüge</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><strong>V.6 Wir sind von Gott&#8230;</strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li> Das gilt vor allem Gläubigen, aber besonders den treuen Dienern des Evangeliums. Es ist eine grosse Freude, Gott aufrichtig zu dienen und die Wahrheit weiterzugeben, so wie sie ist</li>
<li> Falsche Propheten werden von sich auch behaupten, sie würden Gott aufrichtig dienen, aber sie sind nicht fähig, das zu leben (d.h. in die Tat umzusetzen), was sie predigen, denn sie haben die Kraft Gottes nicht.</li>
<li> Johannes sagt dies im Zusammenhang, dass schon damals wie auch heute die Zahl der Frommen klein war und die breite Masse Irrlehren regelrecht nachjagten.</li>
<li> Der Apostel will seine Leser trösten, indem er sagt, dass nur &#8220;die kleine Zahl&#8221; der Gläubigen Gott die Ehre gibt und sich seinem Wort unterwirft. Hier muss noch gesagt werden, dass die Gläubigen nicht deshalb eine kleine Zahl sind, weil wir irgendwelche geheime Botschaften von Gott hätten, die uns privilegiert. Nein, die einfache Botschaft Christi ist klar und offen, doch sie ist für den natürlichen Menschen nicht sehr verlockend, d.h. er kann damit nichts anfangen</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><strong>welcher nicht von Gott ist, der höret uns nicht&#8230;</strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Johannes sagt, dass die grosse Masse derer, die mit dem einfachen Evangelium der treuen Botschafter Gottes nichts anfangen können, Gott entfremdet sind, d.h. ihr Herz ist abgeneigt gegen Gott</li>
<li>Die Geltung des Evangeliums wird dadurch, dass es von so vielen abgelehnt wird, in keiner Weise vermindert</li>
<li>Hierin liegt auch eine praktische Ermahnung: Wir sollen durch den Gehorsam des Glaubens ein Beweis dessen sein, dass wir von Gott sind</li>
<li>Es gibt nichts Einfacheres, als von sich zu behaupten, man diene „Gott“, deswegen ist es so populär. Zum Beispiel behaupten dies auch die Anhänger der röm. -kath. Lehre mit Stolz, obwohl sie Gottes Wort mit dem gleichen Stolz verachten. Ein weiteres Beispiel sind die Islamisten, welche Christus für einen Menschen (d.h. nur für Propheten) halten. Sie predigen Hass gegen Ungläubige, sind aber der festen Überzeugung, „Gott“ wohlgefällig zu sein</li>
<li>Es ist eine der oft gehörten Ausreden, dass Leute das Evangelium meiden, weil sie meinen, sie könnten es nicht beurteilen. Jeder, der Gott von Herzen fürchtet, muss ihn notwendigerweise in seinem Wort (d.h. der Bibel) wieder erkennen</li>
<li>Calvin sagt hier auch klar, dass die Auserwählten bevor sie zum Glauben an Christus kommen, nicht als Kinder Gottes angesehen werden dürfen</li>
<li>Es ist ein Zeichen des verworfenen Menschen, dass er der Wahrheit hartnäckig widerstrebt</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><strong>Daran erkennen wir&#8230;</strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Wie kann man die Wahrheit von der Lüge unterscheiden? Ob die einen aus Gott, die anderen aus der Welt reden? Wie wissen wir aber, dass etwas von Gott ist? Wir erkennen es instinktiv, weil wir von Gott ein neues Herz bekommen haben, dass das Gute sucht. Der Verworfene lässt sich von Betrügern täuschen, weil er zum Irrtum geboren ist und den Samen der Lüge in sich trägt</li>
<li>Alle behaupten ja, sie würden aus dem Geist der Wahrheit reden. Die röm.-kath. Kirche behauptet ja auch, dass ihre erfundenen Tradition von Gott stammt. Mohammed war auch der Überzeugung, der Koran komme aus Gottes Mund</li>
<li>Wie können wir nun die Geister unterscheiden? Allein die Bibel kann uns die endgültige Antwort geben, wenn wir mit Demut und Bescheidenheit in ihr suchen. Gott schenkt uns dann den Geist der Unterscheidung</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-20-1-johannesbrief-44-6-k/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640201jo.mp3" length="2695732" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>4 Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, denn der in der Welt ist. 5 Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt höret sie. 6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennet,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>4 Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, denn der in der Welt ist.
5 Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt höret sie.
6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennet, der höret uns; welcher nicht von Gott ist, der höret uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

V.4 Ihr seid von Gott und habt jene überwunden


	 Mit „jene überwunden“ sind die falschen Propheten (d.h. Prediger/Theologen) gemeint, die auch damals schon die Gemeinden verwirrten und im Ansatz schon den Geist des Widerchristen darstellten
	 Es ist eine allgemeine Regel, dass die Kampflust umso besser ist, desto mehr die Truppen an einen bevorstehenden Sieg glauben. Das Gleiche will Johannes bewirken, indem er sagt, dass wir bereits Sieger sind. Praktisch für uns heisst das Folgendes: Alle Kämpfe, die wir gegen die Welt und das Fleisch führen, sind mit einem sicherem Sieg verbunden, obwohl wir heute und jetzt schwere Kämpfe zu ertragen haben, ist uns doch auf lange Sicht der Sieg sicher, wenn wir mit der Kraft Christi und mit seinen geistlichen Waffen kämpfen
	 Es ist ein grosser Trost, dass wir auf den Felsen des Wortes Gottes stehen bleiben, möge uns Satan angreifen, wie er will, denn „der in euch ist, ist grösser (stärker), denn der in der Welt ist“
	 Wir dürfen nicht vergessen, dass wir, auf uns selbst gestellt, wir nicht die geringste Chance gegen Satan hätten. Es ist daher unmöglich zu behaupten, dass ein Mensch Gott und Christus gegenüber neutral sein kann. Wenn er so etwas behauptet, ist das schon der Beweis seiner Verführung
	 Entweder bleiben wir in Gott und besitzen eine solche Stärke, als wenn Satan mit Gott selbst hadern würden, oder wir sind ausserhalb von ihm und sind somit eine leichte Beute für Satan
	Wir müssen uns daher einprägen: Wenn wir nur mit unseren eigenen Waffen kämpfen, haben wir keine Chance! Aber wenn es Gott ist, der für uns kämpft, dann können wir unsere Pflichten in Ruhe angehen, denn wir wissen, wessen Kampf wir kämpfen


V. 5 Sie sind von der Welt...


	Es ist auch ein Trost, dass diejenigen welche uns angreifen wollen, nur mit den Waffen der Welt kämpfen, d.h. Waffen, die unendlich schwächer sind als die Waffen des Schöpfers. Mit „Welt“ ist der Teil der Schöpfung gemeint, über den Satan eine gewisse Zeit regieren kann
	 Falsche Propheten bekommen daher eine solch grosse Anerkennung, weil sie vom gleichen Geist getrieben werden, wie der Rest der „Welt“. Die geistliche Vorstellung Gottes von allen christlichen Irrlehren und Weltreligionen entspricht so sehr dem Geist der „Welt“, dass wir uns nicht verwundern müssen, dass die Wahrheit nie eine grosse Verbreitung gefunden hat. Eine Welt die verlogen ist, liebt die Lüge


V.6 Wir sind von Gott...


	 Das gilt vor allem Gläubigen, aber besonders den treuen Dienern des Evangeliums. Es ist eine grosse Freude, Gott aufrichtig zu dienen und die Wahrheit weiterzugeben, so wie sie ist
	 Falsche Propheten werden von sich auch behaupten, sie würden Gott aufrichtig dienen, aber sie sind nicht fähig, das zu leben (d.h. in die Tat umzusetzen), was sie predigen, denn sie haben die Kraft Gottes nicht.
	 Johannes sagt dies im Zusammenhang, dass schon damals wie auch heute die Zahl der Frommen klein war und die breite Masse Irrlehren regelrecht nachjagten.
	 Der Apostel will seine Leser trösten, indem er sagt, dass nur &quot;die kleine Zahl&quot; der Gläubigen Gott die Ehre gibt und sich seinem Wort unterwirft. Hier muss noch gesagt werden, dass die Gläubigen nicht deshalb eine kleine Zahl sind, weil wir irgendwelche geheime Botschaften von Gott hätten, die uns privilegiert. Nein, die einfache Botschaft Christi ist klar und offen, doch sie ist für den natürlichen Menschen nicht sehr verlockend, d.h. er kann damit nichts anfangen


welcher nicht von Gott ist, der höret uns nicht...


	Johannes sagt, dass die grosse Masse derer,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 4:1-3</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-19-1-johannesbrief-41-3/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-19-1-johannesbrief-41-3/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 19:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=27</guid>
		<description><![CDATA[1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt. 2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeglicher Geist, der da bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist von Gott; 3 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.<br />
2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeglicher Geist, der da bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist von Gott;<br />
3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehöret, daß er kommen werde, und ist jetzt schon in der Welt.</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Nun redet Johannes von jenen, die den Namen Jesu missbrauchten, um ihre Irrlehren zu verbreiten</li>
<li>Am gefährlichesten sind aber solche, die vorgeben, zur Gemeinde Christi zu gehören, deren Theologie aber gefährliche Irrlehren enthalten</li>
<li>Die Person und das Werk Christi sind immer der Mittelpunkt, von denen alle Irrlehren abweichen</li>
<li>Der Apostel behandelt nun diese Problematik in 3 Teilen:
<ol>
<li>Zeigt er den Gläubigen die Übel, vor denen sie sich schützen müssen</li>
<li>Zeigt er ihnen, wie sie sich schützen können, indem sie die Geister prüfen</li>
<li>Zeigt er eine besondere Bereiche, von denen aus ihnen am meisten Gefahr droht. Er warnt sie, auf diejenigen zu hören, welche leugnen, dass Christus im Fleisch erschienen sei</li>
</ol>
</li>
<li>Wenn man liest, dass viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen seien, so war das zur Zeit von Johannes sicher wahr und umso mehr zu Calvins und unserer Zeit</li>
<li>Wenn Satan schon damals in der jungen Kirche Irrlehren ausgestreut hat, wie viel mehr heute? Es ist eine beständige Wahrheit des Evangeliums, dass Satan immer versucht, die Wahrheit durch Irrlehren zu verdunkeln</li>
<li>In den letzten 150 Jahren gab es eine regelrechte Explosion an Sekten und Irrlehren in der Kirche. Die Reaktion vieler Leute ist dann, alles in einen Topf zu schmeissen und nicht mehr nach der Wahrheit und wahren Frömmigkeit zu suchen. Auf diese Weise wollen sie sich vor Irrlehren schützen</li>
<li>Dies ist eine törichte Reaktion, denn somit schliessen sie auch automatisch die Wahrheit aus</li>
<li>Es ist eine Tatsache: Sobald das einfache Evangelium Jesu Christi verkündigt wurde, gab es gleichzeitig immer falsche Propheten</li>
<li>Viele lassen sich vom Alter einer Irrlehre blenden. Doch das Alter war noch nie Garant der Wahrhaftigkeit und wird durch diese Bibelstelle sogar widerlegt</li>
<li>Es gibt keinen evolutionären Prozess, wo die Wahrheit durch die Zeit herauskristalliert wird, wie es vorallem unsere Vorfahren der Aufklärung und des 19. Jahrhundert (Jahrhundert des Fortschritts) glaubten. Mit der Zeit schleichen sich immer Irrlehren ein, was z.B. eine traurige Tatsache unsere heutigen evangelikalen Welt in Europe und den USA ist. Die Reformatoren waren sich dessen bewusst und sagten darum &#8220;semper reformanda&#8221; d.h. immer reformierend im Sinne von &#8220;immer neu sich an der Schrift korrigieren lassen&#8221;</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.1 Glaubt nicht einem jeglichen Geist&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Viele drehen dem Evangelium den Rücken, weil die christliche Kirche von Uneinigkeit und Kämpfen geplagt ist</li>
<li>Johannes erklärt uns, wie wir diesem Übel begegnen sollen, und zwar indem wir die Lehrmeinung/Theologie der Person prüfen</li>
<li><strong>Leichtgläubigkeit ist also keine christliche Tugend</strong></li>
<li>Mit &#8220;Geist&#8221; versteht man eine Person, die glaubt, dass er die Gabe des Hl. Geistes hat und zum Prophetenamt (d.h. Prediger/Evangelist) bestimmt ist</li>
<li><strong>Da niemand in seinem eignen Namen verkünden soll, darf man einem Prediger/Evangelist nur so weit glauben, als dass er das Werkzeug des Hl. Geistes ist</strong></li>
<li>Der Titel &#8220;Geist&#8221; ist eine Ehrung, die den Mann Gottes vom Rest unterscheiden soll. &#8220;Geister&#8221; sind also solche Männer, die sich der wahrhaftigen Verkündigung des Evangeliums verschrieben haben. Ein &#8220;Geist&#8221; sprach also mit der Autorität, die dem Wort Gottes gebürt</li>
<li>Dies ist ein Grundprinzip der Hl. Schrift, dass wir das geschriebene/verkündigte Wort Gottes so aufnehmen, als spräche er selbst vom Himmel</li>
<li>Die Täuschung Satans ist ja, dass er falsche Propheten unter echte gemischt hat, die sich als Hirt/Prediger/Evangelist bezeichnen und dadurch Verwirrung stiften</li>
<li>Johannes warnt uns, ihnen Glauben zu schenken, nur weil sie sich mit diesen Namen schmücken. Es werden so viele Menschen dadurch verführt, weil sie zu leichtgläubig jedem, der ihnen von Jesus, der Erlösung, Liebe u dgl. erzählt, Glauben schenken, ohne dass sie wirklich prüfen, was er verkündigt. So operieren z.B. die Mormen, Zeugen Jehovas, die von Jesus und der Bibel sprechen, deren Theologie aber vom Evangelium komplet abgewichen ist</li>
<li>Viele lassen sich schon vom Wort &#8220;Kirche&#8221; oder &#8220;Gemeinde&#8221; täuschen, wenn sich irgendwelche bizarre Theologien zu Kirchen/Gemeinden formieren. Andere lassen sich vom Alter der &#8220;Kirche&#8221; oder von der allgemeinen Akzeptanz täuschen, wie es bei der röm.-kath. Kirche oder liberalen protestantischen Kirchen der Fall ist</li>
<li><strong>Der Apostel fordert uns auf, dass wir uns also nicht von ehrenvollen Titeln und christlichen Stichwörter beirren lassen sollen, sondern dass wir die Lehre ernstlich beurteilen, spreche da wer wolle!</strong></li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><strong><em>Prüfet die Geister&#8230;</em></strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Die Existenz der Irrlehre macht eine Prüfung notwendig. Diese Prüfung ist nicht Sache der Gemeinde als Ganzes, sondern es ist jeder einzelne Gläubige dazu aufgerufen</li>
<li><strong>Da aber jeder die Lehrmeinungen und Theologien prüfen soll, stellt sich die Frage, an was man sich orientieren soll? Die einfache Antwort ist: die Bibel</strong></li>
<li>Nun kann man einwenden, dass für viele die Bibel ein verschlossenes Buch ist: Wie versteht man die geistliche Botschaft der Bibel? Gott muss uns seinen Hl. Geist schenken, der uns die Schrift öffnet</li>
<li><strong>Wenn uns Johannes also auffordert, die Geister an der Schrift zu prüfen, dann muss uns der dieser Geist auch gegeben werden, wenn wir um ihn bitten</strong></li>
<li>Dieser Geist der Unterscheidung ist aber nur dann wirksam, wenn wir unsere Theologie der Schrift unterordnen, d.h. wenn wir nicht mit einer vorgefassten Meinung/Theologie an die Schrift kommen</li>
<li>Wenn aber jeder nun auf seine Art den Glauben beurteilen darf und soll, wie kann man da etwas objektives oder allgemein gültiges und verbindliches finden? Für Calvin gibt es eine <strong>doppelte Prüfung</strong>: die <em>private </em>und die <em>öffentliche</em>. Mit privater Prüfung ist gemeint, dass jeder seinen Glauben prüft und dass er sich sicher ist, dass das was er glaubt wirklich das Wort Gottes ist. Und die öffentliche Prüfung meint die allgemeine Übereinstimmung und die Regierung der Gemeinde</li>
<li>Es gibt also <strong>zwei Gefahren</strong>: Auf der einen Seite muss man sich gegen die schwärmerischen Tendenzen des individualistischen Glaubens schützen und auf der anderen Seite fürchtet man eine autoritäre Kirche oder Gemeindeführung, die keinen Widerspruch duldet</li>
<li>Es ist ein wunderbares Werk des Hl. Geistes, wenn sich gläubige Christen zusammenschliessen und eine gemeinsame Erklärung finden wie es bei Bekenntnisschriften passiert ist: Westminster Glaubensbekenntnis, Dordtrechter Lehrsätze, Heidelberger Katechismus u. dgl.</li>
<li>Die röm.-kath. Kirche irrt sich, wenn sie meint, dass alles was in Konzilen entschieden worden ist, Gottes Wille ist. <strong>Alles, was die Hl. Schrift widerspricht, kann unmöglich von Gott kommen.</strong> Man soll der Schrift weder etwas hinzufügen noch Inhalte wegstreichen</li>
<li><strong>Ausgehend von diesem Prinzip der Prüfung konnte ein Luther und ein Calvin vor die gesamte damalige Kirche treten und sagen, dass sie sich irren</strong></li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Wie schon gesagt, der biblische Christus ist wirklich der Punkt an dem sich die Geister scheiden</li>
<li><strong>Solange wir in der unveränderlichen Wahrheit Christi bleiben, hat unser Glaube ein Fundament. Wenn wir aber anfangen, von der Bibel stückweise Wahrheiten wegzulassen oder hinzuzufügen, bricht unser Glauben in sich zusammen</strong></li>
<li>Wenn Johannes sagt, dass Christus gekommen ist, dann war er vorher beim Vater, also schliesst man daraus auf seine ewige Gottheit. Wenn er sagt, dass er ins Fleisch gekommen ist, wird bezeugt, dass Chirstus wirklich ein Mensch und Bruder war, uns anderen gleich, ausser dass er der einzige Mensch war der jemals sündlos gelebt hat. (Röm.-kath. Kirche lehr das auch Maria schuldlos war, dies wird aber von der Schrift widerlegt)</li>
<li>Irrlehre fängt immer mit der Person und dem Werk Christi an. (Die röm.-kath Kirche hält sich an den fleischgewordenen Gottessohn, verringert aber sein Werk und seine Kraft, da sie den freien Willen, die Verdienste der Werke, das erfundene Messopfer, die Pilgerreisen und die Führbitten der (verstorbenen) Heiligen dazugedichtet haben)</li>
<li>Auf die Lehre von Christus (Christologie) müssen wir achten, wie auf unseren Augapfel, denn sonst driften wir sehr schnell ab. <strong>Wir dürfen uns nicht berirren lassen, wenn wir mit gewissen Leuten moralische Gemeinsamkeiten haben. Denn was sie über Christus denken scheidet uns dennoch von ihnen</strong></li>
<li>Christus ist das Ziel und der Gegenstand des Gesetzes und der Propheten (d.h. des Alten Testamentes) und die Kraft Christi und Gottes in der Gnade ist die Wahrheit des Evangeliums</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.3 Und das ist der Geist des Widerchrists</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Johannes gebraucht hier eine unmissverständliche Sprache, um über jene spricht, die von Christus abweichen</li>
<li>Wenn wir in der Bibel über den Antichristen lesen, will uns damit die Hl. Schrift wachsam machen. Verwirrung in der Kirche ist kein unvorhergesehenes Übel von ihr, sondern eine Tatsache seit Beginn. Die Worte &#8220;Auf dass sie alle eins werden&#8221; der ökomenischen Bewegung hebt dies nicht auf, sondern die Bewegung also solches ist vielmehr ein Beweis, wie Satan die Worte Christi zur Täuschung gebraucht</li>
<li>Den Geist des Antichristen haben solche, die Christus herabsetzen. Dieser Geist war damals wie heute und er wird sich durch die Kirchengeschichte hindurch weiter entfalten</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-19-1-johannesbrief-41-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640191jo.mp3" length="4394318" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt. 2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeglicher Geist, der da bekennet,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>1 Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt.
2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeglicher Geist, der da bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist von Gott;
3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch kommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehöret, daß er kommen werde, und ist jetzt schon in der Welt.


	Nun redet Johannes von jenen, die den Namen Jesu missbrauchten, um ihre Irrlehren zu verbreiten
	Am gefährlichesten sind aber solche, die vorgeben, zur Gemeinde Christi zu gehören, deren Theologie aber gefährliche Irrlehren enthalten
	Die Person und das Werk Christi sind immer der Mittelpunkt, von denen alle Irrlehren abweichen
	Der Apostel behandelt nun diese Problematik in 3 Teilen:

	Zeigt er den Gläubigen die Übel, vor denen sie sich schützen müssen
	Zeigt er ihnen, wie sie sich schützen können, indem sie die Geister prüfen
	Zeigt er eine besondere Bereiche, von denen aus ihnen am meisten Gefahr droht. Er warnt sie, auf diejenigen zu hören, welche leugnen, dass Christus im Fleisch erschienen sei


	Wenn man liest, dass viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen seien, so war das zur Zeit von Johannes sicher wahr und umso mehr zu Calvins und unserer Zeit
	Wenn Satan schon damals in der jungen Kirche Irrlehren ausgestreut hat, wie viel mehr heute? Es ist eine beständige Wahrheit des Evangeliums, dass Satan immer versucht, die Wahrheit durch Irrlehren zu verdunkeln
	In den letzten 150 Jahren gab es eine regelrechte Explosion an Sekten und Irrlehren in der Kirche. Die Reaktion vieler Leute ist dann, alles in einen Topf zu schmeissen und nicht mehr nach der Wahrheit und wahren Frömmigkeit zu suchen. Auf diese Weise wollen sie sich vor Irrlehren schützen
	Dies ist eine törichte Reaktion, denn somit schliessen sie auch automatisch die Wahrheit aus
	Es ist eine Tatsache: Sobald das einfache Evangelium Jesu Christi verkündigt wurde, gab es gleichzeitig immer falsche Propheten
	Viele lassen sich vom Alter einer Irrlehre blenden. Doch das Alter war noch nie Garant der Wahrhaftigkeit und wird durch diese Bibelstelle sogar widerlegt
	Es gibt keinen evolutionären Prozess, wo die Wahrheit durch die Zeit herauskristalliert wird, wie es vorallem unsere Vorfahren der Aufklärung und des 19. Jahrhundert (Jahrhundert des Fortschritts) glaubten. Mit der Zeit schleichen sich immer Irrlehren ein, was z.B. eine traurige Tatsache unsere heutigen evangelikalen Welt in Europe und den USA ist. Die Reformatoren waren sich dessen bewusst und sagten darum &quot;semper reformanda&quot; d.h. immer reformierend im Sinne von &quot;immer neu sich an der Schrift korrigieren lassen&quot;


V.1 Glaubt nicht einem jeglichen Geist...


	Viele drehen dem Evangelium den Rücken, weil die christliche Kirche von Uneinigkeit und Kämpfen geplagt ist
	Johannes erklärt uns, wie wir diesem Übel begegnen sollen, und zwar indem wir die Lehrmeinung/Theologie der Person prüfen
	Leichtgläubigkeit ist also keine christliche Tugend
	Mit &quot;Geist&quot; versteht man eine Person, die glaubt, dass er die Gabe des Hl. Geistes hat und zum Prophetenamt (d.h. Prediger/Evangelist) bestimmt ist
	Da niemand in seinem eignen Namen verkünden soll, darf man einem Prediger/Evangelist nur so weit glauben, als dass er das Werkzeug des Hl. Geistes ist
	Der Titel &quot;Geist&quot; ist eine Ehrung, die den Mann Gottes vom Rest unterscheiden soll. &quot;Geister&quot; sind also solche Männer, die sich der wahrhaftigen Verkündigung des Evangeliums verschrieben haben. Ein &quot;Geist&quot; sprach also mit der Autorität, die dem Wort Gottes gebürt
	Dies ist ein Grundprinzip der Hl. Schrift, dass wir das geschriebene/verkündigte Wort Gottes so aufnehmen, als spräche er selbst vom Himmel
	Die Täuschung Satans ist ja, dass er falsche Propheten unter echte gemischt hat,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>18:19</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 3:23-24</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-18-1-johannesbrief-323-24/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-18-1-johannesbrief-323-24/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 19:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=26</guid>
		<description><![CDATA[23 Und das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat. 24 Und wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibet: an dem Geist, den er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>23 Und das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat.<br />
24 Und wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibet: an dem Geist, den er uns gegeben hat.</em></strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><em>V.23 Und das ist sein Gebot&#8230;</em></strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Wenn wir Christen nicht in Bruderlieben miteinander verbunden sind, so sind wir mit Gott in Zwiespalt und haben keinen Zugang zu ihm</li>
<li>Die röm.-kath. Kirche meint fälschlich, dass wir die Freiheit zum Gebet teils durch Glauben, teils durch Liebe (Werke) bekommen, aber Johannes meint hier nicht, dass wir durch Glauben und Liebe Zugang hätten, sondern dass Gott allein seinen Kinder das Gebet zu ihm erlaubt; Kinder, die durch seinen Geist wiedergeboren sind, d.h. durch seine Gnade</li>
<li><strong>Es ist nicht möglich, dass uns Gott erhört, wenn keine Furcht und Ehrerbietung gegen ihn vorhanden ist (Gott erhört uns nicht nach der Länge noch der Zahl der Gebete)</strong></li>
<li>Da Gott uns aber Gebote gegeben hat, so müssen wir sie befolgen als Beweis der Ehrerbietung</li>
<li>Die ganze Vollkommenheit eines heiligen Lebens ist in diesen Worten einfach zusammengefasst: Glaube und Liebe, da gibt es keine Dunkelheit noch geheimes Wissen</li>
<li>Mit der Liebe zu Gott ist immer die Liebe zum Nächsten eingeschlossen, wie die Ursache und die Wirkung</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Dass wir glauben an den Namen seines Sohnes&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Mit &#8220;Name&#8221; ist Predigt oder Verkündigung gemeint, denn wie kann man von Christus wissen, wenn wir seinen Namen, d.h. sein Wesen nicht kennen</li>
<li>Wie schon Paulus sagt (Röm. 10:14), man kann den Glauben nicht von der Lehre trennen, denn man muss an den Christus glauben, wie die Bibel ihn uns beschreibt</li>
<li>Für Johannes ist Glauben &#8216;Erkenntnis Christi&#8217;. Christus ist das lebendige Bildnis Gottes und in ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen</li>
<li><strong>In Bezug auf alle anderen Religionen muss man sagen, dass es fern von Christus, nur Irrtum gibt</strong></li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.24 Wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Der Apostel bekräftigt, dass wir nur dann wahrhaft mit Gott in Verbindung sind, wenn wir seine Gebote (Liebe) halten. Das Halten der Gebote ist jedoch nicht der Grund für unsere Vernindung zu ihm, aber wenn wir mit Gott verbunden sind, können wir nicht müsig sein</li>
<li>Dass Gott nicht in uns bleibt, wenn sein Geist nicht in uns wohnt, beweisst der Apostel in dem er sagt; wo aber sein Geist ist, da wir seine Kraft und Wirksamkeit offenbar</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>und daran erkennen wir&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Mit &#8220;und&#8221; ist eine Schlussfolgerung gemeint&#8230; &#8220;denn&#8221;</li>
<li>Diese Aussage kann mit der von Paulus in Röm. 8:15 verglichen werden, wo er sagt; der Geist bezeuge unseren Herzen, dass wir Gottes Kinder sind und durch ihn zu Gott &#8220;Abba, Vater&#8221; rufen. Paulus redet hier von der Gewissheit der <em>freien Annahme</em> an Kindesstatt, welche der Hl. Geist in unserenem Herzen versiegelt. Johannes will nun die Wirkungnen erzeigen, welche dieser <em>in uns wohnende</em> Geist hervorbringt, wie es auch Paulus in Röm 8:14 tut: Die sind Kinder Gottes, die durch den Geist Gottes getrieben (geleitet) werden</li>
<li>Dass wir Kinder Gottes sind wird also daran offenbar, wenn der Hl. Geist unser Leben lenkt und leitet. Da aber die guten Werke von Geist angetrieben sind, haben wir nichts dessen wir uns vor Gott rühmen könnten</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-18-1-johannesbrief-323-24/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640181jo.mp3" length="1827109" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>23 Und das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat. 24 Und wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>23 Und das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi und lieben uns untereinander, wie er uns ein Gebot gegeben hat.
24 Und wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibet: an dem Geist, den er uns gegeben hat.
V.23 Und das ist sein Gebot...


	Wenn wir Christen nicht in Bruderlieben miteinander verbunden sind, so sind wir mit Gott in Zwiespalt und haben keinen Zugang zu ihm
	Die röm.-kath. Kirche meint fälschlich, dass wir die Freiheit zum Gebet teils durch Glauben, teils durch Liebe (Werke) bekommen, aber Johannes meint hier nicht, dass wir durch Glauben und Liebe Zugang hätten, sondern dass Gott allein seinen Kinder das Gebet zu ihm erlaubt; Kinder, die durch seinen Geist wiedergeboren sind, d.h. durch seine Gnade
	Es ist nicht möglich, dass uns Gott erhört, wenn keine Furcht und Ehrerbietung gegen ihn vorhanden ist (Gott erhört uns nicht nach der Länge noch der Zahl der Gebete)
	Da Gott uns aber Gebote gegeben hat, so müssen wir sie befolgen als Beweis der Ehrerbietung
	Die ganze Vollkommenheit eines heiligen Lebens ist in diesen Worten einfach zusammengefasst: Glaube und Liebe, da gibt es keine Dunkelheit noch geheimes Wissen
	Mit der Liebe zu Gott ist immer die Liebe zum Nächsten eingeschlossen, wie die Ursache und die Wirkung


Dass wir glauben an den Namen seines Sohnes...


	Mit &quot;Name&quot; ist Predigt oder Verkündigung gemeint, denn wie kann man von Christus wissen, wenn wir seinen Namen, d.h. sein Wesen nicht kennen
	Wie schon Paulus sagt (Röm. 10:14), man kann den Glauben nicht von der Lehre trennen, denn man muss an den Christus glauben, wie die Bibel ihn uns beschreibt
	Für Johannes ist Glauben &#039;Erkenntnis Christi&#039;. Christus ist das lebendige Bildnis Gottes und in ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen
	In Bezug auf alle anderen Religionen muss man sagen, dass es fern von Christus, nur Irrtum gibt


V.24 Wer seine Gebote hält, der bleibet in ihm...


	Der Apostel bekräftigt, dass wir nur dann wahrhaft mit Gott in Verbindung sind, wenn wir seine Gebote (Liebe) halten. Das Halten der Gebote ist jedoch nicht der Grund für unsere Vernindung zu ihm, aber wenn wir mit Gott verbunden sind, können wir nicht müsig sein
	Dass Gott nicht in uns bleibt, wenn sein Geist nicht in uns wohnt, beweisst der Apostel in dem er sagt; wo aber sein Geist ist, da wir seine Kraft und Wirksamkeit offenbar


und daran erkennen wir...


	Mit &quot;und&quot; ist eine Schlussfolgerung gemeint... &quot;denn&quot;
	Diese Aussage kann mit der von Paulus in Röm. 8:15 verglichen werden, wo er sagt; der Geist bezeuge unseren Herzen, dass wir Gottes Kinder sind und durch ihn zu Gott &quot;Abba, Vater&quot; rufen. Paulus redet hier von der Gewissheit der freien Annahme an Kindesstatt, welche der Hl. Geist in unserenem Herzen versiegelt. Johannes will nun die Wirkungnen erzeigen, welche dieser in uns wohnende Geist hervorbringt, wie es auch Paulus in Röm 8:14 tut: Die sind Kinder Gottes, die durch den Geist Gottes getrieben (geleitet) werden
	Dass wir Kinder Gottes sind wird also daran offenbar, wenn der Hl. Geist unser Leben lenkt und leitet. Da aber die guten Werke von Geist angetrieben sind, haben wir nichts dessen wir uns vor Gott rühmen könnten

</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 3:19-22</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-17-1-johannesbrief-319-22/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-17-1-johannesbrief-319-22/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 19:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[19 Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm stillen, 20 daß, so uns unser Herz verdammt, daß Gott größer ist denn unser Herz und erkennet alle Dinge. 21 Ihr Lieben, so uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir eine Freudigkeit zu Gott; 22 und was wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>19 Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm stillen,<br />
20 daß, so uns unser Herz verdammt, daß Gott größer ist denn unser Herz und erkennet alle Dinge.<br />
21 Ihr Lieben, so uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir eine Freudigkeit zu Gott;<br />
22 und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.19 Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind.</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Wenn wir unserenNächsten lieben, so bezeugt uns dies, dass wir aus Gott geboren sind und dass die Wahrheit in uns ist, doch kommt die Heilsgewissheit nicht aus der Nächstenliebe</li>
<li>Durch den Hl. Geist ist uns die Heilsgewissheit gegeben und dass wir Christus im Glauben umfassen</li>
<li>Die Nächstenliebe ist ein Geschenk oder eine Stütze zur Stärkung des Glaubens, aber es ist nicht das Fundament</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>und können unser Herz vor ihm stillen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Der Glaube kann nicht ohne gutes Gewissen bestehen, doch wiederum es hängt davon nicht aber, ist aber seine Konsequenz</li>
<li>Wir sind erst dann wirklich von unserer Verbindung zu Gott überzeugt, wenn wir das Wirken des Geistes in unserer Liebe zum Nächsten sehen</li>
<li>Er sagt also, dass es keinen wirklichen Seelenfrieden in unserem Herzen vor Gott geben kann, wenn wir nicht die Liebe als <em>Frucht des Geistes</em> in uns entdecken</li>
<li>Dies bedeutet aber nicht <em>Werksgerechtigkeit</em>, sondern gutes Gewissen und Glauben sind verbunden wie Ursache und Wirkung</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.20 So uns unser Herz verdammt&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Es nennen sich fälschlich solche Christen, denen das Zeugnis eines guten Gewissen felht, weil wenn uns schon unser eigenes Gewissen anklagt, umso weniger werden wir dem Gericht Gottes entgehen</li>
<li><strong>Durch die Unruhe eines schlechten Gewissens wird der Glaube vernichtet</strong></li>
<li>Damit ist gemeint, dass wenn schon unser Gewissen uns anklagt, wieviel mehr die scharfen und prüfenden Augen Gottes</li>
<li>Paulus sagt, dass obwohl er sich nichts bewusst ist, er sich doch verfehlen kann (1. Kor 4:4)</li>
<li><strong>Selbst ernste Achtsamkeit ist kein Garant, sich nicht zu verfehlen. Es gibt Unwissenheitssünden, die Gott dennoch straft</strong></li>
<li><strong>Daher ist es unmöglich, dass jemand dem Gericht Gottes entgeht, wenn ihn schon sein eigenes Gewissen beunruhigt</strong></li>
<li><strong>Hier stellt sich die Frage: Warum haben so viele Gottlose ein unversehrtes Gewissen? Solche Leute haben darum ein gutes Gewissen, weil sie das durchsuchende Licht Gottes meiden und sich in schmeichlerische Schlupfwinkel verkriechen</strong></li>
<li>Johannes redet hier von solchen, die Gott ans Licht gebracht und vor seinen Richterstuhl zwingt</li>
<li>Es gibt keinen wirklichen Seelenfrieden, wenn man nicht ein von Gott gereinigtes Herz hat, denn obwohl viele stumpf geworden sind, so fühlen sie doch dumpfe Stiche, die sie in ihren Gewissenschlaf quälen</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.21 So uns unser Herz nicht verdammt&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>So sehr den Gottlosen ihren Lebensstil gefallen mag, Gott prüft doch die Herzen (Spr. 16:2)</li>
<li>Die Prüfung Gottes lässt keinen Menschen behaupten, er habe ein reines Herz</li>
<li>Johannes will hiermit sagen, dass man nur dann mit ruhiger Zuversicht vor das Angesicht Gottes kommen kann, wenn man ein ruhiges Gewissen und das Zeugnis eines rechtschaffenden Herzens hat</li>
<li>Man darf nun aber die Aussage von Paulus (Eph. 3:12) dass uns der Zugang zu Gott durch den Glauben offensteht, welchen wir durch die Gnade Gottes bekommen haben, nicht gegen jene von Johannes &#8220;dem reinen Gewissen&#8221; ausspielen</li>
<li>Zwischen diesen beiden Meinungen ist kein Widerspruch, da Paulus vom <em>Grund</em> der Zuversicht spricht; während Johannes von einer<em> Eigenschaft</em> redet, die notwendig damit zusammenhängt, obwohl sie nicht der Grund ist</li>
<li><strong>Man kann sich nun fragen, ob es überhaupt noch eine Zuversicht gibt, denn wer kann sich eines makellosen Gewissen rühmen?</strong></li>
<li>Obwohl wir uns überführt fühlen, so haben wir doch einen sicheren Zufluchtsort im Opfertod Christi. Es braucht aber unser Gewissen, damit wir demütig erkennen, wie es in uns wirklich aussieht. Das Gewissen hat also eine erzieherische Funktion, die uns Missfallen gegenüber der Sünde lehrt und uns unsere wirkliche Natur zeigt</li>
<li><strong>Der Apostel meint, dass wir uns aber nicht als Angeklagte fühlen müssen, denn unser Gewissen ist das Zeugnis, dass wir wirklich und von Herzen Gott fürchten und uns seiner Gerechtigkeit zu unterwerfen streben</strong></li>
<li><strong>Es ist unser Trost zu wissen, dass Gott unsere Bestrebungen wohlgefallen, so unvollkommen sie auch immer sein mögen.</strong> Dies gibt uns ein beruhigtes Herz und führt zu einer heiligen Heiterkeit</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.22 Und was wir bitten&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Zuversicht und das Anrufen Gottes sind voneinander abhängig. Es können nur diejenigen Gott anrufen, die ihn mit reinem Herzen fürchten und auf richtige Weise verehren. Ein schlechtes Gewissen zerstört diese Zuversicht und Feudigkeit</li>
<li><strong>Die Bibel sagt klar, dass Gottlose von Gott nicht erhört werden und dass ihre Opfer und Gebete ihm verhasst sind</strong>. Er lässt die Verachtung seiner Person nicht ungestraft und verbannt sie vor seinem Angesicht</li>
<li>Ein gutes Gewissen ist aber nicht der Grund, dass unsere Bitten auf Gnade stossen. Wir dürfen unsere Werke nie als Grund für die Gunst die wir vor erlangen betrachen, da diese Werke gerade in Gott ihren Ursprung haben</li>
<li>Unsere einzige Hoffnung ist die alleinige Mittlerschaft Christi</li>
<li>Wenn Johannes den Glauben immer mit der Liebe zu Gott verbinden, will er damit den Heuchler den Weg zu Gott verwehren, denn dieser Zugang ist alleine seinen Kinder gewährt</li>
<li>Mit &#8220;denn wir halten seine Gebote&#8230;&#8221; meint Johannes nicht eine Erhörung aufgrund unserer Werke. Er will nur sagen, dass der Glaube nicht von der Frömmigkeit und lauteren Gottesverehrung getrennt werden kann</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-17-1-johannesbrief-319-22/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640171jo.mp3" length="2903667" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>19 Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm stillen, 20 daß, so uns unser Herz verdammt, daß Gott größer ist denn unser Herz und erkennet alle Dinge. 21 Ihr Lieben, so uns unser Herz nicht verdammt,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>19 Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm stillen,
20 daß, so uns unser Herz verdammt, daß Gott größer ist denn unser Herz und erkennet alle Dinge.
21 Ihr Lieben, so uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir eine Freudigkeit zu Gott;
22 und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist.
V.19 Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind.


	Wenn wir unserenNächsten lieben, so bezeugt uns dies, dass wir aus Gott geboren sind und dass die Wahrheit in uns ist, doch kommt die Heilsgewissheit nicht aus der Nächstenliebe
	Durch den Hl. Geist ist uns die Heilsgewissheit gegeben und dass wir Christus im Glauben umfassen
	Die Nächstenliebe ist ein Geschenk oder eine Stütze zur Stärkung des Glaubens, aber es ist nicht das Fundament


und können unser Herz vor ihm stillen...


	Der Glaube kann nicht ohne gutes Gewissen bestehen, doch wiederum es hängt davon nicht aber, ist aber seine Konsequenz
	Wir sind erst dann wirklich von unserer Verbindung zu Gott überzeugt, wenn wir das Wirken des Geistes in unserer Liebe zum Nächsten sehen
	Er sagt also, dass es keinen wirklichen Seelenfrieden in unserem Herzen vor Gott geben kann, wenn wir nicht die Liebe als Frucht des Geistes in uns entdecken
	Dies bedeutet aber nicht Werksgerechtigkeit, sondern gutes Gewissen und Glauben sind verbunden wie Ursache und Wirkung


V.20 So uns unser Herz verdammt...


	Es nennen sich fälschlich solche Christen, denen das Zeugnis eines guten Gewissen felht, weil wenn uns schon unser eigenes Gewissen anklagt, umso weniger werden wir dem Gericht Gottes entgehen
	Durch die Unruhe eines schlechten Gewissens wird der Glaube vernichtet
	Damit ist gemeint, dass wenn schon unser Gewissen uns anklagt, wieviel mehr die scharfen und prüfenden Augen Gottes
	Paulus sagt, dass obwohl er sich nichts bewusst ist, er sich doch verfehlen kann (1. Kor 4:4)
	Selbst ernste Achtsamkeit ist kein Garant, sich nicht zu verfehlen. Es gibt Unwissenheitssünden, die Gott dennoch straft
	Daher ist es unmöglich, dass jemand dem Gericht Gottes entgeht, wenn ihn schon sein eigenes Gewissen beunruhigt
	Hier stellt sich die Frage: Warum haben so viele Gottlose ein unversehrtes Gewissen? Solche Leute haben darum ein gutes Gewissen, weil sie das durchsuchende Licht Gottes meiden und sich in schmeichlerische Schlupfwinkel verkriechen
	Johannes redet hier von solchen, die Gott ans Licht gebracht und vor seinen Richterstuhl zwingt
	Es gibt keinen wirklichen Seelenfrieden, wenn man nicht ein von Gott gereinigtes Herz hat, denn obwohl viele stumpf geworden sind, so fühlen sie doch dumpfe Stiche, die sie in ihren Gewissenschlaf quälen


V.21 So uns unser Herz nicht verdammt...


	So sehr den Gottlosen ihren Lebensstil gefallen mag, Gott prüft doch die Herzen (Spr. 16:2)
	Die Prüfung Gottes lässt keinen Menschen behaupten, er habe ein reines Herz
	Johannes will hiermit sagen, dass man nur dann mit ruhiger Zuversicht vor das Angesicht Gottes kommen kann, wenn man ein ruhiges Gewissen und das Zeugnis eines rechtschaffenden Herzens hat
	Man darf nun aber die Aussage von Paulus (Eph. 3:12) dass uns der Zugang zu Gott durch den Glauben offensteht, welchen wir durch die Gnade Gottes bekommen haben, nicht gegen jene von Johannes &quot;dem reinen Gewissen&quot; ausspielen
	Zwischen diesen beiden Meinungen ist kein Widerspruch, da Paulus vom Grund der Zuversicht spricht; während Johannes von einer Eigenschaft redet, die notwendig damit zusammenhängt, obwohl sie nicht der Grund ist
	Man kann sich nun fragen, ob es überhaupt noch eine Zuversicht gibt, denn wer kann sich eines makellosen Gewissen rühmen?
	Obwohl wir uns überführt fühlen, so haben wir doch einen sicheren Zufluchtsort im Opfertod Christi. Es braucht aber unser Gewissen, damit wir demütig erkennen, wie es in uns wirklich aussieht. Das Gewissen hat also eine erzieherische Funktion,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 3:14-18</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-16-1-johannesbrief-314-18/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-16-1-johannesbrief-314-18/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 19:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[14 Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben kommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebet, der bleibet im Tode. 15 Wer seinen Bruder hasset, der ist ein Totschläger; und ihr wisset, daß ein Totschläger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend. 16 Daran haben wir erkannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>14 Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben kommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebet, der bleibet im Tode.<br />
15 Wer seinen Bruder hasset, der ist ein Totschläger; und ihr wisset, daß ein Totschläger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend.<br />
16 Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.<br />
17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und siehet seinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu: wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm?<br />
18 Meine Kindlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.</em></strong></p>
<p><strong><em>V.14 Wir wissen&#8230;</em></strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Die Liebe zu unseren Mitchristen ist sogar das Zeugnis, dass wir überhaupt Christen sind, oder mit anderen Worten, dass wir vom Tod ins Leben gekommen sind</li>
<li>Wenn wir also unsere Brüder und Schwestern lieben, dann sie wir glücklich; wenn wir sie hassen, sind wir elend</li>
<li>Niemand will den ewigen Tod. Wie törich muss es daher sein, seinen Bruder zu hassen, was uns nur den Tod bringt</li>
<li>Man muss jedoch aufpassen, dass man sich durch die Nächstenliebe nicht zum eigenen Erlöser machen will, indem man meint, sich durch die Nächstenliebe Verdienste bei Gott zu erwerben. Der Apostel redet nicht von der Ursache des Heils, sondern von der Frucht</li>
<li>Weil man den Bruder nur aus lauterem Herzen lieben kann (durch den Hl. Geist, welcher uns wiedergeboren hat und in uns wirkt),  so ist die echte Bruderliebe eben Beweis dieser Präsenz des Geistes</li>
<li>Auch hier muss man nicht meinen, dass die Heilsgewissheit auf Werken (in diesem Fall auf der Nächstenliebe) beruht</li>
<li>Unser Heil ist einzig und allein der Gnade Gottes zuzuschreiben. Diese Gnade lässt uns aber nicht wie wir sind, sondern führt uns unweigerlich zur Nächstenliebe</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.15 Der ist ein Totschläger&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Um uns nocht mehr zur Liebe zu motivieren, zeigt uns Johannes wie sehr Gott der Hass zu wider ist</li>
<li>Mord universell von Menschen wird als eine schreckliche Tat verstanden. Daran knüpft Johannes jetzt an und zeigt, dass der Hass gegen dNächsten gleich einem Mord ist.</li>
<li>Dies ist eine harte Aussage, aber dennoch keine Übertreibung. Im Verhältnis zu Gottes Reinheit, ist jedes noch so kleine (menschlich gesprochen) Vergehen ein direkter Angriff an die Heiligkeit Gottes</li>
<li>Der Gedanke des Hasses ist Gott so sehr zuwider, wie wenn wir Taten folgen lassen. Das gleiche gilt für den Ehebruch</li>
<li><strong>Wir sehen nur die äussere Tat, Gott sieht jedoch die inneren Gedanken</strong></li>
<li>Wir müssen daher lernen, Gottes absoluter Masstab anzuwenden, wenn wir eine Sache beurteilen.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.16 Daran haben wir erkannt&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Nun zeigt der Apostel die vollkommene Liebe am Beispiel Christi, der sein Leben für die Seinen gegeben hat, weil er sie so sehr liebte</li>
<li>Nach diesem Ideal sollen wir jetzt streben. So sollen auch wir, die Liebe die wir haben, auf unsere Brüder übertragen und dabei uns selbst vergessen und für andere sorgen</li>
<li>Wir können Jesus nie vollständig nachfolgen, doch soll es uns genügen im von Ferne zu folgen</li>
<li>Johannes will auch die Heuchler aufdecken, die sich für Christen halten, jedoch ihren Bruder hassen</li>
<li>Wir haben nichts mit Christus zu tun, wenn wir nicht den unseren Nächsten lieben. <strong>Keine Bruderliebe, kein Christus, kein wahres Christentum</strong></li>
<li>Unser Bestreben soll also zuerst für Gott und als Folge für unseren Bruder u. Schwestern sein</li>
<li>Es ist ein grosser Unterschied zwischen uns und Christus, weil ja auch unser Tod Gottes Zorn nicht tilgt, noch die Sünden sühnt, dennoch sollen wir unser Leben nach seinem Vorbild gestalten</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.17. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Jetzt folgt die Pflicht die aus dieser Liebe erwächst, nämlich unseren Nächsten bis in den Tod zu lieben</li>
<li>Er argumentiert vom Grösseren aufs Kleinere: Wenn wir schon unser Leben für den anderen aufs Spiel setzen sollen, wie viel mehr sollten wir uns um seine materiellen Nöte kümmern</li>
<li>Er sagt damit, dass wir keine Liebe für den Bruder haben, wenn wir ihm unsere Mittel vorenthalten</li>
<li>Dies ist der erste Grundsatz, dass Liebe für den Bruder immer zu Taten drängt, wenn diese erforderlich sind</li>
<li>Der zweite Grundsatz ist, dass er nach dem Masse seines Vermögens seinem Bruder verpflichetet ist. Gott gibt uns ja Reichtum, dass wir uns in Liebe und Hilfsbereitschaft üben sollen</li>
<li>Der dritte Grundsatz ist, dass man auch auf die Bedürfnisse des Bruders eingehen soll, um zu sehen, was ihm bedürft</li>
<li>Der vierte Grundsatz ist, dass das Geben nie kalt, sondern mit Mitgefühl geschehen soll, weil viele nur zu Schein freigiebig sind, jedoch im Herzen dem Geld nachtrauern</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm?&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Mit der Liebe zu Gott hier ist die Liebe zu den Brüdern gemeint, weil das eine das andere erzeugt</li>
<li>Gott stellt ja unsere Liebe zu ihm auf die Probe, dass wir die Nächsten um seines Willens lieben.</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V. 18 Lasst uns nicht lieben mit Worten&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Wenn unsere Liebe nur ein reines Lippenbekenntnisse bleibt, so heuchlen wir</li>
<li>Auf der andere Seite ist es eitel von Liebe zu reden und keine Taten folgen zu lassen</li>
<li>Wer also von Liebe redet muss auch zeigen, dass er sie in Wirklichkeit lebt</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-16-1-johannesbrief-314-18/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640161jo.mp3" length="2808686" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>14 Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben kommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebet, der bleibet im Tode. 15 Wer seinen Bruder hasset, der ist ein Totschläger; und ihr wisset,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>14 Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben kommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebet, der bleibet im Tode.
15 Wer seinen Bruder hasset, der ist ein Totschläger; und ihr wisset, daß ein Totschläger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend.
16 Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.
17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und siehet seinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu: wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm?
18 Meine Kindlein, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.

V.14 Wir wissen...


	Die Liebe zu unseren Mitchristen ist sogar das Zeugnis, dass wir überhaupt Christen sind, oder mit anderen Worten, dass wir vom Tod ins Leben gekommen sind
	Wenn wir also unsere Brüder und Schwestern lieben, dann sie wir glücklich; wenn wir sie hassen, sind wir elend
	Niemand will den ewigen Tod. Wie törich muss es daher sein, seinen Bruder zu hassen, was uns nur den Tod bringt
	Man muss jedoch aufpassen, dass man sich durch die Nächstenliebe nicht zum eigenen Erlöser machen will, indem man meint, sich durch die Nächstenliebe Verdienste bei Gott zu erwerben. Der Apostel redet nicht von der Ursache des Heils, sondern von der Frucht
	Weil man den Bruder nur aus lauterem Herzen lieben kann (durch den Hl. Geist, welcher uns wiedergeboren hat und in uns wirkt),  so ist die echte Bruderliebe eben Beweis dieser Präsenz des Geistes
	Auch hier muss man nicht meinen, dass die Heilsgewissheit auf Werken (in diesem Fall auf der Nächstenliebe) beruht
	Unser Heil ist einzig und allein der Gnade Gottes zuzuschreiben. Diese Gnade lässt uns aber nicht wie wir sind, sondern führt uns unweigerlich zur Nächstenliebe


V.15 Der ist ein Totschläger...


	Um uns nocht mehr zur Liebe zu motivieren, zeigt uns Johannes wie sehr Gott der Hass zu wider ist
	Mord universell von Menschen wird als eine schreckliche Tat verstanden. Daran knüpft Johannes jetzt an und zeigt, dass der Hass gegen dNächsten gleich einem Mord ist.
	Dies ist eine harte Aussage, aber dennoch keine Übertreibung. Im Verhältnis zu Gottes Reinheit, ist jedes noch so kleine (menschlich gesprochen) Vergehen ein direkter Angriff an die Heiligkeit Gottes
	Der Gedanke des Hasses ist Gott so sehr zuwider, wie wenn wir Taten folgen lassen. Das gleiche gilt für den Ehebruch
	Wir sehen nur die äussere Tat, Gott sieht jedoch die inneren Gedanken
	Wir müssen daher lernen, Gottes absoluter Masstab anzuwenden, wenn wir eine Sache beurteilen.


V.16 Daran haben wir erkannt...


	Nun zeigt der Apostel die vollkommene Liebe am Beispiel Christi, der sein Leben für die Seinen gegeben hat, weil er sie so sehr liebte
	Nach diesem Ideal sollen wir jetzt streben. So sollen auch wir, die Liebe die wir haben, auf unsere Brüder übertragen und dabei uns selbst vergessen und für andere sorgen
	Wir können Jesus nie vollständig nachfolgen, doch soll es uns genügen im von Ferne zu folgen
	Johannes will auch die Heuchler aufdecken, die sich für Christen halten, jedoch ihren Bruder hassen
	Wir haben nichts mit Christus zu tun, wenn wir nicht den unseren Nächsten lieben. Keine Bruderliebe, kein Christus, kein wahres Christentum
	Unser Bestreben soll also zuerst für Gott und als Folge für unseren Bruder u. Schwestern sein
	Es ist ein grosser Unterschied zwischen uns und Christus, weil ja auch unser Tod Gottes Zorn nicht tilgt, noch die Sünden sühnt, dennoch sollen wir unser Leben nach seinem Vorbild gestalten


V.17. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat...


	Jetzt folgt die Pflicht die aus dieser Liebe erwächst, nämlich unseren Nächsten bis in den Tod zu lieben
	Er argumentiert vom Grösseren aufs Kleinere: Wenn wir schon unser Leben für den anderen aufs Spiel setzen sollen, wie viel mehr sollten wir uns um seine materiellen Nöte kümmern
	Er sagt damit,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 3:10-13</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-15-1-johannesbrief-310-13/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-15-1-johannesbrief-310-13/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 20:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=23</guid>
		<description><![CDATA[10 Daran wird&#8217;s offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat. 11 Denn das ist die Botschaft, die ihr gehöret habt von Anfang, daß wir uns untereinander lieben sollen. 12 Nicht wie Kain, der von dem Argen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>10 Daran wird&#8217;s offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.<br />
11 Denn das ist die Botschaft, die ihr gehöret habt von Anfang, daß wir uns untereinander lieben sollen.<br />
12 Nicht wie Kain, der von dem Argen war und erwürgete seinen Bruder. Und warum erwürgete er ihn? Daß seine Werke böse waren und seines Bruders gerecht.<br />
13 Verwundert euch nicht, meine Brüder, ob euch die Welt hasset!</strong></em></p>
<p><em><strong>Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott&#8230;</strong></em></p>
<ul>
<li>&#8216;Recht tun&#8217; ist das Gegenteil von &#8216;Sünde tun&#8217;. &#8216;Recht tun&#8217; ist Gott zu fürchten und nach seinen Geboten zu handeln, soweit es unsere menschliche Gebrechlichkeit zulässt</li>
<li>Unsere Gebrechlichkeit soll nicht als Ausrede gebraucht werden, denn dann wird uns unser Gewissen anklagen</li>
<li>&#8220;Gerechtigkeit&#8221; im eigentlichen Sinn ist das vollkommene Halten des Gesetzes, was aber der Gläubige nie erfüllen wird</li>
<li><strong>Da Gott uns die Sünden verzeiht, wird unser halber Gehorsam als vollkommener angerechnet</strong></li>
<li>Johannes sagt, dass ein rechtes Leben ein lebendiges Zeugnis unserer Gottes Kindschaft ist</li>
</ul>
<p><em><strong>Und wer nicht seinen Bruder lieb hat&#8230;</strong></em></p>
<ul>
<li>Die Nächstenliebe ist das praktische Beispiel für die Gerechtigkeit. Die Fürsorge (Liebe) für den Nächsten fliesst aus der Liebe Gottes und ist der sichtbare Beweis unserer Liebe zu Gott</li>
<li>Dieser Aufruf zur Nächstenliebe war von Anfang an ein Grundpfeiler des Evangeliums und Johannes meint, dass er aus diesem Grund den Gläubigen nicht als <em>neu</em> erscheinen sollte</li>
</ul>
<p><em><strong>V.12 Nicht wie Kain&#8230;</strong></em></p>
<ul>
<li>Der positive Beweis unserer Gotteskindschaft ist also die Nächstenliebe, der negative Beweis ist der Hass der Welt</li>
<li>Johannes bringt das Beispiel des Kain</li>
<li>Er tröstet seine Leser indem er sagt <em><strong>&#8220;Verwundert euch nicht, ob euch die Welt hasset&#8221;</strong></em></li>
<li>Es ist eine Tragödie der Menschen, dass er sich eher eine &#8220;erdachte Heiligkeit&#8221; mit &#8220;erdichteten Werken&#8221; aneignet, anstatt diese einfache Lehre der Nächstenliebe</li>
<li>Als Beispiel dienen Ordensleute wie Mönche, Klosterschwestern usw., welche sich mit unnützen Dingen abquälen und meinen Gott doppelt angehm zu sein. Diese Lebensführung nennen sie noch stolz &#8220;den Stand der Vollkommenheit&#8221;</li>
<li>Es ist eine traurige Tatsache, dass das Meiste in der röm.-kath. Kirche ein Gemisch von Aberglauben ist. Traurig für diejenigen, die ihr Leben ihr richten</li>
<li>Gegen all diesen Aberglauben sagt der Apostel, dass nur die &#8220;Gerechtigkeit&#8221; Gott gefalle, wenn wir uns untereinander lieben</li>
<li>Hass, Feindschaft, Neid und Streit sind Zeugnisse der Herrschaft des Teufels, wie sehr die Leute auch das Gegenteil behaupten mögen</li>
<li>Liebe zum Nächsten folgt notwendig aus der Liebe zu Gott und ist Beweis unserer Gottesverehrung</li>
<li>Kain ist das beste Beispiel dafür, dass dort wo Gottlosgkeit regiert, Hass alle Beziehungen des Lebens regiert</li>
<li>Es ist nicht verwunderlich, dass die Welt die wahren Christen hasst, sondern viel mehr ein Beweis der Gerechtigkeit Christi in uns</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-15-1-johannesbrief-310-13/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/640151jo.mp3" length="1304137" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>10 Daran wird&#039;s offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat. 11 Denn das ist die Botschaft, die ihr gehöret habt von Anfang,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>10 Daran wird&#039;s offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.
11 Denn das ist die Botschaft, die ihr gehöret habt von Anfang, daß wir uns untereinander lieben sollen.
12 Nicht wie Kain, der von dem Argen war und erwürgete seinen Bruder. Und warum erwürgete er ihn? Daß seine Werke böse waren und seines Bruders gerecht.
13 Verwundert euch nicht, meine Brüder, ob euch die Welt hasset!

Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott...

	&#039;Recht tun&#039; ist das Gegenteil von &#039;Sünde tun&#039;. &#039;Recht tun&#039; ist Gott zu fürchten und nach seinen Geboten zu handeln, soweit es unsere menschliche Gebrechlichkeit zulässt
	Unsere Gebrechlichkeit soll nicht als Ausrede gebraucht werden, denn dann wird uns unser Gewissen anklagen
	&quot;Gerechtigkeit&quot; im eigentlichen Sinn ist das vollkommene Halten des Gesetzes, was aber der Gläubige nie erfüllen wird
	Da Gott uns die Sünden verzeiht, wird unser halber Gehorsam als vollkommener angerechnet
	Johannes sagt, dass ein rechtes Leben ein lebendiges Zeugnis unserer Gottes Kindschaft ist

Und wer nicht seinen Bruder lieb hat...

	Die Nächstenliebe ist das praktische Beispiel für die Gerechtigkeit. Die Fürsorge (Liebe) für den Nächsten fliesst aus der Liebe Gottes und ist der sichtbare Beweis unserer Liebe zu Gott
	Dieser Aufruf zur Nächstenliebe war von Anfang an ein Grundpfeiler des Evangeliums und Johannes meint, dass er aus diesem Grund den Gläubigen nicht als neu erscheinen sollte

V.12 Nicht wie Kain...

	Der positive Beweis unserer Gotteskindschaft ist also die Nächstenliebe, der negative Beweis ist der Hass der Welt
	Johannes bringt das Beispiel des Kain
	Er tröstet seine Leser indem er sagt &quot;Verwundert euch nicht, ob euch die Welt hasset&quot;
	Es ist eine Tragödie der Menschen, dass er sich eher eine &quot;erdachte Heiligkeit&quot; mit &quot;erdichteten Werken&quot; aneignet, anstatt diese einfache Lehre der Nächstenliebe
	Als Beispiel dienen Ordensleute wie Mönche, Klosterschwestern usw., welche sich mit unnützen Dingen abquälen und meinen Gott doppelt angehm zu sein. Diese Lebensführung nennen sie noch stolz &quot;den Stand der Vollkommenheit&quot;
	Es ist eine traurige Tatsache, dass das Meiste in der röm.-kath. Kirche ein Gemisch von Aberglauben ist. Traurig für diejenigen, die ihr Leben ihr richten
	Gegen all diesen Aberglauben sagt der Apostel, dass nur die &quot;Gerechtigkeit&quot; Gott gefalle, wenn wir uns untereinander lieben
	Hass, Feindschaft, Neid und Streit sind Zeugnisse der Herrschaft des Teufels, wie sehr die Leute auch das Gegenteil behaupten mögen
	Liebe zum Nächsten folgt notwendig aus der Liebe zu Gott und ist Beweis unserer Gottesverehrung
	Kain ist das beste Beispiel dafür, dass dort wo Gottlosgkeit regiert, Hass alle Beziehungen des Lebens regiert
	Es ist nicht verwunderlich, dass die Welt die wahren Christen hasst, sondern viel mehr ein Beweis der Gerechtigkeit Christi in uns
</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 3:7-10</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-14-1-johannesbrief-37-10/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-14-1-johannesbrief-37-10/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 19:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[7 Kindlein, lasset euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. 8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündiget von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. 9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde; denn sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>7 Kindlein, lasset euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist.<br />
8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündiget von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.<br />
9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde; denn sein Same bleibet bei ihm, und kann nicht sündigen; denn er ist von Gott geboren.<br />
10 Daran wird&#8217;s offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.</strong></em></p>
<p><em><strong>V.7 Wer recht tut, der ist gerecht&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li><strong>Gute Werke sind die Zeugnisse unseres neuen Lebens und nicht die Grundlage unser Gerechtigkeit</strong></li>
<li>Wir sollen Christus ja ähnlich sein, daher muss man diese Ähnlichkeit mit ihm in unserem Leben auch merken</li>
<li>Paulus sagt das Gleiche wenn er uns dazu ermahnt, dass wenn wir im Geiste leben, so auch im Geiste wandeln (d.h. handeln) müssen (Gal. 5:25)</li>
<li>Es ist falsch an eine <em>verborgene Gerechtigkeit</em> im Herzen zu glauben, wenn alle unsere Taten herzlich wenig von dieser vermeindlichen Gerechtigkeit zeigen</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Es gibt kein Leben das aus Christus und Gott kommen soll, wo das Verhalten verkehrt und unmoralisch ist. Solche Leute leben in einer Illusion und sind in der Herrschaft des Bösen</li>
<li>Durch diese harten Worte will Johannes ausdrücken, wie sehr solche Leute mit Christus im Zwiespalt leben</li>
<li><em>So sehr Christus die Quelle der Reinheit ist, so ist der Teufel die Quelle der Sünde</em></li>
<li><em>Es ist einfach unmöglich Christi Eigen zu sein und ein unmoralisches Leben zu führen</em></li>
<li>Solche Menschen sind immer noch unter der Herrschaft und in der Gemeinschaft des Teufels. Man kann nur vor der Herrschaft des Bösen entfliehen, wenn man sich unter die Herrschaft der Gerechtigkeit Christi stellt.</li>
<li><strong>Es gibt im Bezug zu Christus keine Neutralität: Entweder ist man für Christus und lebt in seiner Gerechtigkeit oder man ist gegen ihn, unabhängig davon welcher Religion oder moralischen Lebensphilosophie man auch angehören mag</strong></li>
<li>Es handelt sich hier aber nicht um eine Art <em>Dualismus</em> (wie Ying-Yang, die böse gegen die gute Macht), sondern <strong>Satan war nicht von Natur aus Böse, sondern wurde es durch seinen Abfall.</strong> <strong>Er ist auch &#8220;nur&#8221; ein Geschöpf und deshalb Gott nicht gleichzustellen</strong></li>
<li>Wenn Johannes sagt, dass die Einen aus Gott und die Anderen aus dem Teufel geboren sind, so ist kein Naturunterschied jener Menschen gemeint, sondern dass die einen von Christi Geist regiert werden und die andern unter der Herrschaft des Teufeln sind, welche er aber von Gott eingeräumt bekommen hat</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Denn der Teufel sündigt von Anfang&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Hier ist gemeint, dass wie Christus die Quelle und Ursache der Gerechtigkeit ist, so ist der Teufel der Quelle der Sünde, welche dann auf seine Glieder weitergeht</li>
<li>Diejenigen, die sündigen haben sich ihm ergeben und werden von ihm regiert</li>
<li>Hier ist mit &#8216;von Anfang&#8217; etwas anderes gemeint, als wenn Johannes vom ewigen Christus sprach. Der &#8216;Anfang&#8217;, auf den sich der Apostel bezieht, ist wenig später nach der Schöpfung, zu dem Zeitpunkt wo Satan als Engel abfiehl</li>
<li>Seit diesem &#8216;Anfang&#8217; hat Satan nicht aufgehört, die Sünde zu streuen</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Dazu ist erschienen der Sohn Gottes&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Johannes sagt mit anderen Worten, dass Christus gekommen ist, die Sünde wegzunehmen</li>
<li>Daraus können zwei Schlussfolgerungen gezogen werden:
<ol>
<li>Diejenigen, die immer noch von der Sünde beherrscht werden können nicht als Glieder Christi angesehen werden. Denn dort, wo Christus wirklich Einzug genommen hat, da MUSS die Sünde weichen</li>
<li>Die von Gott Wiedergeborenen, sündigen nicht. (Weiter oben erklärt Calvin, was man unter &#8220;nicht sündigen&#8221; versteht)</li>
</ol>
</li>
<li>Christen werden nicht völlig frei von Sünde sein, aber man kann sich nicht als Christ sehen, wenn man nicht mit ganzen Herzen versucht, ein gottgefälliges Leben zu führen</li>
<li>Unter gewissen Gläubigen, arminianischer und charismatischer Natur, gibt es die Überzeugung, der Mensch sei fähig völlig sündlos zu leben. Diese Überzeugung zeugt nur von einem abstumpften Gewissen</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Obwohl uns Gott in einem Augenblick erneuert, bleiben doch immer Reste des alten Menschen in uns</li>
<li>Aus diesem Grund bleibt ein Leben lang ein Rest von Sünde in uns, weil wir ja jeden Tag sündigen</li>
<li>Nichtsdestotrotz ist das Ziel die Beseitigung der Sünde: <strong>Wir leben aus dem Grund fromm und gerecht, weil Gottes Geist uns die Lust zur Sünde nimmt. Das versteht man unter dem Samen Gottes</strong></li>
<li><strong>Gott formt die Herzen der Menschen derart, dass das Fleisch mit seinen Lüsten nicht vorherrschen kann</strong></li>
<li>Wir haben daher Kraft über die Sünde, weil sie uns der Geist gibt</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Und kann nicht sündigen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Die Herzen der Frommen werden wirksam vom Geiste Gottes regiert, so dass wir mit einer neuen Gesinnung ein reines Leben führen wollen.</li>
<li>Die röm.-kath. und zum aller grössten Teil auch die moderne protestantische/evanglikale Meinung ist grundlegend verschieden zur altprotestanschen/kalvinistischen: <em>Sie geben zu, dass wir ohne die Hilfe des Hl. Geistes nichts Gutes wollen oder machen können. Doch für sie ist der Einfluss des Hl. Geites derart, dass wir wieder die freie Wahl zwischen gut und böse haben.</em></li>
<li>Das ist das Fundament auf dem die röm.-kath. Kirche ihre ganze Verdienststheologie aufgebaut hat und die Evagelikalen sich nicht als Marionetten fühlen.</li>
<li>Sie behaupten ferner, dass gerade darin die Gnade des Geistes ist, dass wir das Gute wollen dürfen, wenn es uns beliebt.</li>
<li>Johannes denkt hier ganz anders: Die Wirksamkeit des Geistes wirkt sich so aus, dass wir notwendig bei einem beständigen Gehorsam bleiben, wie unvollkommen er auch immer sein mag.</li>
<li>Im Hes. 36:26 verspricht Gott seinen Kindern ein neues Herz zu geben, welches sie nach seinen Gesetzen trachten lässt.</li>
<li>Ferner ist dieses Werk des Geistes nicht nur ein einmaliges, sondern ein Beständiges bis zu unserem Tode.</li>
<li>Die mittlere Wirksamkeit des Geistes, die das Gute &#8220;wollen&#8221; und &#8220;nicht wollen&#8221; kann, ist zu abzulehnen. Gott verändert uns vielmehr so, dass wir ein Leben lang nach seiner Gerechtigkeit streben.</li>
<li>Dabei wird uns aber nicht der Wille genommen, denn wir wollen ja das, was wir &#8220;von Natur aus&#8221; (Wesensart des Herzens) bevorzugen. Man sündigt also, weil wir eine &#8220;natürlichen&#8221; Hang zur Sünde haben, das gleiche gilt für die Gerechtigkeit. Wir suchen Gott, weil wir von Natur aus ihn suchen wollen</li>
<li>Auch wenn wir eine neue Natur (ein neues Herz) bekommen, sind wir sehr wankelmütig. Daher muss der Geist ein beständiges Werk an uns vollbringen.</li>
<li><strong>Es ist ein unbiblischer Denkansatz, dass uns nur die Werke angerechnet werden, die wir freiwillig tun.</strong> <strong>Obwohl Gott der Urheber unserer Werke ist, rechnet er sie uns an.</strong></li>
<li>Nun stellt sich die Frage: Kann ein Mensch die Furcht Gottes und die Frömmigkeit verlieren, wie es z.B. bei David eine gewisse Zeit lang der Fall zu sein schien und als er im 51. Psalm Gott bat, ihm seine Gerechtigkeit wiederzuschenken?</li>
<li>Selbst wahre Gläubige können in derartige Versuchungen kommen, in denen das Feuer des Evangeliums erlöscht zu sein scheint. Doch unter der Asche der Sünde ist immer noch eine Glut, die zu seiner Zeit das Feuer wieder zum brennen bringt.</li>
<li>Einige &#8220;Christen&#8221; glauben, dass ihnen dadurch eine Art Freipass zu eine &#8220;weltlichen&#8221; Leben gegeben ist, im Sinne von &#8220;einmal gerettet, immer gerettet&#8221;. Johannes aber hat etwas anderes im Sinn: wir sündigen darum nicht, weil Gott sein Gesetz in unsere Herzen geschrieben hat, wie es schon Jeremia profezeite (Jer. 31:33)</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><strong><em>V.10 Daran wird&#8217;s offenbar, welche die Kinder Gottes sind&#8230;</em></strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Kurz sagt er uns, dass diejenigen sich fälschlich als Christen bezeichnen, welche sich nicht durch ein Frommes und heiliges Leben beweisen (es ist der Beweis, nicht der Grund).</li>
<li>Hiermit ist aber nicht gemeint, dass die Welt uns als Kinder Gottes erkennt, sondern das die Frucht und Wirkung der Wiedergeburt immer auch im Leben zu sehen ist</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-14-1-johannesbrief-37-10/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640141jo.mp3" length="3833417" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>7 Kindlein, lasset euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. 8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündiget von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>7 Kindlein, lasset euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist.
8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündiget von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.
9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde; denn sein Same bleibet bei ihm, und kann nicht sündigen; denn er ist von Gott geboren.
10 Daran wird&#039;s offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.

V.7 Wer recht tut, der ist gerecht...


	Gute Werke sind die Zeugnisse unseres neuen Lebens und nicht die Grundlage unser Gerechtigkeit
	Wir sollen Christus ja ähnlich sein, daher muss man diese Ähnlichkeit mit ihm in unserem Leben auch merken
	Paulus sagt das Gleiche wenn er uns dazu ermahnt, dass wenn wir im Geiste leben, so auch im Geiste wandeln (d.h. handeln) müssen (Gal. 5:25)
	Es ist falsch an eine verborgene Gerechtigkeit im Herzen zu glauben, wenn alle unsere Taten herzlich wenig von dieser vermeindlichen Gerechtigkeit zeigen


V.8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel...


	Es gibt kein Leben das aus Christus und Gott kommen soll, wo das Verhalten verkehrt und unmoralisch ist. Solche Leute leben in einer Illusion und sind in der Herrschaft des Bösen
	Durch diese harten Worte will Johannes ausdrücken, wie sehr solche Leute mit Christus im Zwiespalt leben
	So sehr Christus die Quelle der Reinheit ist, so ist der Teufel die Quelle der Sünde
	Es ist einfach unmöglich Christi Eigen zu sein und ein unmoralisches Leben zu führen
	Solche Menschen sind immer noch unter der Herrschaft und in der Gemeinschaft des Teufels. Man kann nur vor der Herrschaft des Bösen entfliehen, wenn man sich unter die Herrschaft der Gerechtigkeit Christi stellt.
	Es gibt im Bezug zu Christus keine Neutralität: Entweder ist man für Christus und lebt in seiner Gerechtigkeit oder man ist gegen ihn, unabhängig davon welcher Religion oder moralischen Lebensphilosophie man auch angehören mag
	Es handelt sich hier aber nicht um eine Art Dualismus (wie Ying-Yang, die böse gegen die gute Macht), sondern Satan war nicht von Natur aus Böse, sondern wurde es durch seinen Abfall. Er ist auch &quot;nur&quot; ein Geschöpf und deshalb Gott nicht gleichzustellen
	Wenn Johannes sagt, dass die Einen aus Gott und die Anderen aus dem Teufel geboren sind, so ist kein Naturunterschied jener Menschen gemeint, sondern dass die einen von Christi Geist regiert werden und die andern unter der Herrschaft des Teufeln sind, welche er aber von Gott eingeräumt bekommen hat


Denn der Teufel sündigt von Anfang...


	Hier ist gemeint, dass wie Christus die Quelle und Ursache der Gerechtigkeit ist, so ist der Teufel der Quelle der Sünde, welche dann auf seine Glieder weitergeht
	Diejenigen, die sündigen haben sich ihm ergeben und werden von ihm regiert
	Hier ist mit &#039;von Anfang&#039; etwas anderes gemeint, als wenn Johannes vom ewigen Christus sprach. Der &#039;Anfang&#039;, auf den sich der Apostel bezieht, ist wenig später nach der Schöpfung, zu dem Zeitpunkt wo Satan als Engel abfiehl
	Seit diesem &#039;Anfang&#039; hat Satan nicht aufgehört, die Sünde zu streuen


Dazu ist erschienen der Sohn Gottes...


	Johannes sagt mit anderen Worten, dass Christus gekommen ist, die Sünde wegzunehmen
	Daraus können zwei Schlussfolgerungen gezogen werden:

	Diejenigen, die immer noch von der Sünde beherrscht werden können nicht als Glieder Christi angesehen werden. Denn dort, wo Christus wirklich Einzug genommen hat, da MUSS die Sünde weichen
	Die von Gott Wiedergeborenen, sündigen nicht. (Weiter oben erklärt Calvin, was man unter &quot;nicht sündigen&quot; versteht)


	Christen werden nicht völlig frei von Sünde sein, aber man kann sich nicht als Christ sehen, wenn man nicht mit ganzen Herzen versucht, ein gottgefälliges Leben zu führen
	Unter gewissen Gläubigen, arminianischer und charismatischer Natur, gibt es die Überzeugung,</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>15:58</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 3:4-6</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-13-1-johannesbrief-34-6/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-13-1-johannesbrief-34-6/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 19:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=21</guid>
		<description><![CDATA[4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht; und die Sünde ist das Unrecht. 5 Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsere Sünden wegnehme; und ist keine Sünde in ihm. 6 Wer in ihm bleibet, der sündiget nicht; wer da sündiget, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. V.4: Wer Sünde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht; und die Sünde ist das Unrecht.<br />
5 Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsere Sünden wegnehme; und ist keine Sünde in ihm.<br />
6 Wer in ihm bleibet, der sündiget nicht; wer da sündiget, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt.</strong></em></p>
<p><em><strong>V.4: Wer Sünde tut&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Es ist ein Zeichen der <em>Undankbarkeit</em>, dass wir die Gotteskindschaft für so gering halten und Gott nicht wegen dieser Gnade lieben und seine Gesetz halten</li>
<li>Der Mensch hat die Tendenz, seine eigene Sünden zu verharmlosen, wie z.B. die kleine Notlüge im Verhältnis zum notorischen Fluchen und Trinken zu stellen</li>
<li>Dieser Tendenz will der Apostel entgegenwirken, da es schon zu seiner Zeit Leute gegeben hat, die mit Entschuldigungen ihre Sünden zu verkleinern meinten</li>
<li>Man entschuldigte sich indem man sagte, dass es schon einen Unterschied zwischen Sünde und Unrecht gibt. Der Apostel jedoch kontert, dass Sünde und sei sie auch noch so klein, eine Übertretung des göttlichen Gesetzes ist</li>
<li>Johannes will uns auch Hass und Abscheu gegen die Sünde einflössen</li>
<li>Weiter will er ja nicht alle im gleichen Masse der Ungerechtigkeit bezichtigen, sondern uns zeigen, dass die Sünde im Prinzip von der Verachtung Gottes geboren wird und dass man durch Sündigen die Gerechtigkeit des Gesetzes verletzt</li>
<li>Mit &#8216;Sünde&#8217; meint er nicht die einzelne Tat, sondern das Bestreben Böses zu tun. Er denkt dabei an Leute, die sich völlig der Sünde hingegeben haben</li>
<li><strong>Alle Gläubige begehen Sünden; sie werden aber nicht als Ungerechte eingeschätzt, weil die Sünde sie nicht beherrscht</strong></li>
<li><strong>Leute, die ihrer Sünde freien Lauf geben, sind dem Herrn zuwider und er kann sie nicht dulden</strong></li>
<li><strong>Daraus kann geschlossen werden, dass Gläubige in Christus gerecht sind, denn sie streben ja danach, Gott untertan zu sein und Seufzen über ihre Sünden. Sie versuchen auch, so weil sie es vermögen, nach dem Gesetz Gottes zu leben</strong></li>
<li>Wo aber der entschiedene Wille zur Sünde ist, da ist Übertretung des Gesetzes</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.5 Er ist erschienen, auf dass er unsere Sünden wegnähme&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Johannes zeigt weiter auf, wie sehr Sünde und Glaube im Gegensatz zueinander stehen</li>
<li>Christus ist ja gekommen die Sünden wegzunehmen und wenn wir den Glauben haben, empfangen wir Christi Kraft. Daher folgt, dass dieser Glaube uns von Sünden reinigen muss</li>
<li><strong>Sünden wegnehmen heisst, dass durch das Opfer seines Todes unsere Sünden gesühnt sind und dass Christus unseren alten Menschen wegnimmt und durch Reue auch unsere verkehrten Lüste tötet</strong></li>
<li>Dies heisst also, dass diejenigen die weiter sorglos sündigen, machen Christi Werk unwirksam. Christus ist aber gekommen, das Reich der Sünde zu zerstören. Das ist die Heiligung durch den Geist</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Und ist keine Sünde in ihm&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Dies gilt nicht nur alleine für Christus, sondern auch für seinen Leib, d.h. seine Kirche</li>
<li>Wo Christus kommt, da muss die Sünde schwinden. Daher kommt der Schluss: &#8220;<em><strong>Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht&#8230;</strong></em>&#8220;</li>
<li>Wenn Christus &#8216;im Glauben&#8217; in uns wohnt, so vollendet er sein Werk der Reinigung der Sünde</li>
<li><strong>Christus erneuert uns nicht an einem Tag oder in einem Augenblick, sondern es ist ein lebenslanger Prozess der Reifung</strong></li>
<li>Menschen werden immer sündigen, doch wo die Christus regiert, da ist die <em>Herrschaft</em> der Sünde vernichtet</li>
<li>Die Frage ist nicht, ob wir aufgehört haben zu sündigen sondern, sind wir gerecht und leben wir gerecht, weil wir nach bestem Können nach seiner Gerechtigkeit trachten?</li>
<li>Paulus hat es so formuliert: Wir tun das Böse das wir nicht wollen (Röm. 7:19).</li>
<li>&#8220;In Christus bleiben&#8221; ist, wenn er durch Glauben in uns geplanzt ist und wir mit ihm eins sind</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Nach Johannes Gewohnheit fügt er bei, dass dort wo keine Reinheit des Lebens ist, Glauben und Erkenntnis vorgetäuscht werden</li>
<li>Dort wo Christus ist, ist er in den Leben der Menschen wirksam, denn sein Werk ist es, die Sünde aus der Welt zu vertreiben</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-13-1-johannesbrief-34-6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640131jo.mp3" length="2142041" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht; und die Sünde ist das Unrecht. 5 Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsere Sünden wegnehme; und ist keine Sünde in ihm. 6 Wer in ihm bleibet, der sündiget nicht; wer da sündiget,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht; und die Sünde ist das Unrecht.
5 Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsere Sünden wegnehme; und ist keine Sünde in ihm.
6 Wer in ihm bleibet, der sündiget nicht; wer da sündiget, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt.

V.4: Wer Sünde tut...


	Es ist ein Zeichen der Undankbarkeit, dass wir die Gotteskindschaft für so gering halten und Gott nicht wegen dieser Gnade lieben und seine Gesetz halten
	Der Mensch hat die Tendenz, seine eigene Sünden zu verharmlosen, wie z.B. die kleine Notlüge im Verhältnis zum notorischen Fluchen und Trinken zu stellen
	Dieser Tendenz will der Apostel entgegenwirken, da es schon zu seiner Zeit Leute gegeben hat, die mit Entschuldigungen ihre Sünden zu verkleinern meinten
	Man entschuldigte sich indem man sagte, dass es schon einen Unterschied zwischen Sünde und Unrecht gibt. Der Apostel jedoch kontert, dass Sünde und sei sie auch noch so klein, eine Übertretung des göttlichen Gesetzes ist
	Johannes will uns auch Hass und Abscheu gegen die Sünde einflössen
	Weiter will er ja nicht alle im gleichen Masse der Ungerechtigkeit bezichtigen, sondern uns zeigen, dass die Sünde im Prinzip von der Verachtung Gottes geboren wird und dass man durch Sündigen die Gerechtigkeit des Gesetzes verletzt
	Mit &#039;Sünde&#039; meint er nicht die einzelne Tat, sondern das Bestreben Böses zu tun. Er denkt dabei an Leute, die sich völlig der Sünde hingegeben haben
	Alle Gläubige begehen Sünden; sie werden aber nicht als Ungerechte eingeschätzt, weil die Sünde sie nicht beherrscht
	Leute, die ihrer Sünde freien Lauf geben, sind dem Herrn zuwider und er kann sie nicht dulden
	Daraus kann geschlossen werden, dass Gläubige in Christus gerecht sind, denn sie streben ja danach, Gott untertan zu sein und Seufzen über ihre Sünden. Sie versuchen auch, so weil sie es vermögen, nach dem Gesetz Gottes zu leben
	Wo aber der entschiedene Wille zur Sünde ist, da ist Übertretung des Gesetzes


V.5 Er ist erschienen, auf dass er unsere Sünden wegnähme...


	Johannes zeigt weiter auf, wie sehr Sünde und Glaube im Gegensatz zueinander stehen
	Christus ist ja gekommen die Sünden wegzunehmen und wenn wir den Glauben haben, empfangen wir Christi Kraft. Daher folgt, dass dieser Glaube uns von Sünden reinigen muss
	Sünden wegnehmen heisst, dass durch das Opfer seines Todes unsere Sünden gesühnt sind und dass Christus unseren alten Menschen wegnimmt und durch Reue auch unsere verkehrten Lüste tötet
	Dies heisst also, dass diejenigen die weiter sorglos sündigen, machen Christi Werk unwirksam. Christus ist aber gekommen, das Reich der Sünde zu zerstören. Das ist die Heiligung durch den Geist


Und ist keine Sünde in ihm...


	Dies gilt nicht nur alleine für Christus, sondern auch für seinen Leib, d.h. seine Kirche
	Wo Christus kommt, da muss die Sünde schwinden. Daher kommt der Schluss: &quot;Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht...&quot;
	Wenn Christus &#039;im Glauben&#039; in uns wohnt, so vollendet er sein Werk der Reinigung der Sünde
	Christus erneuert uns nicht an einem Tag oder in einem Augenblick, sondern es ist ein lebenslanger Prozess der Reifung
	Menschen werden immer sündigen, doch wo die Christus regiert, da ist die Herrschaft der Sünde vernichtet
	Die Frage ist nicht, ob wir aufgehört haben zu sündigen sondern, sind wir gerecht und leben wir gerecht, weil wir nach bestem Können nach seiner Gerechtigkeit trachten?
	Paulus hat es so formuliert: Wir tun das Böse das wir nicht wollen (Röm. 7:19).
	&quot;In Christus bleiben&quot; ist, wenn er durch Glauben in uns geplanzt ist und wir mit ihm eins sind


Wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen...


	Nach Johannes Gewohnheit fügt er bei, dass dort wo keine Reinheit des Lebens ist, Glauben und Erkenntnis vorgetäuscht werden
	Dort wo Christus ist, ist er in den Leben der Menschen wirksam, denn sein Werk ist es, die Sünde aus der Welt zu vertreiben

</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 3:1-3</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-12-1-johannesbrief-31-3/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-12-1-johannesbrief-31-3/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 18:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[1 Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, daß wir Gottes Kinder sollen heißen! Darum kennet euch die Welt nicht, denn sie kennet ihn nicht. 2 Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>1 Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, daß wir Gottes Kinder sollen heißen! Darum kennet euch die Welt nicht, denn sie kennet ihn nicht.<br />
2 Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.<br />
3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reiniget sich, gleichwie er auch rein ist.</strong></em></p>
<p><em><strong>V.1 Sehet&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Ein zweiter Grund ein heiliges und reines Leben zu führen, ist die der Ehre, die uns Gott machte, als er uns zu Gottes Kinder berief</li>
<li>Der Mensch ist nicht automatisch &#8220;Gottes Kind&#8221;, sondern in erster Linie Gottes Geschöpf. Die Kindschaft ist eine grosse Gnade, die uns dazu motivieren müsste Christus ähnlicher zu werden</li>
<li>Es ist prinzipiell unmöglich, die &#8220;Kindschaft Gottes&#8221; von der &#8220;Reinheit des Lebens&#8221; zu trennen</li>
<li>Um uns zu dieser Reinheit zu motivieren, beschreibt Johannes die unfassbare Gnade und Barmherzig, mit der uns Gott begegnet, in dem er uns als seine Kinder annimmt</li>
<li><strong>Gott hat uns Liebe erzeigt, d.h. es ist seine reine, freie Gunst. Uns diesen Titel zu geben kommt alleine von Seiten Gottes</strong></li>
<li>Umso klarer wir erkennen wie gross die Güte Gottes ist, umso dankbarer sollten wir doch sein. Oder wie es Paulus (Röm 12:2) formulierte: Die Erkenntnis der Barmherzigkeit Gottes sollte uns dazu führen, uns ihm als reines Opfer darzubringen</li>
<li><strong>Hier muss ganz klar gesagt werden, dass diese Annahme als &#8220;Kinder Gottes&#8221;, ein <em>freie Wahl</em> Gottes ist, unabhängig vor irgendwelchen Werken oder Entscheidungen der Menschen</strong></li>
<li>Wenn die röm.-kath. Kirche und viele Evangelikale lehren, dass Gott diejenigen erwählt bei denen er schon etwas Gutes voraussieht, so wird hier diese Lehre klar widerlegt</li>
<li>&#8220;Gottes Kinder&#8221; zu heissen ist ein <em>FREIES Gnadengeschenk</em>. Dies kann gar nicht zu oft betont werden</li>
<li><strong>Wenn unser Heil alleine durch diese unverdiente Annahme Gottes kommt und alleine aus Gottes Liebe fliesst, dann haben alle Werke oder guten Eigenschaften nichts mit dem Grund unseres Heils zu tun</strong></li>
<li><strong>Warum sind wir Kinder Gottes? Weil Gott uns aus (für uns) unerklärlichen Gründen anfing zu lieben, obwohl wir durch unsere Bosheit eigentlich seinen Hass auf uns ziehen müssten</strong></li>
<li><strong>Daher: Alles Gute das man in uns findet (der Wille zur Gerechigkeit, zu guten Werken, Sündenerkenntnis, Reue etc.), ist eine Folge der Veränderung, die der Hl. Geist in uns anfing, nachdem wir Kinder Gottes wurden</strong></li>
<li>&#8220;Kinder Gottes&#8221; zu heissen, ist kein leerer Titel, denn es ist Gott selbst, der ihn uns gibt</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Darum kennet euch die Welt nicht&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Dies ist eine harte Probe für unseren Glauben: Die Welt erkennt unsere Gotteskindschaft und die damit verbundene Herrlichkeit überhaupt an. Im Gegenteil, Christen sind dem Spott ausgeliefert</li>
<li>Unser gegenwärtiger Zustand lässt nichts von der Gotteskindschaft erkennen und Satan tut alles, dass wir auch ja nicht als solche erkannt werden</li>
<li>Johannes Trost für uns ist: So sehr die Welt den <em>wahren Gott</em> nicht erkannt hat, so sehr wird sie auch euch nicht erkennen</li>
<li>Zwei Beispiele des Alten Testmentes: Isaak wurde von Ismael mit Lachen und Spötterei verhöhnt, und Jakob wurde von Esau mit Drohungen und dem Schwert verfolgt</li>
<li>Dass die Welt uns nicht erkennt ist normal, nichtsdestoweniger ist unser Heil fest und unverkehrt</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.2 Wir sind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Obwohl uns die Welt nicht die Hoffnung auf das ewige Leben nehmen kann, ist doch die Lage der Christen alles andere als &#8220;Sonnenschein&#8221;</li>
<li>Wir leiden an den Gebrechen unseres Körpers; sind der Gefahr des leiblichen Todes ausgesetzt; haben viele Sorgen und unsere Seele wird immer wieder von Versuchungen heimgesucht</li>
<li>Das Glück auf Erden kann nur dann erreicht werden, wenn wir unseren Blick auf Christus richten, d.h. unsere Erwartungen und Hoffnungen auf ihn setzten. So scheint unsere Lage als eine ertragbare</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Wir wissen aber, wenn er erscheinen wird&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Das Wort &#8216;erscheinen&#8217; wird hier in einem anderen Zusammenhang gebraucht als vorher: Das erste &#8216;erscheinen&#8217; war das Bekanntmachen unserer Gotteskindschaft. Da wir auf Erden noch nichts von den vollständigen Wohltaten der Kindschaft geniessen.</li>
<li>Jetzt bezieht sich das &#8216;erscheinen&#8217; auf Christus, wie auch Paulus schreibt: &#8220;<em>Euer Leben ist mit Christus verborgen, wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit</em>&#8221; (Kol 3:3)</li>
<li>Unser Glaube ist nur dann lebendig, wenn wir auf Christi Wiederkunft schauen. Das heisst aber auch, dass es unmöglich ist Christentum als eine Art <em>Morallehre</em> zu verstehen und Christus als eine Art <em>Vorzeigebeispiel</em></li>
<li>Den Grund dafür, warum wir nicht als Kinder Gottes erkannt werden, sieht Calvin in der zukünfigen Offenbarung und dem derzeitigen Verbergen der Macht und des Reiches Christi</li>
<li>Die Hoffnung auf seine Wiederkunft ist fundamental ohne welche es kein Christentum gibt.</li>
<li>Mit &#8216;wir wissen&#8217; wird angedeutet, dass es sich für den Christen um eine Gewissheit handelt und nicht nur um ein Meinen. Dieses Wissen ist nicht abstrakt und allgemein zugänglich. Nein, es ist persönlich und gewiss</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Dass wir ihm ähnlich sein werden&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Wir werden Christus ähnlich und nicht &#8220;gleich&#8221; sein. An dieser Stelle wird auch eine der Haupt-Irrlehren der Zeugen Jehovas widerlegt</li>
<li>Christus ist unser Haupt und wir sind die Glieder. Unsere Leib wird seinem Leib ähnlich gemacht, wie auch Paulus lehrt (Phil. 3:21). An dieser Stelle muss gesagt werden, dass die populäre Auffassung, wir würden nach dem Tode als körperlose Wesen im Himmel sein, falsch ist</li>
<li>Der Apostel will sagen, dass das, was bei Christus zeitlich schon passiert ist, auch an uns erfüllt werden wird, d.h. der verherrlichte Körper und die Offenbarung des Wesens</li>
<li>Nun könnte man einwenden: Wenn der Anblick Christi uns ihm ähnlich macht, was passiert dann mit dem Gottlosen? Der Gottlose kann das Angesicht Christi nicht ertragen ohne sich zu fürchten, wie auch Adam wegen seines schlechten Gewissens Gottes Gegenwart scheute. Wir sehen aber auf Christus mit einer herzhaften Vertrautheit.</li>
<li>Gott sagt im 2. Mos. 33:20: &#8220;Niemand kann mich sehen und leben bleiben&#8221;. Gottes Mäjestät ist wie ein verzehrendes Feuer, in dessen Gegenwart wir wie Stroh verbrennen. Dies ist die Hinfälligkeit des Fleisches</li>
<li>Doch bei unserer Wiedergeburt bekommen wir Augen die Gott schauen können, denn Gott fängt an sein Bild in uns wiederherzustellen</li>
<li>Solange wir im &#8220;Fleisch&#8221; sind können wir ihn noch nicht schauen wie er ist, doch schauen wir ihn jetzt schon wie Paulus in 1. Kor. 13:12 beschreibt: Wir sehen jetzt nur in einem Spiegel, d.h. unklar</li>
<li>Wir können Gott schon heute in einem gewissen Masse schauen, doch nicht so wie er ist, sondern wie unser Vermögen ihn fassen kann</li>
<li>Dies wurde schon von Mose verheissen, als er sagte, dass wir ihn hinterher sehen dürfen (2. Mos. 33:23).</li>
<li>In diesem Zusammenhang muss man auch verstehen, was der Apostel meint: Wir werden Christus sehen wie er ist, weil wir ihm ähnlich werden sein und daher sein Angesicht überhaupt ertragen können</li>
<li>Dieses Schauen wird auch in der Ewigkeit immer nur teilweise sein, denn auch in der Ewigkeit sind wird begrenzte Wesen und können daher Gottes unendliches Wesen nie völlig schauen/verstehen</li>
<li>Es wird immer einen gewissen Abstand zwischen Gott und uns geben, doch wir werden ihn auf eine solche Art sehen wie wir sie jetzt noch nicht kennen</li>
<li>So lange wir ihn im Glauben sehen, sind wir noch fern von ihm (2. Kor. 5:6). Die Erscheinung Gottes im Alten Testament war immer in Symbolen, nie in seiner Wesensart</li>
<li>Man sollte sich hüten über dieses genaue Sehen zu spekulieren, denn es ist uns noch nicht gegeben</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.3 Ein jedlicher, der solche Hoffnung hat&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Wir dürfen uns also hier auf Erden nicht beirren lassen, weil wir die Herrlichkeit noch nicht sehen. Die Hoffnung soll uns genügen</li>
<li>Man hofft nur auf das, was man noch nicht sieht. Daher müssen wir auf Christus hoffen. Diese Hoffnung soll uns antreiben, nach seiner Reinheit zu streben, nach IHM, der doch das Vorbild aller Reinheit ist</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-12-1-johannesbrief-31-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640121jo.mp3" length="3866958" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>1 Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, daß wir Gottes Kinder sollen heißen! Darum kennet euch die Welt nicht, denn sie kennet ihn nicht. 2 Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen, was wir sein werden.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>1 Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, daß wir Gottes Kinder sollen heißen! Darum kennet euch die Welt nicht, denn sie kennet ihn nicht.
2 Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reiniget sich, gleichwie er auch rein ist.

V.1 Sehet...


	Ein zweiter Grund ein heiliges und reines Leben zu führen, ist die der Ehre, die uns Gott machte, als er uns zu Gottes Kinder berief
	Der Mensch ist nicht automatisch &quot;Gottes Kind&quot;, sondern in erster Linie Gottes Geschöpf. Die Kindschaft ist eine grosse Gnade, die uns dazu motivieren müsste Christus ähnlicher zu werden
	Es ist prinzipiell unmöglich, die &quot;Kindschaft Gottes&quot; von der &quot;Reinheit des Lebens&quot; zu trennen
	Um uns zu dieser Reinheit zu motivieren, beschreibt Johannes die unfassbare Gnade und Barmherzig, mit der uns Gott begegnet, in dem er uns als seine Kinder annimmt
	Gott hat uns Liebe erzeigt, d.h. es ist seine reine, freie Gunst. Uns diesen Titel zu geben kommt alleine von Seiten Gottes
	Umso klarer wir erkennen wie gross die Güte Gottes ist, umso dankbarer sollten wir doch sein. Oder wie es Paulus (Röm 12:2) formulierte: Die Erkenntnis der Barmherzigkeit Gottes sollte uns dazu führen, uns ihm als reines Opfer darzubringen
	Hier muss ganz klar gesagt werden, dass diese Annahme als &quot;Kinder Gottes&quot;, ein freie Wahl Gottes ist, unabhängig vor irgendwelchen Werken oder Entscheidungen der Menschen
	Wenn die röm.-kath. Kirche und viele Evangelikale lehren, dass Gott diejenigen erwählt bei denen er schon etwas Gutes voraussieht, so wird hier diese Lehre klar widerlegt
	&quot;Gottes Kinder&quot; zu heissen ist ein FREIES Gnadengeschenk. Dies kann gar nicht zu oft betont werden
	Wenn unser Heil alleine durch diese unverdiente Annahme Gottes kommt und alleine aus Gottes Liebe fliesst, dann haben alle Werke oder guten Eigenschaften nichts mit dem Grund unseres Heils zu tun
	Warum sind wir Kinder Gottes? Weil Gott uns aus (für uns) unerklärlichen Gründen anfing zu lieben, obwohl wir durch unsere Bosheit eigentlich seinen Hass auf uns ziehen müssten
	Daher: Alles Gute das man in uns findet (der Wille zur Gerechigkeit, zu guten Werken, Sündenerkenntnis, Reue etc.), ist eine Folge der Veränderung, die der Hl. Geist in uns anfing, nachdem wir Kinder Gottes wurden
	&quot;Kinder Gottes&quot; zu heissen, ist kein leerer Titel, denn es ist Gott selbst, der ihn uns gibt


Darum kennet euch die Welt nicht...


	Dies ist eine harte Probe für unseren Glauben: Die Welt erkennt unsere Gotteskindschaft und die damit verbundene Herrlichkeit überhaupt an. Im Gegenteil, Christen sind dem Spott ausgeliefert
	Unser gegenwärtiger Zustand lässt nichts von der Gotteskindschaft erkennen und Satan tut alles, dass wir auch ja nicht als solche erkannt werden
	Johannes Trost für uns ist: So sehr die Welt den wahren Gott nicht erkannt hat, so sehr wird sie auch euch nicht erkennen
	Zwei Beispiele des Alten Testmentes: Isaak wurde von Ismael mit Lachen und Spötterei verhöhnt, und Jakob wurde von Esau mit Drohungen und dem Schwert verfolgt
	Dass die Welt uns nicht erkennt ist normal, nichtsdestoweniger ist unser Heil fest und unverkehrt


V.2 Wir sind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen...


	Obwohl uns die Welt nicht die Hoffnung auf das ewige Leben nehmen kann, ist doch die Lage der Christen alles andere als &quot;Sonnenschein&quot;
	Wir leiden an den Gebrechen unseres Körpers; sind der Gefahr des leiblichen Todes ausgesetzt; haben viele Sorgen und unsere Seele wird immer wieder von Versuchungen heimgesucht
	Das Glück auf Erden kann nur dann erreicht werden, wenn wir unseren Blick auf Christus richten, d.h. unsere Erwartungen und Hoffnungen auf ihn setzten. So scheint unsere Lage als eine ertragbare


Wir wissen aber, wenn er erscheinen wird...


</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
		<item>
		<title>1. Johannesbrief 2:24-29</title>
		<link>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-11-1-johannesbrief-224-29/</link>
		<comments>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-11-1-johannesbrief-224-29/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 18:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Didier</dc:creator>
				<category><![CDATA[1.Johannesbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.calvinismus.ch/?p=19</guid>
		<description><![CDATA[24 Was ihr nun gehöret habt von Anfang, das bleibe bei euch. So bei euch bleibet, was ihr von Anfang gehöret habt, so werdet ihr auch bei dem Sohn und Vater bleiben. 25 Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: Das ewige Leben. 26 Solches habe ich euch geschrieben von denen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><strong>24 Was ihr nun gehöret habt von Anfang, das bleibe bei euch. So bei euch bleibet, was ihr von Anfang gehöret habt, so werdet ihr auch bei dem Sohn und Vater bleiben.<br />
25 Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: Das ewige Leben.<br />
26 Solches habe ich euch geschrieben von denen, die euch verführen.<br />
27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibet bei euch, und dürfet nicht, daß euch jemand lehre, sondern wie euch die Salbung allerlei lehret, so ist&#8217;s wahr, und ist keine Lüge; und wie sie euch gelehret hat, so bleibet bei demselbigen.<br />
28 Und nun, Kindlein, bleibet bei ihm, auf daß, wenn er offenbaret wird, daß wir Freudigkeit haben und nicht zuschanden werden vor ihm in seiner Zukunft.<br />
29 So ihr wisset, daß er gerecht ist, so erkennet auch, daß, wer recht tut, der ist von ihm geboren.</strong></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>V.24 Was ihr nun gehöret habt&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Nach der vorhergehenden Lehre, schiebt er wieder einen Teil der Ermahnung. Damit diese wirksam wird, verweist er auf die Früchte, die man durch Gehorsam gewinnen kann</li>
<li>Er mahnt sie zur Beständigkeit im Glauben, d.h. eine <em>kritische Vorsicht</em> gegen jedliche neue Strömungen</li>
<li>Johannes meint mit &#8220;von Anfang&#8221; das <em>reine Evangelium</em>, welches seine Leser schon gehört haben und bezieht sich nicht auf das Alter der Lehre</li>
<li><strong>Beständigkeit ohne Wahrheit ist Torheit</strong>. Beständigkeit ist nur dann eine Tugend, wenn man einmal den Grund seines Glaubens auf den Wort Gottes (der Bibel) aufgebaut hat</li>
<li>Bei vielen Andersgläubigen wirkt gerade diese Beständigkeit gegen sie, indem sie sich gegenüber dem Evangelium verschliessen, weil sie von Kindheit an etwas anderes gelehrt wurden</li>
<li>So verweisen vorallem Katholiken auf das Alter ihrer Kirche, doch ist das <strong>Alter kein Garant für Wahrheit</strong>, die <em>nur in der Heiligen Schrift über 2000 Jahre immer gleich blieb</em></li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>So bei euch bleibet&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Die &#8220;Frucht der Beharrlichkeit&#8221; ist, dass diejenigen in Gott bleiben, in welchen die Wahrheit Gottes bleibt: Das ist das Hauptanliegen der ganzen &#8220;Lehre der Frömmigkeit&#8221;</li>
<li>Bildung, Wissenschaft und Kultur sind leer und sinnlos, wenn wir nicht fest in Gott, dem Vater durch Christus verankert sind</li>
<li>Das Ziel der Orthodoxie (d.h. der wahren Lehre über Gott) ist, uns mit Gott zu verbinden und wir das gelehrt werden was wir brauchen, um Gott so geniessen wie er ist</li>
<li>Das wahre Glück des Menschen ist, wenn Gott in uns wohnt, d.h. wenn Gottes Wort in uns lebt. Anders als zu Calvins Zeiten muss man sich hier hüten, darunter ein pantheistisches Gottesbewusstsein zu verstehen</li>
<li>Die Erkenntnis Christi ist nicht nur der Anfang des seeligen Lebens (d.h. Christus als Vorbild), sondern er ist auch der Vollender jenes Lebens (d.h. seine tagtägliche aktive Arbeit an uns, bis wir ihn in Ewigkeit wiedersehen)</li>
<li><strong>Da die Lehre von &#8220;Christus als dem Vollender unseres Glaubens&#8221; für viele zu einfach aussieht, suchen die Menschen immer nach etwas anderem</strong></li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>V.26 Solches habe ich euch geschrieben&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Der Apostel ermahnt sie ihre Einsicht und Urteilskraft, die der Geist führen wird, zu gebrauchen</li>
<li>Johannes, sowie allgemein jeder Pastor, tut seine Pflicht in der Ermahnung der Christen, dennoch muss jeder einzelne Christ auch die Begabung der Einsicht durch den Hl. Geist gebrauchen</li>
<li>Das fängt bereits damit an, dass wenn der Geist innerlich nicht zu uns spricht, jede noch so gute Predigt oder Ermahnung unbeachtet bleibt</li>
<li>Die Aufgabe eines guten Hirten/Pastors ist es nicht nur die Gemeinde zu sammen zu halten, sondern sie auch vorIrrlehren zu warnen oder anders gesagt; was nützt es das reine Evangelium zu predigen und vor den Verführungen Satans einfach die Augen zu verschliessen?</li>
<li>Calvin hält Christus für die &#8216;empfangene Salbung&#8217; (V.27)</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Und bedürft nicht, dass euch jemand lehre&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Obwohl seine Leser ein gewisse Kenntnis haben, so werden sie doch niemals aufhören Christi Schüler zu sein</li>
<li><strong>Charismatiker (zur Zeit Calvin hiessen sie Schwärmer) missbrauchen diese Stelle, um ihre Predigten, welche sich ausschliesslich auf Gottes Wort (niedergeschriebene Bibel) stützen sollte, mit scheinbar &#8220;eingebenen Offenbarungen&#8221; des Geistes zu vermischen</strong></li>
<li>Der Apostel will aber sagen, dass seine Leser, durch den Geist gelehrt, schon wussten was er ihnen zu sagen hatte. Die Absicht dabei ist, seiner Lehre mehr Gewicht zu geben, da sie eine <em>innerliche Bestätigung des Geistes</em> hervorruft</li>
<li>Da sich aber die Einsicht nach &#8220;dem Masse des Glaubens&#8221; richtet und niemand vollkommen ist, folgt daraus, dass ein jeder noch Fortschritte im Glauben machen kann</li>
<li>Auch wenn wir gewisse Glaubensinhalte bereits erkannt haben, so gibt die Ermahung und Ermutigung derselben Inhalte doch <em>Festigkeit im Glauben</em></li>
<li>Johannes verweist auf das &#8216;innere Zeugnis&#8217; des Hl. Geistes, der als Einzigster Lehren beurteilen und bekräfitgen kann. Dieser &#8220;innere Zeuge&#8221; gibt uns die Gewissheit: Es ist Gott selbst der da redet. Und diese Tatsache beantwortet auch die Frage: &#8220;Warum bist du dir so sicher, dass die Bibel wirklich Gottes Wort ist?&#8221;</li>
<li>Da der Glaube auf Gott schauen muss, so muss auch Gott sein eigener Zeuge sein. Nur so können wissen, dass das was wir in der Bibel gelesen und gehört haben, wirklich aus seinem eigenen Munde kommt. An dieser Stelle muss noch gesagt werden, dass dieses &#8220;innere Zeugnis&#8221; nicht durch das Zeugnis einer Kirche (röm.-kath. Kirche) oder das Zeugnis irgend eines heute lebenden Apostels/Profetens /o. dgl. nicht ersetzt werden kann</li>
<li><em><strong>&#8220;wie euch die Salbung lehrt, so ist&#8217;s wahr&#8221;</strong></em> Der Hl. Geist ist das Siegel welches die Wahrheit Gottes besiegelt, das heisst &#8220;authentifiziert&#8221;</li>
<li><em><strong>&#8220;und ist keine Lüge&#8221;</strong></em> bedeutet, dass der Hl. Geist unsere Urteilskraft und Unterscheidungsgabe leitet und wir dadruch die Lüge erkennen können</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><em><strong>Wie sie euch gelehrt hat, so bleibet bei demselbigen&#8230;</strong></em></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Solange wir bei der Offenbarung (Hl. Schrift) bleiben, bleiben wir auch im Geist, der uns zu Christus führt</li>
<li>Er ermahnt sie an der &#8220;reinen Erknenntnis&#8221; Christi festzuhalten und Gott auf keinem anderen Weg Gott suchen zu suchen</li>
<li><strong>Der einzige Zweck des Geistes ist es, uns Christus zu zeigen</strong></li>
<li>Die <em>wahre Erkenntnis Christi</em> lässt niemanden kalt, sondern löst <em>heilige Freude</em> und <em>Glückseligkeit </em>in uns aus, denn wir erwarten mit Spannung unseren Erretter und Erlöser, Jesus Christus</li>
<li>Diese Freude ist lebenswichtig, damit wir den täglichen Angriffen standhalten können</li>
<li>Das Charakteristische an dieser Freude ist, dass wir die Gegenwart Christi <em>furchtlos</em> erleben</li>
<li><strong>Solche, die &#8220;willentlich&#8221; sündigen, können nur dadurch Frieden finden indem sie Gott vergessen</strong></li>
<li>Das ist die Sicherheit des Atheisten, die ihn stumpf macht: Er schrickt vor der Sünde nicht zurück und fürchtet auch nicht den Tod</li>
<li>In ihren Gedanken fliehen sie vor dem Richterstuhl Christi</li>
<li>Die Gerechten aber finden Frieden im Anblick Christi und erwarten freudig seine Wiederkunft</li>
</ol>
<ul></ul>
<blockquote><p><strong><em>V.29. So ihr wisset, dass er gerecht ist&#8230;</em></strong></p></blockquote>
<ul></ul>
<ol>
<li>Der Apostel wechselt wieder im gewöhnlichen Muster zwischen <em>Lehre </em>und <em>Ermahnung</em></li>
<li>Der Glaube <em>muss</em> mit einem heiligen und reinen Leben verbunden sein</li>
<li>Wenn wir wiedergeboren werden, dann geschieht dies <em>zur Ähnlichkeit Christi</em>, d.h. nur der ist von Christus geboren, der auch recht lebt</li>
</ol>
<ul></ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.calvinismus.ch/neues-testament/1-johannesbrief/64-11-1-johannesbrief-224-29/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://media.blubrry.com/calvinismus/www.calvinismus.ch/wp-content/audio/NT/641Joh/640111jo.mp3" length="3243990" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>24 Was ihr nun gehöret habt von Anfang, das bleibe bei euch. So bei euch bleibet, was ihr von Anfang gehöret habt, so werdet ihr auch bei dem Sohn und Vater bleiben. 25 Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: Das ewige Leben.</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>24 Was ihr nun gehöret habt von Anfang, das bleibe bei euch. So bei euch bleibet, was ihr von Anfang gehöret habt, so werdet ihr auch bei dem Sohn und Vater bleiben.
25 Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: Das ewige Leben.
26 Solches...</itunes:summary>
		<itunes:author>Neues Testament</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
	
</channel>
</rss>

<!-- Dynamic Page Served (once) in 1.447 seconds -->
