Posts Tagged ‘Heiliger Geist’

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Zusammenfassung

  1. die Meinung, dass der Mensch nicht einen kraftlosen Willen zum Guten hat und somit die Kraft des Heiligen Geistes benötigt, ist aus einer falschen Interpretation gewissen Kirchenväter der Beschreibung des bellum intestinum des Paulus (Röm 7:28ff) entstanden (auf den die dann Scholastiker aufbauten)
  2. dieser Vers bezieht sich nicht auf die menschliche Natur, sondern auf die regenerierte menschliche Natur, wie Augustin bemerkte
  3. Augustin interpretiert Paulus, Mose und David nach folgendem Satz: „Un­ser ist nichts als die Sünde

Text

Manche eignen der „ersten Gnade Gottes“ (prima Dei gratia) die Wirkung zu, daß wir wirksam wollen können. Damit deuten sie auf der anderen Seite auch an: die Seele hat von Natur die Fähigkeit, sich von selbst nach dem Guten auszustrecken, nur ist sie zu schwach, um eine starke innere Bewegung zu erzeugen oder einen wirk­lichen Tatantrieb (conatus) auszulösen. Diese Meinung, die von Origenes und eini­gen Alten stammt, haben ohne Zweifel die Scholastiker sämtlich aufgenommen; sie be­rufen sich auf das Wort des Apostels: „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht, das Böse aber, das ich nicht will, das tue ich. Wollen habe ich wohl, aber Vollbrin­gen das Gute finde ich nicht“ (Röm. 7,15.19). Der Mensch, den Paulus hier be­schreibt, befindet sich nach ihrem Urteil in rein natürlicher Lage (in puris naturalibus). – Aber damit verdrehen sie ganz und gar die Frage, von der Paulus an die­ser Stelle handelt. Denn er redet hier von dem Kampf des Christen, den er auch Gal. 5,17 kurz berührt, jenem Kampf, den die Gläubigen im Widerstreit von Fleisch und Geist immerzu durchleben. Nun ist uns aber doch der Geist nicht von Natur eigen, sondern aus der Wiedergeburt. (Porro Spiritus non a natura est, sed a regeneratione). Daß aber der Apostel von den Wiedergeborenen redet, geht auch daraus hervor, daß er dem Satze, daß nichts Gutes in ihm wohne, gleich zur Erläuterung zusetzt: „das ist, in meinem Fleische“ (Röm. 7,16). So ist es nach seinen Worten auch nicht er selber, der das Böse tut, sondern die in ihm wohnende Sünde (Röm. 7,20). Was soll aber dieser Zusatz: „In mir, das ist in meinem Fleische“? Doch offenbar dasselbe, als wenn er sagte: In mir wohnt von mir selber aus nichts Gutes, denn in meinem Fleisch ist nichts Gutes zu ent­decken. Daher folgt dann auch die Form der Entschuldigung: Nicht ich tue selber das Böse, „sondern die Sünde, die in mir wohnt“. Solche Entschuldigung kommt nur den Wiedergeborenen zu, die mit dem wichtigsten Teil ihrer Seele (praecipua animae parte) zum Guten hinneigen. Ganz deutlich wird dies alles aus den Schlußworten des Apostels: „Ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen; ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüte …“ (Röm. 7,22.23). Wer anders soll einen solchen Widerstreit in sich tragen als der, der aus dem Geiste Gottes wiedergeboren ist, aber zugleich die Überbleibsel des Fleisches mit sich schleppt? So hat auch Augustin, der diese ganze Stelle anfangs auf die Natur des Menschen beziehen wollte, seine Auslegung als falsch und unsachgemäß zurückgenommen (An Bonifacius, I,10 und Retract, I,23; II,1). Wollen wir aber annehmen, der Mensch habe auch ohne die Gnade gewisse, wenn auch noch so geringfügige Regungen zum Guten — was sollen wir dann dazu sagen, daß der Apostel uns für unfähig erklärt, „etwas zu denken als von uns selber“? (2. Kor. 3,5). Was sollen wir dem Herrn antworten, der durch Mose sagen läßt, alles Dichten und Trachten des menschlichen Herzens sei immer nur böse? (Gen. 8,21). Die Verfechter des freien Willens haben sich hier bloß an eine von ihnen falsch verstandene Bibelstelle festgeklammert, und deshalb brauchen wir uns mit ihrer Auffassung nicht länger aufzuhalten. Wir halten uns lieber an Christi eigenes Wort: „Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht“ (Joh. 8,34). Und Sünder sind wir alle von Natur: deshalb leben wir auch alle unter ihrem Joch. Ist aber der ganze Mensch der Herrschaft der Sünde unterworfen, so ist notwendig erst recht der Wille, der ihr besonderer Wohnsitz ist, mit härtesten Fesseln gebunden. Auch würde das Wort des Paulus: „Gott ist es, der in uns wirket das Wollen …“ (Phil. 2,13) nicht bestehen können, wenn der Wille irgendwie der Gnade des Helligen Geistes vorausginge! Deshalb soll fernbleiben, was viele Leute von der „Vor­bereitung“ (des Menschen auf das Heil) gefaselt haben! Gewiß beten zuweilen die Gläubigen darum, es möchte ihr Herz zum Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz be­reitet werden, wie es mehrmals David tut. Aber dabei ist doch zu bedenken, daß selbst der Wunsch zu beten von Gott kommt! Das geht auch aus Davids Worten hervor; denn wenn er begehrt, es möchte in ihm ein neues Herz geschaffen werden (Ps. 51,12), so schiebt er damit doch nicht sich selber die Urheberschaft solcher Neu­schöpfung zu! Wir wollen lieber das Wort Augustins gelten lassen: „Gott ist dir in allem zuvorgekommen — nun komm du auch seinem Zorn zuvor! Und wie? Be­kenne, daß du all dies von Gott hast, daß du alles, was du Gutes besitzest, von ihm empfangen hast, von dir selber aber, was Böses an dir ist.“ Oder kurz danach: „Un­ser ist nichts als die Sünde“ (Predigt 176,5).

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Zusammenfassung

  1. die (moralische) Entscheidungsfreiheit hängt eher von dem Willen als vom Verständnis ab
  2. das natürliche Bestreben nach dem eigenen Wohl (dem „Gutem“) des Menschen ist ein nicht-Vernunft-gesteuerter Trieb, der der Mensch mit dem Tier teilt
  3. wir sehnen nach dem Guten, unserer ewigen Glückseligkeit, jedoch getrennt vom Antrieb des Heiligen Geistes werden und können wir es nicht tun

Text

Nun müssen wir den Willen untersuchen, in dem, wenn überhaupt, am ehesten die „Freiheit der Willensentscheidung“ sich auswirken kann. Denn wir sahen ja be­reits, daß die Entscheidung mehr bei ihm als bei dem Verstande liegt. Nun wird von den Philosophen gelehrt, und die allgemeine Vorstellung hat es aufgenommen, alle Wesen begehrten aus natürlichem Triebe „das Gute“. Es darf aber nicht den Anschein erwecken, als habe das etwas mit der Vollkommenheit des menschlichen Willens zu tun; um das zu erkennen, wollen wir im Auge behalten: die Kraft des freien Willens ist nicht etwa in einem solchen Begehren zu suchen, das aus einer natür­lichen, im Wesen des Menschen begründeten Neigung, nicht aber aus (bewußter) Erwägung des „Gemüts“ hervorgeht. Denn auch die Scholastiker geben zu, daß der freie Wille nur da tätig wird, wo die Vernunft entgegengesetzten Möglichkeiten gegenübersteht. Das bedeutet: der Gegenstand des Begehrens muß der Entscheidung unterliegen, und es muß eine Überlegung vorausgehen, die der Entschei­dung den Weg bahnt. Betrachtet man nun jenes natürliche Streben zum „Gu­ten“ im Menschen näher, so findet man denn auch, daß er es mit den Tieren gemein­sam hat. Denn auch diese haben den Trieb, es sich gut sein zu lassen, und wo ihnen der Anschein des Guten begegnet, der ihr Empfinden berührt, da folgen sie ihm. Der Mensch dagegen erwählt tatsächlich mit seiner Vernunft nicht das, was wirklich gut für ihn ist und der Würde seiner unsterblichen Natur entspräche, um es dann mit Eifer durchzuführen. Auch zieht er weder seine Vernunft zu Rate, noch wendet er sonst die gehörige Aufmerksamkeit an die Sache. Nein, er folgt wie die Tiere ohne Vernunft, ohne rechten Plan der natürlichen Neigung. Die Frage, ob der Mensch vom natürlichen Empfinden (sensu naturae) dazu gebracht werde, das Gute zu begehren, hat also nichts mit dem freien Willen zu tun. Vielmehr er­fordert der freie Wille, daß er auf Grund richtiger und vernünftiger Überlegung (recta ratione) das Gute erkennt, sich für das richtig Erkannte entscheidet und diese Entscheidung auch ausführt!

Damit nun bei keinem Leser ein Zweifel bleibe, ist ein doppeltes Mißverständ­nis zu beachten. Denn einerseits bedeutet oben „Begehren“ nicht eine eigentliche Regung des Willens, sondern einen natürlichen Trieb, und anderseits bezeichnet das „Gute“ nicht etwas, das mit Tugend und Gerechtigkeit zu tun hätte, sondern einen bloßen Zustand, nämlich: das Wohlsein des Menschen! Und dann: mag der Mensch das „Gute“ auch noch so sehr zu erreichen wünschen, er geht ihm doch nicht nach; ebenso wie jedermann die ewige Seligkeit für etwas Schönes hält und doch ohne Antrieb des Geistes niemand sich recht danach ausstreckt. So besagt also das natürliche Begehren des Menschen, es gut zu haben, gar nichts für den etwaigen Beweis des freien Willens, nicht mehr als die natürliche Neigung in Metallen und Gesteinen, ihr Wesen zu vervollkommnen. Wir wollen also in anderer Richtung erwägen, ob denn der Wille in jeder Weise derart verderbt und verkommen ist, daß er nur noch Böses aus sich hervorbringt, oder ob ihm noch etwas Unverletztes innewohnt, aus dem rechtes Begehren hervorgehen könnte.

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Zusammenfassung

  1. unser überschätztes Urteil, was wir zu wissen glauben, macht uns blind
  2. der Apostel Johannes, im Vorwort zu seinem Evangelium, lehrt uns, dass wir absolut kein Wissen über geistliche Dinge habe, es sei denn, sie wurden uns durch den Heiligen Geist offenbart.

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Aber wir sind ja berauscht von der törichten Hochschätzung unserer Erkenntniskraft und lassen uns deshalb sehr ungern überzeugen, daß sie in göttlichen Dingen völlig blind und stumpf ist. Deshalb bin ich der Meinung, das sei besser mit Schrift­zeugnissen als mit Vernunftgründen zu beweisen. Sehr fein lehrt es Johannes an der oben bereits angeführten Stelle: „In ihm (Calvin: in Gott) war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen, und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht begriffen“ (Joh. 1,4.5). Da zeigt er: gewiß wird des Menschen Seele vom Glanz göttlichen Lichtes angestrahlt, so daß es ihr — mag es auch eine kleine Flamme oder gar nur ein Fünklein sein — nie gänzlich fehlt; aber trotzdem begreift sie Gott auch in solcher Erleuchtung nicht. Warum? Weil ihr ver­stehen, wenn es auf Gottes Erkenntnis ankommt, eitel Finsternis ist! Wenn nämlich der Heilige Geist die Menschen als „Finsternis“ bezeichnet, so spricht er ihnen damit jede Fähigkeit zu geistlicher Erkenntnis ab. Deshalb zeigt er auch, daß die Gläubigen, die Christum im Glauben annehmen, nicht von dem Geblüt noch von dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind (Joh. 1,13). Und das heißt: Das Fleisch trägt solche hohe Weisheit nicht in sich, daß es Gott und das Seine erkenne, wenn es nicht von Gottes Geist erleuchtet wird. So bezeugt ja auch Christus, das Bekenntnis des Petrus sei eine besondere Offenbarung des Vaters! (Matth. 16,17).

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  1. der Heilige Geist verteilt die natürlichen Begabungen an die gesamte Menschheit für das Allgemeinwohl, den gerechten wie auch den ungerechten; dies muss man aber unterscheiden von der Gabe des Geistes der Heiligung
  2. darum können uns gottlose Menschen durchaus in den Künsten und Wissenschaften etwas beibringen, da sie ja diese Gabe von Gott erhalten haben
  3. Augustin lehrte, und die Scholastiker stimmten zu, dass die freien Gaben durch den Sündenfall verloren gingen, aber dass jedoch die verbleibenden natürlichen Begabungen verdorben wurden: dies bedeutet nicht, dass die Begabungen verschwunden sind, aber sie sind nicht länger mehr rein vor Gott

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Aber wir wollen unterdessen nicht übersehen, daß diese Fähigkeiten herrlichste Gaben des Geistes Gottes sind, die er zum gemeinen Besten des Menschengeschlechts nach seinem Willen austeilt, an wen er will. Sollten Bezaleel und Oholiab den Verstand und die Kundigkeit haben die zur Herstellung der Hütte erforderlich wa­ren, so mußten sie vom Geiste Gottes damit erfüllt werden (Ex. 31,2ff.; 35,30ff.). Und so ist es nicht verwunderlich, daß es heißt, die Kenntnis der Dinge, die im menschlichen Leben von der größten Bedeutung sind, werde uns durch den Geist Gottes zuteil. Da hat nun aber keiner Anlaß zu fragen: Was haben denn die Gott­losen mit dem Heiligen Geiste zu schaffen, sie sind doch ganz und gar von Gott ge­trennt? Denn es heißt zwar, der Geist Gottes wohne nur in den Gläubigen (vgl. Röm. 8,9), aber das muß auf den Geist der Heiligung bezogen werden, durch den wir Gott selber zum Tempel geweiht werden. Aber darum erfüllt, bewegt und kräf­tigt Gott durch die Kraft desselben Geistes nicht weniger alle Dinge, und zwar ent­sprechend der Eigenart jedes einzelnen Wesens, wie er sie ihm durch das Gesetz der Schöpfung (creationis lege) zugewiesen hat. Will uns also der Herr durch Hilfe und Dienst von Unfrommen in der Naturwissenschaft, in der Wissenschaft vom Den­ken oder der Mathematik oder sonstigen Wissenschaften Beistand schaffen, so sollen wir davon Gebrauch machen. Im anderen Fall würden wir Gottes Gaben, die uns in ihnen von selbst dargeboten werden, verachten und mit Recht für unsere Träg­heit gestraft werden! Aber es soll doch keiner den Menschen schon deshalb für glück­selig halten, weil ihm unter den vergänglichen Dingen dieser Welt eine solche Kraft zum Begreifen der Wahrheit zugestanden wird. Deshalb muß gleich hinzugefügt werden: diese ganze Kraft des Begreifens, dieses Verstehen, wie es sich daraus er­gibt — es ist doch vor Gott ein wandelbares und nichtiges Ding, wenn es nicht auf dem festen Grunde der Wahrheit (selber) ruht! Denn Augustin, dem, wie gesagt, der Sentenzenmeister (II,25) und die Scholastiker sich anschließen mußten, hat doch recht, wenn er sagt, die Gnadengaben seien dem Menschen nach dem Fall entzogen worden und ebenso seien die übriggebliebenen natürlichen Gaben verderbt. Das be­deutet nun nicht, daß sie von sich aus befleckt wären; denn sie kommen ja von Gott. Aber dem befleckten Menschen sind sie nicht mehr rein, so daß er nicht etwa in ihnen seinen Ruhm suchen kann!

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19
Dez

1. Johannesbrief 5:6-9

   Posted by: Didier    in 1.Johannesbrief, Neues Testament

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6 Dieser ist’s, der da kommt mit Wasser und Blut, Jesus Christus, nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut; und der Geist ist’s, der da zeuget, denn der Geist ist die Wahrheit.
7 Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist; und diese drei sind eins;
8 und drei sind, die da zeugen auf Erden: der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei zielen auf einen Punkt.
9 So wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis grösser; denn Gottes Zeugnis das, das er gezeugt hat von seinem Sohn.

V. 6 Dieser ist’s, der da kommt

  1. Was das Alte Testament nur schattenhaft ankündigte, ist uns in Christus in Klarheit offenbart.
  2. „Wasser und Blut“ deuten auf alttestamentliche Praktiken der Thora hin
  3. Man sollte nicht unnötig einen Gegensatz zwischen dem Alten und Neuen Testament machen, denn Christus hat das Alte erfüllt und nicht abgeschafft.
  4. Wasser symbolisiert das Abwaschen von Schuld, auf dass der Mensch rein sei und Gott nahen kann
  5. Blut dient der Sühnung und ist Pfand der Versöhnung. Durch das Blut wird Gott gnädig
  6. Das Wasser kann nicht auf die Taufe bezogen werden
  7. Das Wasser und Blut aus Christi Seite ist ein Wunder, dass die wahre Reinigung darstellt
  8. Alles zielt das dies ab: die Menschen wurden gereinigt von der Sünde und erlöst von der Strafe, Gott ist ihnen gnädig
  9. Christus ist die Wahrheit, das Gesetz war nur Schattenbilder

Der Geist ist’s, der da zeuget…

  1. Der Geist Gottes macht gewiss, auf das wir einen starken Glauben haben
  2. Der Geist wird als Wahrheit bezeichnet, weil seine Autorität unzweifelhaft ist

V.7 Drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist

  1. Dieser Satz fehlt in einige Manuskripten, aber passt gut in den Kontext
  2. Um unseren Glauben in Christus zu stärken, will Gott ihn uns auf dreifache Weise bezeugen
  3. Vater, das ewige Wort und der Heilige Geist erkennen in Übereinstimmung Christus an
  4. Der Geist wird zweimal genannt, weil er Christus auf so mannigfache Weise bezeugt, im Himmel wie auch als Pfand und Siegel in unseren Herzen

V.8 Drei sind, die da zeugen auf Erden

  1. Durch diese Zeugen wird jede Verwerfung Christi unentschuldbar, da durch das Blut und das Wasser das Pfand und die Wirkung des Heils bezeugt wird
  2. Der Heilige Geist versiegelt das Zeugnis des Wassers und des Blutes in den Herzen
  3. Durch seine Kraft kommt die Frucht des Todes Christi zu uns
  4. Alle göttliche Herrlichkeit würde doch uns verschlossen bleiben, wenn uns nicht der Geist die Augen des Glaubens öffnete.
  5. Das Werk des Heiligen Geist ist es, durch Christi Blut unsere Gewissen zu reinigen und die gebrachte Reinigung in uns wirksam zu machen.
  6. Der Glaube ergreift keinen leeren Christus, sondern die lebendige Kraft von ihm.
  7. Das Blut und das Wasser habe je eine spezielle Rolle zu spielen, obwohl in der Sühne (Blut) schon die Waschung mit eingeschlossen ist.
  8. Es ist wegen unserer menschlichen Schwachheit, dass Gott das Opfer und die Waschung einführte.
  9. Christus gibt uns das ganze Heil, auf das wir nicht anderswo zu suchen haben

V.9 So wir der Menschen Zeugnis annehmen…

  1. Von kleineren zum grösseren: Gottes Beglaubigung zu schmähen ist viel schlimmer als dies der Menschen
  2. Wenn wir doch den Menschen glauben, die lügen und betrügen, warum da nicht Gott, der doch der höchste Richter ist.
  3. Es ist unsere verkehrte Natur, die uns den Glauben verwehrt
  4. Die Kraft, zu reinigen und zu sühnen, war nicht irdisch, sondern himmlisch.
  5. Darum ist Christi Blut so kostbar, weil es die Kraft hat, Sünden zu tilgen

Denn Gottes Zegnis ist das…

  1. Gott kann man nur glauben, wenn man an Christus glaubt.
  2. Wir können also mit ruhigen Gewissen Christus glauben, da er durch sein Ansehen unsern Glauben bestätigt.
  3. Gott ist der Urheber dieses Glaubens.
  4. Daher ist es nicht ein Meinen oder Hoffen, sondern eine Gewissheit.

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