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Es gibt keinen Zufall
- der “fleischliche” oder “weltliche” Verstand aller Zeitepochen hat Geschehnisse immer dem Zufall zugeschrieben und somit Gottes Vorsehung verdunkelt
- doch der Glaube, wenn auf der Bibel gegründet ist, weiss, dass alles nach Gottes Willen geschieht
- Ereignisse
- leblose Gegenstände, die sich nach den Naturgesetzen verhalten, aber immer noch unter Gottes Führung stehen
- die Sonne in all ihrer Kraft und Pracht steht unter Gottes Macht (Anmerkung: für Calvin korrigiert die Bibel unsere Wahrnehmung der Natur)
Themen: Vorsehung
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Schöpfung und Vorsehung
- selbst der “weltliche” Verstand kann einen Gott erkennen, der alles erschaffen hat und der allem soviel Energie gab, dass sie fortbestehen können.
- doch der Glaube, der noch tiefer sieht, erkennt im Schöpfer auch den Herrscher und Erhalter aller Dinge, die er erschuf (Lehre der Vorsehung)
- im Himmel
- auf Erden, selbst die menschliche Angelegenheiten
Themen: Vorsehung
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Vom freien Willen und Adams Verantwortung
- das Vermögen des Menschen vor dem Fall
- Verstand: der dem Menschen gegeben ist, kann zwischen gut und böse, recht und unrecht entscheiden, was getan von dem was vermieden werden soll.
- Wille: der Sitz der Wählens
- daher, der Mensch (vor dem Fall) hatte das Vermögen, wenn er es wünschte, ewiges Leben zu erlangen; jedoch wurde ihm nicht die Standhaftigkeit gegeben, nicht abzufallen
- dies verändert sich beim Fall Adams: der Mensch war sehr verschieden bei der Schöpfung verglichen mit seinen Nachkommen, welche, da sie von ihm geboren wurden, in einen verdorbenen Zustand verfielen.
- die Systeme der Philosophen versagen, weil sie den Fall Adams ausschliessen
Themen: Freier Wille
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Verstand und Wille als eigentliche Grundkräfte
- die Philosophen, unwissend über den Abfall des Menschen, verwechseln zwei sehr verschiedene Zustände des Menschen
- die menschliche Seele besteht aus zwei Vermögen
- Verstand: unterscheidet zwischen Gegenstände, um sie anzunehmen oder abzulehnen – handelt also wie ein Führer oder ein Herrscher der Seele
- Wille: wählt und folgt, was der Verstand als gut anerkennt und meidet, was er ablehnt – beachtet die Entscheidung des Verstandes und wartet auf eine Urteil des Verstandes nach seinen Begehren
- gleichwertige Ausdrücke: Philosophen unterscheiden zwischen Verstand und Sinnesneigungen, wir schliessen die Sinnesneigungen im Verstand ein. We ersetzen auch das Wort “Wille ” für den philosophischen Gebrauch des Wortes “Begehren”.
Themen: Philosophie, Schöpfung
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Die Seele und ihre Fähigkeiten
- von allen Philosophen kam nur Plato nahe an ein Verständnis des körperlosen Wesens der Seele
- Das Wesen der Seele in der Bibel
- körperloses Wesen
- wohnt im Körper als das belebende Prinzip wie in einem Haus
- die Suche des Menschen nach Gott ist der Beweis, dass er ein von Gott vernunftbegabtes Wesen ist
- Widersprüche in der Seele entstehen nicht, weil der Mensch von zwei Seelen bewohnt ist (wie manche Philosophen behaupten), sondern von der verderbten Natur des Menschen
- die Fähigkeiten der Seelen nach den Philosophen
- Themistius von Platon
- Aristoteles (Ethik): Aufteilung der Seele in begehrende (ohne Vernunft, aber ihr folgende) und verstehende Seele (durch sie beteiligt sich an der Vernunft)
-
- Sinnen
- Vernunft
- Begehren
- Drei Prinzipien der Handlung
- diese Ansichten, obwohl wahrscheinlich, sind zu verworren für unseren Zweck
Themen: Schöpfung