Archive for the ‘Institutio’ Category

Wirkliche Gottlosigkeit ist eigentlich unmöglich

  1. es gibt ein unauslöschliches Gefühl des Göttlichen, dass in den Geist der Menschen eingraviert wurde
    1. selbst die Perversität der Gottlosen beweist es
    2. das Bewusstsein der Existenz Gottes ist uns von Geburt her gegeben und es handelt sich nicht um ein erlernten Glaubenssatz
  2. der Gottesdienst und das Streben, Gott ähnlich zu werden, ist das einzige, was den Menschen von den Tieren unterscheidet.

Die Religion ist keine willkürliche Erfindung

  1. Einige behaupten, dass Religion willkürlich durch spitzfindige gottlose Menschen erfunden wurden, womit man nur die Leichtgläubige unterjochen wollten
  2. Jedoch wäre dies nicht möglich, wenn
    1. es nicht schon ein natürliches Bewusstsein der Gottheit in den Köpfen der einfachen Leute vorhanden ist
    2. die listigen Mensch selbst keine Ahnung der Religion haben
  3. Nachweise der Religion gibt es selbst bein den gottlosesten Menschen
    1. Menschen wenden sich zur Religion wenn sie under Stress oder grosser Angst sind (z.B. Gaius Caligula)
    2. wie Alkoholsüchtige oder Wahnsinnige sind sie unruhig in ihren Schlaf
    3. während die Intensität des Gottesbewusstsein variiert, so ist sie nie vollständig abwesend

Kapitel 3 – Die Gotteserkenntnis ist dem Menschen innerlich von Natur eingepflanzt

Das Wesen der natürlichen Anlage

  1. Die Gotteserkenntnis ist allgemeingültig
    1. ist in allen Menschen durch den natürlichen Instinkt gegeben
    2. macht das Verfehlen der Gottesverehrung unentschuldbar
    3. findet sich selbst bei den barbarischsten Völkern
    4. gab es bei allen Menschen aller Zeitepochen
  2. Götzendienst ist ein Beweis der Allgemeingültigkeit
    1. Kein Mensch erniedrigt sich freiwillig vor etwas
    2. Die Verehrung von Statuen aus Holz und Stein ist daher Beweis des intensiven und unauslöschlichen Eindruckes des Göttlichen

Der Zweck der Gotteserkenntnis

  1. Der Mensch sollte nicht über die Frage “Was ist Gott?” spekulieren, stattdessen sollte er sich die Frage stellen, “Wie ist Gott? Was ist seine Natur?”
  2. Der Zweck unseres Wissen über Gott ist
    1. uns Ehrfurcht und Verehrung zu lehren
    2. uns zu leiten, wenn wir Gutes zu seiner Ehre machen wollen und aus seiner Gnade machen können
  3. Die Haltung eines gottesfürchtigen Verstandes ist bestimmt durch die äusserste Abhängigkeit zu ihm: “Selbst wenn es keine Hölle geben würde, so sollte es uns schaudern, ihn zu beleidigen”
  4. Die Definition der reinen und wirklichen Religion ist diese: Glaube so verbunden mit einer ernsthaften Gottesfurcht, dass diese Furcht auch eine bereitwillige Verehrung  einschliesst, die sich dann in einem solchen Gottesdienst erweist, wie das Gesetz es vorschreibt.

Kapitel 2 – Wesen und Aufgabe der Gotteserkenntnis

Gotteserkenntnis ist praktische Ehrfurcht

  1. Zwei Aspekte der Gotteserkenntis
    1. zu wissen, dass Gott, der Schöpfer, uns erhält und segnet (wird jetzt behandelt)
    2. die Versöhnung, die er uns in Christus anbietet, anzunehmen (wird später behandelt)
  2. die Entstehung der Frömmigkeit (Gottesfurcht)
    1. Gott ist nicht nur die Kraft, die die Welt erschaffen hat und sie fortwährend erhält, sondern er ist auch die Quelle und die Ursache alles Gutem und Gerechtem
    2. das Bewusstsein über Gottes Allmacht lehrt uns Gotterfurcht, die Quelle des Glaubens
    3. Frömmigkeit ist die Verehrung Gottes verbunden mit der Liebe zu Gott, was uns die Erkenntnis über ihn lehrt
Page 31 of 32« First...10202829303132