Gottes Vorsehung entschuldigt unsere Bosheit nicht

  1. der Vorwurf: dass alle begangenen Taten, selbst jene, die böse waren, nur geschahen, weil es Gottes Wille war und daher sollten sie nicht bestraft werden
  2. die Antwort:
    1. in seinem Wort fordert Gott von uns nur, was er befiehlt, wenn wir gegen seinen Willen handeln, so sind wir widerspenstig und ungehorsam; trotzdem gebraucht Gott selbst unsere böse Taten für seinen guten Zweck
    2. die Schuld, jedoch, liegt auf uns: da wenn wir das böse tun, so verurteilt uns das Gewissen, doch in Gott gibt es nur den rechtmässigen Gebrauch unserer bösen Absichten: die Analogie des stinkenden Kadavers in der Sonne; der Kadavers stinkt nicht wegen der Sonnnenstrahlen.

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