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Kapitel 5 – Aus der Erschaffung und fortdauernden Regierung der Welt strahlt uns eine Kunde von Gott entgegen
Die Klarheit der Selbstbezeugung Gottes nimmt uns jede Entschuldigung
- Gleich wie das durch Gott eingepflanzte Bewusstsein der Existenz Gottes, so ist die tägliche Offenbarung Gottes in seinem erschaffenen Universum darauf bedacht, uns Wissen von Gott zu vermitteln: das ist das schlussendliche Ziel eines gesegneten Lebens
- während Gottes Wesen für den Menschen unbegreiflich ist, so ist doch die Herrlichkeit Gottes in der Schöpfung umso deutlicher, dass selbst ungebildete und dumme Menschen keine Entschuldigung haben
- wie die Bibel an mehreren Stellen bezeugt: wenn du deine Augen auf das unendliche und wunderschöne Werk des Universum richtest, so wirst du Gott wie in einem Spiegel sehen, auch wenn Gott unsichtbar ist
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Die Heuchlerei
- Es ist eine falsche Religion, die sich nur auf der knechtischen, zwanghaften Angst vor Gottes Gericht begründet
- solche gottlosen Leute wollen eigentlich Gott und sein Gericht weg haben
- weil sie sich bewusst sind, dass sie Gott nicht wegzaubern können, praktizieren sie eine Scheinreligion
- trotz ihrer gespielten Angst führen sie doch ein zügelloses Leben
- Unterschied zwischen wahrer und falscher Gottesfurcht
- rebellisch in ihrem Herzen, spielen sie einen falschen Gehorsam Gott gegenüber durch armselige Opfergaben und hochgespielten Gehorsam, doch ist ihr Leben voller Sittenlosigkeit
- ihr Vertrauen liegt nicht in Gott, ihrem Schöpfer, sondern in ihnen selbst, den Geschöpfen
- die Folge ist geistliche Blindheit: das angeborene Wissen über Gottes Existenz, dass, obwohl nicht verloren, doch völlig verdorben ist
- Zusammenfassend: die von Natur angeborene Kenntnis über Gott wird gerade durch die widerwilligen und oberflächlichen Gebete der Gottlosen in schweren Zeiten ersichtlich; doch ihre Verbohrtheit hindert sie, dass sie die wahren Religion erkennen können.
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Wir können uns Gott nicht nach eigener Willkür denken
- ungenaue und fehlerhafte Ansichten über das Göttliche ist Unwissenheit über Gott
- nicht irgendeine Religion genügt, sondern nur die wahre Religion
- Gott ist kein Gespenst, dass man sich nach eigenen Wünschen vorstellen darf
- beim Aberglauben wird der wahre Gottesdienst abgelehnt und man zieht es vor, das Produkt der eigenen Vorstellung anzubeten
- wenn du Gott aufgibt, so hast du nur einen verhassten Götzen verlassen
- daher, keine Religion ist echt, wenn sie nicht mit Wahrheit verbunden ist
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Die bewusste Abkehr von Gott
- Bedeutung von Psalm 14:1 “Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott”
- die verhärteten Sünder weisen jede Erinnerung von Gott ab
- sie leugnen geradezu die Existenz Gottes, nicht im Sinne, dass sie im sein Wesen streitig machen wollen, sondern sie verweigern seine Fürsorge und Herrschaft in dieser Welt
- sie sind gezwungen, irgend eine Gottheit anzuerkennen; daher ziehen sie es vor, einen toten und hohlen Götzen zu erfinden und dadurch Gott zu trotzen
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Kapitel 4 – Die Kunde von Gott wird durch Unwissenheit und Bosheit unterdrückt und verderbt
Der Aberglaube
- wahrer Glaube und wahre Gotteserkenntnis gibt es in dieser Welt nicht
- einige widerstreben absichtlich gegen Gott
- andere haben sich im Aberglauben verstrickt
- warum der Aberglaube nicht entschuldbar ist
- es handelt sich um Stolz und Sturheit
- es bedeutet, dass man Gott mit seinen eigenen dummen Massstäben misst und dass man nur darum spekuliert, wie Gottes Wesen ist oder wie man ihn verehren sollte
- zusammenfassend kann man sagen, dass es das Resultat ist von
- nutzloser Neugierde
- unangebrachter Wissensdrang
- falsches Vertrauen, ist ist daher unentschuldbar