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Wirkliche Gottlosigkeit ist eigentlich unmöglich
- es gibt ein unauslöschliches Gefühl des Göttlichen, dass in den Geist der Menschen eingraviert wurde
- selbst die Perversität der Gottlosen beweist es
- das Bewusstsein der Existenz Gottes ist uns von Geburt her gegeben und es handelt sich nicht um ein erlernten Glaubenssatz
- der Gottesdienst und das Streben, Gott ähnlich zu werden, ist das einzige, was den Menschen von den Tieren unterscheidet.
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Die Religion ist keine willkürliche Erfindung
- Einige behaupten, dass Religion willkürlich durch spitzfindige gottlose Menschen erfunden wurden, womit man nur die Leichtgläubige unterjochen wollten
- Jedoch wäre dies nicht möglich, wenn
- es nicht schon ein natürliches Bewusstsein der Gottheit in den Köpfen der einfachen Leute vorhanden ist
- die listigen Mensch selbst keine Ahnung der Religion haben
- Nachweise der Religion gibt es selbst bein den gottlosesten Menschen
- Menschen wenden sich zur Religion wenn sie under Stress oder grosser Angst sind (z.B. Gaius Caligula)
- wie Alkoholsüchtige oder Wahnsinnige sind sie unruhig in ihren Schlaf
- während die Intensität des Gottesbewusstsein variiert, so ist sie nie vollständig abwesend
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Kapitel 3 – Die Gotteserkenntnis ist dem Menschen innerlich von Natur eingepflanzt
Das Wesen der natürlichen Anlage
- Die Gotteserkenntnis ist allgemeingültig
- ist in allen Menschen durch den natürlichen Instinkt gegeben
- macht das Verfehlen der Gottesverehrung unentschuldbar
- findet sich selbst bei den barbarischsten Völkern
- gab es bei allen Menschen aller Zeitepochen
- Götzendienst ist ein Beweis der Allgemeingültigkeit
- Kein Mensch erniedrigt sich freiwillig vor etwas
- Die Verehrung von Statuen aus Holz und Stein ist daher Beweis des intensiven und unauslöschlichen Eindruckes des Göttlichen
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Der Zweck der Gotteserkenntnis
- Der Mensch sollte nicht über die Frage “Was ist Gott?” spekulieren, stattdessen sollte er sich die Frage stellen, “Wie ist Gott? Was ist seine Natur?”
- Der Zweck unseres Wissen über Gott ist
- uns Ehrfurcht und Verehrung zu lehren
- uns zu leiten, wenn wir Gutes zu seiner Ehre machen wollen und aus seiner Gnade machen können
- Die Haltung eines gottesfürchtigen Verstandes ist bestimmt durch die äusserste Abhängigkeit zu ihm: “Selbst wenn es keine Hölle geben würde, so sollte es uns schaudern, ihn zu beleidigen”
- Die Definition der reinen und wirklichen Religion ist diese: Glaube so verbunden mit einer ernsthaften Gottesfurcht, dass diese Furcht auch eine bereitwillige Verehrung einschliesst, die sich dann in einem solchen Gottesdienst erweist, wie das Gesetz es vorschreibt.
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Kapitel 2 – Wesen und Aufgabe der Gotteserkenntnis
Gotteserkenntnis ist praktische Ehrfurcht
- Zwei Aspekte der Gotteserkenntis
- zu wissen, dass Gott, der Schöpfer, uns erhält und segnet (wird jetzt behandelt)
- die Versöhnung, die er uns in Christus anbietet, anzunehmen (wird später behandelt)
- die Entstehung der Frömmigkeit (Gottesfurcht)
- Gott ist nicht nur die Kraft, die die Welt erschaffen hat und sie fortwährend erhält, sondern er ist auch die Quelle und die Ursache alles Gutem und Gerechtem
- das Bewusstsein über Gottes Allmacht lehrt uns Gotterfurcht, die Quelle des Glaubens
- Frömmigkeit ist die Verehrung Gottes verbunden mit der Liebe zu Gott, was uns die Erkenntnis über ihn lehrt