Keine Geringschätzung der “Mittelursachen”

  1. in Bezug auf vergangene Ereignisse
    1. für Freundlichkeiten sollten wir uns diesen Menschen dankbar zeigen, aber in erster Linie gegenüber Gott, der Quell aller Güte
    2. für erlittenen Verlust sollten wir es annehmen, da es Gott so gewollt hat, aber wir müssen es auch uns zuschreiben
    3. bei allen Verbrechen sollten wir immer jene beiden Wahrheiten bedenken: Gottes Gerechtigkeit und die Sündhaftigkeit des Menschen
  2. in Bezug auf künftige Ereignisse
    1. wir sollten uns die menschlichen Hilfsmittel zunutze machen, aber uns der rechtmässigen Mittel der göttlichen Vorsehung bedienen, die er uns anbietet
    2. wir sollten nach dem eifern, was uns als nützlich erscheint, aber uns letztendlich auf Gottes Weisheit als Führer und nicht auf andere Hilfen verlassen
  3. wir sind daher fähig, alle Hast und Vermessenheit abzulegen und fortwährend zu Gott zurufen

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This entry was posted on Dienstag, Februar 9th, 2010 at 01:00 and is filed under Buch 1, Buch 1 Kapitel 17, Institutio. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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