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Gott führt unentwegt seinen Plan aus

  1. die Beispiele von Jona in Ninive und von König Hiskia veranschaulichen nicht Veränderungen in Gottes Plan, sondern Gottes Drohungen, auf dass die Menschen umkehren und somit seinen Willen folgen und seinen Beschlüsse ausführen.
  2. dies kann auch am Beispiel des Abrahams und des Königs Abimelech gesehen werden

Die Schrift spricht von der “Reue Gottes” in Anpassung an unser Verständnis

  1. auf Grund unserer Begrenztheit und Schwachheit unseres Verstandes können wir nicht begreifen, was Gott an sich ist
  2. daher offenbart Gott sich uns nicht wie er an sich ist, sondern wie er uns sich zu offenbaren geben will
  3. Gefühle, Umkehr und ähnliche menschliche Eigenschaften, die Reue erfordern, sollte Gott nicht angedichtet werden, der doch über allem steht; jedoch dem Mensch, der mit sich nicht zufrieden ist.
  4. daher bleibt Gottes Plan in alle Ewigkeit unveränderlich.
12
Feb

Von der “Reue” Gottes (Institutio 1-17-12)

   Posted by: Didier Tags:

Von der “Reue” Gottes

  1. die “Gotte reute es” Stellen im Alten Testament lassen einige folgern, dass Gott nicht durch ewige Beschlüsse die Menschengeschicke bestimmt hat, sondern das als gut und gerecht erachtet, was sich an jenem Moment ereignet.
  2. Gott wird nicht nur der Reue beschuldigt, sondern auch der Unwissenheit, des Fehlers oder der Ohnmacht
  3. einige Bibelstellen, die von Gottes Reue sprechen, handeln auch von seiner Unveränderlichkeit jenseits aller Reue

Die Gewissheit um Gottes Vorsehung gibt uns fröhliches Gottvertrauen ins Herz

  1. die göttliche Vorsehung befreit uns von Furcht und Angst und gibt uns Trost und Zuversicht
  2. die Vorsehung lehrt uns, dass selbst der Teufel und seine Engel sich Gottes Macht nicht entziehen können (Beispiele in der Bibel)
  3. Unwissenheit der Vorsehung ist der Gipfel des Elendes; die Kenntnis der Vorsehung ist die höchste Seligkeit

Ohne die Gewissheit um Gottes Vorsehung wäre das Leben unerträglich

  1. die Gefahr von unzähligen Missgeschicken begegnet uns an allen Ecken, selbst wenn sie nur sehr selten sind, oder wenigstens nicht für alle oder zur gleichen Zeit
  2. was für ein armseliges Leben des Bangens müssten wir ertragen, wenn wir vom blinden Schicksal hin und her geworfen würden.
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