Podcast: Abspielen in neuem Fenster | Herunterladen (Dauer: 3:47 — 888.0KB)
Gottes Vorsehung entschuldigt unsere Bosheit nicht
- der Vorwurf: dass alle begangenen Taten, selbst jene, die böse waren, nur geschahen, weil es Gottes Wille war und daher sollten sie nicht bestraft werden
- die Antwort:
- in seinem Wort fordert Gott von uns nur, was er befiehlt, wenn wir gegen seinen Willen handeln, so sind wir widerspenstig und ungehorsam; trotzdem gebraucht Gott selbst unsere böse Taten für seinen guten Zweck
- die Schuld, jedoch, liegt auf uns: da wenn wir das böse tun, so verurteilt uns das Gewissen, doch in Gott gibt es nur den rechtmässigen Gebrauch unserer bösen Absichten: die Analogie des stinkenden Kadavers in der Sonne; der Kadavers stinkt nicht wegen der Sonnnenstrahlen.
Themen: Vorsehung
This entry was posted
on Freitag, Februar 5th, 2010 at 01:00 and is filed under Buch 1, Buch 1 Kapitel 17, Institutio.
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
You can leave a response, or trackback from your own site.
Leave a reply