Das bilderfeundliche Konzil von Nicäa war selbst ein Beweis schrecklicher Verdrehung der Lehre

  1. das Zweite Konzil von Nicäa, unter der Kaiserin Irene von Athen, entschied, dass Bilder verehrt werden können, dieser Beschluss wird nun als Rechtfertigung gebraucht
  2. die Libri Caroli, ein authentisches Dokument aus der Zeit Karl des Grossen, beschreibt die absurden Argumente der Bischöfe für die Verehrung von Bilder

Keine Verwerfung der Kunst an sich

  1. Malerei und bildende Kunst ist ein Geschenk Gottes, wenn es nach dem Gesetz Gottes angewendet wird: dass heisst. man bildet nur die Dinge ab, die man sehen kann. Gott ist unsichtbar und er hat uns verboten, irgendwelche Bildnisse von ihm zu machen
  2. solche legitime Kunstobjekte sind:
    1. Geschichten und Geschehnisse: für die Unterweisung und die Ermahnung
    2. Bilder und Formen von Körper, ohne einen historischen Gegenstand: zum Vergnügen
  3. die meisten Bilder in Kirchen sind vom zweiten Typ – viele dieser Werke sind falsch und übermütig

Sinnlose Ausflüchte der Katholiken

  1. die törichte Unterscheidung der katholischen Kirche zwischen dulia (Bilderdienst) und latria (Bilderverehrung)
  2. sie behaupten doch leichtsinnig, dass sie “die Bilder dienen ohne sie zu verehren”, wie die Bedeutung dieser zwei griechischen Wörter zeigt
  3. daher ist die katholische Kirche nicht besser als alle anderen Götzendiener

Themen:

Bilderdienst in der Kirche

  1. die Praxis der Katholiken vor den Bildern verrät doch ihre Behauptung, wie die Götzendiener von jeher, dass sie die Bilder nicht verehren würden
  2. die Verurteilung des Bilderdienstes durch die Propheten des Alten Testaments behält seine Aktualität für die katholische Kirche

Themen:

Von der Aufrichtung der Bilder zum Götzendienst

  1. der nächste Schritt nach der Erschaffung von Götzen war ihre Verehrung
  2. aus diesem Grund verbot unser Herr die Erschaffung von Gottesbilder
  3. als Entschuldigung wir angeführt:
    1. die Heiden verstanden Gott als andersartig als die Materialien aus denen die Bildnisse bestanden; sie hatten mehr Bildnisse als Götter und sie veränderten ihre Gestalt nach Belieben
    2. die rudimentäre Art der Verehrung wollte doch nicht die Verehrung des Objektes, sondern des Wesens, dass das Objekt beseelte
    3. die verfeinerte Art der Verehrung verstand das Objekt als Symbol oder Wegweiser für den Gott, den sie wirklich verehren würden
  4. Heidnische wie jüdische Götzendiener waren vom gleichen Bedürftnis getrieben: sie dachten, dass durch die Gottesbilder “Gott” näher und vertrauter scheint und dass schlussendlich seine Macht durch die Bilder offenbart würde; daher verehrten sie die Gottheit im Himmel
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